Erbsencurry mit indischem Paneer

Paneer ist ein magerer indischer Frischkäse – ähnlich wie Ricotta, nur trockener. Er wird häufig mit Erbsen zu einem Currygericht verarbeitet. Für dieses pikante Rezept wird selbstgemachter Paneer verwendet, was überraschend leicht geht. Servieren Sie das Gericht mit Basmatireis, und schon genießen Sie eine ausgewogene Mahlzeit im indischen Stil.


Erbsencurry mit indischem Paneer
Vorbereitungszeit
Kochzeit

Zutaten

Für 4 Person(en)

Zutaten

  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • 1 Zwiebel (groß, klein gehackt)
  • 2 Knoblauchzehen (fein gehackt)
  • 5 cm Ingwer (frisch, geschält und fein gehackt)
  • 1 Chilischote (grün, entsamt, entstielt und dünn geschnitten)
  • 1 EL Koriandersamen (zermörsert)
  • 1 EL Kreuzkümmelsamen (zermörsert)
  • 1 TL Kurkuma (gemahlen)
  • 1 EL Garam Masala (oder Currypulver)
  • 2 Tomaten (groß, fest, geviertelt)
  • 480 g Erbsen ((Tiefkühl))
  • 300 g Spinatblätter
  • 90 g Koriander (frisch, grob gehackt)
  • Salz

Erbsencurry mit indischem Paneer Zubereitung

  1. Paneer herstellen: Die Milch in einem großen Topf bei starker Hitze zum Kochen bringen. Auf kleine Flamme zurückdrehen und Zitronensaft zugeben. 1 bis 2 Minuten rühren, bis die Milch gerinnt und Quark und Molke entstehen. Den Topf vom Feuer nehmen.
  2. Ein großes Sieb mit einem Seihtuch auslegen, über eine große Schüssel stellen und die Milchmischung einfüllen. Etwa 15 Minuten abtropfen lassen, bis sich die Masse abgekühlt hat.
  3. Die Ecken des Seihtuchs zusammenfassen und die abgetropfte Frischkäsemasse darin zusammendrücken. Etwa 30 Minuten lang auspressen und abtropfen lassen, bis die ganze Molke durch das Sieb in die Schüssel gelaufen ist. 250 ml Molke zurückbehalten.
  4. Die in das Seihtuch gewickelte quarkige Masse auf ein Brett legen. Ein weiteres Brett darauf legen und die Kugel zu einem länglichen Block flachdrücken. Mit Dosen oder Gewichten beschweren und etwa 3 Stunden kühl stellen, bis der Frischkäse fest wird.
  5. Das Seihtuch vorsichtig abziehen. Den Käse in 1,5-cm-Würfel schneiden. 1 Esslöffel (15 ml) Öl in einer großen, antihaftbeschichteten Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen. Den Paneer 1 bis 2 Minuten lang auf jeder Seite goldbraun braten. Wenn die Stücke gebräunt sind, mit einem Schaumlöffel herausnehmen und beiseite stellen.
  6. Das Curry zubereiten: Das restliche Öl auf mittlerer Stufe in der Pfanne erhitzen. Zwiebel zugeben und circa 5 Minuten weich dünsten. Den Knoblauch und den Ingwer einrühren, weiter dünsten. Chili, Koriander- und Kreuzkümmelsamen, Kurkuma und Garam Masala unterrühren. Noch 1 Minute unter ständigem Rühren garen.
  7. Die Tomaten, die zurückbehaltene Molke und eine Prise Salz einrühren. Herunterschalten, den Topf abdecken und 5 Minuten ziehen lassen.
  8. Die Erbsen zugeben und das Curry wieder zum Kochen bringen. Temperatur reduzieren, den Topf wieder abdecken und 5 Minuten ziehen lassen. Den Spinat hinzufügen und vorsichtig umrühren, damit die Tomaten nicht zermatschen. 3 bis 4 Minuten köcheln lassen, bis der Spinat zusammenfällt und die Erbsen heiß sind.
  9. Die Hälfte des Korianders unterheben. Das Curry in eine Servierschüssel füllen und den Paneer darauf verteilen. Curry über den Paneer löffeln, damit er warm wird, und mit dem restlichen Koriander bestreuen.

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