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Aromatische Kräuter aus dem eigenen Garten und wozu sie schmecken
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Aus der
aktuellen
Ausgabe

Garten Haus & Garten

Aromatische Kräuter aus dem eigenen Garten und wozu sie schmecken

Erst Kräuter geben einem schlichten Essen das gewisse Ertwas. Diese Kräuter machen Ihr Essen noch besser...

Autor: Reader's Digest - did

Denn mit chemischen Mitteln gepuschte Kräuter aus Massenproduktionen haben weniger Aroma. Die aus dem eigenen Garten hingegen schmecken intensiver. Das sind die Beliebtesten:

  • Petersilie

    Die zweijährige Pflanze stammt aus dem Mittelmeerraum, gedeiht aber weltweit. Die gekrausten oder glatten Blätter würzen Gemüse, Fisch und Fleischgerichte, Salate oder Suppen. Petersilie kann getrocknet oder tiefgekühlt gelagert werden.

  • Schnittlauch

    Der Schnittlauch, auch Jakobszwiebel genannt, wird bereits seit Jahrhunderten als Kulturpflanze genutzt und passt gut zu Suppen, Salaten oder Quark. Es gibt ihn in unterschiedlichen Stärken, sogar mit Knoblauchgeschmack. Kochen Sie die grünen Schnittlauch-Halme nicht mit, sonst verlieren sie das Aroma. Streuen Sie sie lieber direkt über die Speisen. Auch Schnittlauch kann eingefroren gelagert werden. Beim Trocknen verliert er jedoch das Aroma.

  • Minze

    Schon die Römer und Griechen würzten ihre Speisen mit den frisch duftender Minze. Sie schmeckt besonders gut zu Wild und in Saucen und verleiht Süßspeisen und Sorbets eine besondere Note. Da weniger intensiv schmeckende Kräuter neben der Minze kaum wahrgenommen werden, sollte sie nur mit sehr aromatischen Kräutern wie Thymian oder Knoblauch kombiniert werden.

  • Dill

    Noch heute wird Dill vor allem auf der Nordhalbkugel angebaut und verwendet, denn dort hatte er jahrhundertelang mythische Bedeutung: Er besänftigt angeblich Hexen und Gewitter und war ein Zeichen der Macht. Dill passt gut zu Fisch, Essig, Joghurt, Sahne und Zitrone und ist auch bekannt als Gurkenkraut. Sein feines Aroma wird von kräftigeren Kräutern schnell übertüncht.

  • Basilikum

    Die aromatisch schmeckende, einjährige und stark verästelte Pflanze wird auch Königskraut genannt und stammt ursprünglich aus Indien. Sie wird verwendet für Tomaten, Hühnerfleisch, Fisch, Salate und Saucen. Mehr als 60 Arten von Basilikum gibt es mittlerweile, die sich in Form, Farbe und Geschmack unterschieden. Basilikum lässt sich gut mit andern stark schmeckenden Gewürzen und Knoblauch kombinieren.

  • Rosmarin

    Bei den Griechen war der Rosmarin der Liebesgöttin Aphrodite geweiht und galt als Fruchtbarkeitssymbol. Er passt gut zu Lamm, Ziege, Wild, aber auch Fisch. Besonders zum Marinieren von Fisch und Fleisch bietet er sich an. Da seine Blätter sehr hart sind, sollte man sie vor dem Kochen klein hacken. Alternativ lassen sich die Zweige mitgaren und später wieder entfernen. In getrockneter Form schmeckt Rosmarin noch intensiver.

  • Salbei

    Auch der Salbei stammt aus dem Mittelmeerraum. Die Verdauung unterstützend, eignet er sich gut als Gewürz zu schweren Gerichten wie Gänsebraten oder Aal. Doch Vorsicht: Wegen seines intensiven Geschmacks sollte Salbei nur mit anderen kräftigen Kräutern und Gewürzen kombiniert werden. Seine Blätter können im Ganzen mitgebraten oder gegart werden. Auch Salbei schmeckt getrocknet noch intensiver.

  • Thymian

    Auch Thymian stammt aus den Mittelmeer-Ländern und wird bei uns vor allem für Suppen, Fisch, Geflügel und Eier verwendet, sowie zur Aromatisierung von Kräuteressig oder Öl. Frisch schmeckt er milder und passt auch zu Gemüse-Gerichten. In getrockneter Form schmeckt er intensiver und harmoniert gut mit Lorbeer, Rosmarin und Salbei.
  • Lavendel

    Er ist ein Bestandteil der Gewürzmischung „Kräuter der Provence“ zusammen mit Thymian, Rosmarin, Majoran, Bohnenkraut, Estragon und Kerbel und wird – der Name sagt es – insbesondere in der südfranzösischen Küche verwendet. Diese Mischung würzt den Gemüseeintopf Ratatouille. Sparsam dosiert, werden mit Lavendel auch Desserts veredelt.
  • Blattkoriander

    Blätter und Früchte des Korianders unterscheiden sich geschmacklich sehr. Blattkoriander passt zu Suppen, Gemüse, Salat, Fisch und Geflügel. Die Blätter sollten nicht mitgekocht, sondern frisch auf die Speisen gestreut werden. Er fand über die Küchen Mittel- und Südamerikas und Asiens den Weg in die Europäische Küche.

 


 

RD Abbinder
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