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Feinstaub ruiniert Herz und Gefäße
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Feinstaub ruiniert Herz und Gefäße

Feinstaubalarm – Städte wie Stuttgart, Berlin, Wiesbaden oder Darmstadt werden die gefährlichen Mikrostaubpartikel einfach nicht los. Besonders in der Neckar-Metropole Stuttgart ist Feinstaub-Alarm mittlerweile keine Ausnahme mehr, sondern längst fast an der Tagesordnung.

Autor: Readers Digest

Je mehr Feinstaub sich in der Luft befindet, desto schneller verkalken die Gefäße. Auf diese einfache Formel lassen sich immer mehr Studien reduzieren. Während jedoch die USA die Belastungsgrenze bei 12 µg/m³ ansetzen, liegen diese in Europa mit 25 µg/m³ doppelt so hoch. Je kleiner der Partikel, desto lungengängiger und desto gefährlicher ist er. Gestaffelt nach der Größe der Feinstaub-Partikel kommt nun auch ein internationales europäisches Forscherteam zu dem Schluss: Bereits der Anstieg der kleinsten Feinstaub-Partikel von 5 µg/m³ die Rate für Herzinfarkte um bis zu 13 Prozent erhöht.

Die Studie stützt sich dabei auf die Daten von rund 100.000 Personen aus elf Ländern über 12 Jahre. Insgesamt erlitten während dieser Zeitspanne 5157 der zu Beginn gesunden Menschen einen Herzinfarkt. Diese Zahl wurde in Beziehung gesetzt zur individuellen Feinstaub-Belastung. Das Ergebnis: Je höher die Feinstaub-Belastung war, desto großer auch die Rate der Ereignisse! Das Team von Giulia Cesaroni vom Lazio Regional Health Service in Rom hat sie Gesamtergebnisse zusammengefasst. Der einstimmige Appell aller Forscher: Die Richtlinien müssen nach unten korrigiert werden.

 

Hintergrund Feinstaub-Alarm in Deutschlands Städten:

In Deutschland werden selbst die von den Forschern als zu hoch erachteten EU-Grenzwerte ständig überschritten. Trauriger Spitzenreiter ist die industriereiche Neckar-Metropole Stuttgart. Im Jahr 2016 wurde an 62 Tagen der erlaubte Tagesmittelwert von 50 µg/m³ überschritten (kontinuierliches Messverfahren). Und das, obwohl die EU „nur“ 35 Grenzüberschreitungen pro Jahr gestattet. An insgesamt 59 Tagen wurde 2016 in Stuttgart Feinstaub-Alarm ausgelöst (Quelle: https://www.stuttgart.de/feinstaubalarm/). Ab 2018 sollen daher in Stuttgart Dieselautos ohne Euro-6-Norm an Tagen mit Feinstaubalarm nicht im Stuttgarter Talkessel, im Stadtteil Feuerbach und in Teilen von Zuffenhausen fahren dürfen. Das hat die grün-schwarze Landesregierung Baden-Württembergs am 21. Februar 2017 beschlossen. Es könne jedoch Ausnahmen für den Lieferverkehr geben.

 

Die Quellen für Feinstaub Emissionen

Feinstaub-Emissionen entstehen besonders im Straßenverkehr. Vor allem Diesel-Fahrzeuge pusten die gefährlichen mikroskopisch kleinen Partikel in die Luft. Von dort aus geraten sie in die Lunge von Menschen und Tieren, wo sie großen Schaden anrichten können. Aber auch der Bremsabrieb von Fahrzeugen ist eine der Haupt-Quellen für Feinstaub. Auch Industrie und Baugewerbe sowie Verbrennungsheizungen produzieren mitunter große Mengen Feinstaub.

 

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Feinstaub-Emissionen entstehen im Straßenverkehr (vor allem Diesel-Fahrzeuge, aber auch z.B. durch Bremsabrieb), durch Verbrennungsheizungen, Industrie und Baugewerbe. – Quelle: http://www.berliner-kurier.de/25169434 ©2017
Feinstaub-Emissionen entstehen im Straßenverkehr (vor allem Diesel-Fahrzeuge, aber auch z.B. durch Bremsabrieb), durch Verbrennungsheizungen, Industrie und Baugewerbe. – Quelle: http://www.berliner-kurier.de/25169434 ©2017
Feinstaub-Emissionen entstehen im Straßenverkehr (vor allem Diesel-Fahrzeuge, aber auch z.B. durch Bremsabrieb), durch Verbrennungsheizungen, Industrie und Baugewerbe. – Quelle: http://www.berliner-kurier.de/25169434 ©2017
Feinstaub-Emissionen entstehen im Straßenverkehr (vor allem Diesel-Fahrzeuge, aber auch z.B. durch Bremsabrieb), durch Verbrennungsheizungen, Industrie und Baugewerbe. – Quelle: http://www.berliner-kurier.de/25169434 ©2017

RD Abbinder
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