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Ein Einbrecher versucht, mit dem Brecheisen eine Wohungstür aufzuhebeln.
© iStockphoto.com / fotoedu
Aus der
aktuellen
Ausgabe

Haus & Garten

Keine Chance für Einbrecher!

Wenn die Tage kürzer und kälter werden, haben Einbrecher Hauptsaison. So schützen Sie Ihr Hab und Gut.

Ausgabe: Dezember 2019 Autor: Barbara Erbe

Einbrecher entscheiden meist spontan, welches Gebäude sie ins Visier nehmen. In Mehrfamilienhäusern hebeln sie oft die Wohnungstür auf. In Einfamilienhäusern bevorzugen sie Terrassentüren und Fenster. Gelingt ihnen dies nicht schnell genug, ziehen sie rasch weiter. Wichtig sind einbruchhemmende Türen und Fenster. Achten Sie bei einem Neukauf auf geprüfte und nach DIN EN 1627 zertifizierte Fertigung mit Resistance Class 2. Rahmen, Beschläge und Schließbleche einer entsprechend zertifizierten Tür sind so aufeinander abgestimmt, dass sie sich nur mit erheblichem Aufwand aushebeln lassen. Auch Fenster der Resistance Class 2 hebeln Einbrecher, wenn überhaupt, nur mit großer Mühe aus den Angeln. Darüber hinaus ist deren Glas im Inneren mit einer Folie ausgestattet, die selbst dann nicht reißt, wenn die Scheibe eingeworfen wird. „Solche Fenster kosten pro Stück um die 200 Euro mehr als Exemplare ohne Sicherheitsklasse“, berichtet Polizeihauptkommissarin Manuela Lang von der Polizeilichen Beratungsstelle Frankfurt am Main. „Dieses Geld ist jedoch gut angelegt.“
Möchten Sie keine neuen Türen und Fenster einbauen lassen, empfiehlt sich eine Nachrüstung. „Bei Fenstern beispielsweise lassen sich die herkömmlichen Beschläge durch umlaufende sogenannte Pilzzapfenbeschläge ersetzen“, erläutert Lang. „Diese verhaken sich mit Aussparrungen, die am Rahmen montiert werden, sodass das Fenster deutlich schwerer aufzuhebeln ist.“ Auch abschließbare Griffe kann Ihnen der Fachmann nachträglich installieren. Allerdings sind sie nur in Verbindung mit dem einbruchhemmenden Pilzzapfenbeschlag wirksam. Die Kosten für beide Maßnahmen liegen bei rund 200 Euro plus Montage. Herstellerverzeichnisse mit qualifizierten Anbietern sowohl für Neukauf als auch für die Nachrüstung erhalten Sie kostenfrei bei allen polizeilichen Beratungsstellen.

Tür zu, Licht an!

Türen, die nur zugezogen sind, lassen sich so leicht und schnell öffnen wie gekippte Fenster – da hilft alle Sicherheitstechnik nichts. Auch der Schlüssel, der für den Notfall unter der Fußmatte oder dem Blumentopf deponiert liegt, ist eine Einladung für Einbrecher. Achtung: Hausratsversicherungen müssen bei grober Fahrlässigkeit für Ihren Schaden nicht aufkommen. Hinterlegen Sie Ersatzschlüssel besser bei Nachbarn oder Freunden. Sollten Sie länger abwesend sein – etwa weil Sie in den Urlaub fahren – bitten Sie eine Person Ihres Vertrauens Ihren Briefkasten zu leeren, die Rollläden regelmäßig zu bewegen sowie immer mal wieder die Beleuchtung an- und auszuschalten. Weisen Sie in der Anrufbeantworter-Ansage nicht auf Ihre Abwesenheit hin. Dasselbe gilt für Postings auf sozialen Medien.
Ein gut ausgeleuchteter Eingangsbereich schreckt Einbrecher ebenfalls ab. Empfehlenswert sind Bewegungsmelder, die das Licht aktivieren, sobald sich jemand dem Haus nähert. Bewahren Sie Leitern, Mülltonnen oder anderes Gartenmobiliar, das sich als Aufstiegshilfe zu Balkon oder Fenstern eignet, nicht im Freien auf. Sichern Sie Ihre Kellerschächte mit fest montierten Gittern.

Schutz vor virtuellem Einbruch

Allerdings müssen Einbrecher sich heute nicht unbedingt Zutritt zu Ihrer Wohnung verschaffen, um Sie auszurauben. „Die Zahl der virtuellen Einbrüche steigt“, warnt Matthias Gärtner vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Halten Sie im Umgang mit PC, Smartphone und anderen Geräten unbedingt grundlegende Sicherheitsstandards ein. Dazu zählt vor allem, Ihre Geräte sicher zu konfigurieren, also die Einstellungen in Programmen und Apps zu prüfen und anzupassen. „Viele Computer, Tablets, Smartphones und so weiter, die aus dem Karton heraus in Benutzung genommen werden, sind nicht mit den aktuellen Versionen von Betriebssystem oder Software ausgestattet. Dadurch weisen sie Sicherheitslücken auf, die Kriminelle ausnutzen“, erläutert Gärtner.
Sein Rat: Aktualisieren Sie gleich zu Beginn der Nutzung des Geräts dessen Firm- und Software, vor allem Internetbrowser und E-Mail-Programm. Die Einstellungsmöglichkeiten finden Sie unter Menüpunkten wie „Systemupdate“. Halten Sie Antivirensoftware stets auf dem neuesten Stand. Genauso wichtig: Lassen Sie als Nutzer Vorsicht walten. Öffnen Sie etwa Dateien und Links nur, wenn Sie aus vertrauenswürdigen Quellen stammen. Laden Sie Programme ausschließlich aus Originalquellen, Apps nur aus legalen App-Stores herunter. Führen Sie vor der Installation von Programmen eine Überprüfung mit Antivirensoftware durch.

Bei Passwörtern gilt: Je länger, desto besser – mindestens acht Zeichen sollten es sein, darunter Groß- und Kleinbuchstaben, Sonderzeichen und Ziffern. Das schließt alle gewöhnlichen Wörter aus! „Kreieren Sie für jede Anwendung ein eigenes Passwort“, empfiehlt Gärtner. „Falls doch einmal eines geknackt werden sollte, sind die anderen dann immer noch sicher.“ Falls Sie Passwörter notieren, dann auf keinen Fall unverschlüsselt im Computer oder Smartphone. Besser Sie notieren sie ganz konventionell mit Stift auf Papier und bewahren sie getrennt von den Geräten auf.

Trickbetrüger abwehren

Immer wieder gelingt es Trickbetrügern, sich unter einem Vorwand Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen. Nutzen Sie, wenn es klingelt, Türspion und Gegensprechanlage. Wenn Sie nicht vertrauten Personen öffnen, legen Sie möglichst einen Sperrbügel oder eine Sicherheitskette vor. Bittet jemand um Hilfe oder Auskunft, reicht der Türspalt, um ein Glas Wasser oder einen Stift durchzureichen.
Lassen Sie Amtspersonen deren Dienstausweis vorzeigen. Können Sie nicht einschätzen, ob dieser echt ist, rufen Sie bei der Dienststelle an. Suchen Sie die Nummer selbst heraus – Sie wollen ja nicht mit einem Komplizen des Trickdiebs telefonieren. Echte Polizisten werden Sie niemals darum bitten, Bargeld oder Wertsachen auszuhändigen, um sie angeblich sicher zu verwahren, etwa weil Einbrecher unterwegs seien. Lassen Sie Handwerker nur herein, wenn Sie oder Ihr Vermieter sie gerufen haben. Wohnen Sie in einem Mehrfamilienhaus, sollten Sie keinem Unbekannten die Haustür öffnen und darauf achten, dass Hintereingänge geschlossen bleiben.
Manchmal versuchen Kriminelle, telefonisch herauszufinden, ob in einem Haushalt etwas zu holen ist. „Geben Sie niemals persönliche Daten oder Ihre Kontonummer am Telefon durch“, warnt Polizeihauptkommissarin Lang. „Seriöse Bankangestellte oder gar meine Kollegen würden Sie nie dazu auffordern.“ Sollten Sie Opfer eines auch nur versuchten Trickbetrugs geworden sein, verständigen Sie die Polizei.

 

 


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RD Abbinder
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