Ein junger Mitarbeiter testet im Labor Lebensmittel unter dem Mikroskop.
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Diabetes Diät & Ernährung

Diabetes: Wie Nährstoffe die Gesundheit fördern

Viele Nahrungsmittel enthalten von Natur aus Mikronährstoffe, Substanzen mit gesundheitsfördernden, manchmal heilenden Eigenschaften.

Autor: Reader's Digest Book

Weil mit Diabetes das Risiko für einen hohen Cholesterinspiegel, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenschäden und Bluthochdruck steigt, sollten Sie zur Vorbeugung auf einige Nahrungsmittel in Ihrem Speiseplan besonderen Wert legen. Hier sind einige Beispiele:

  • Knoblauch kann den Cholesterinspiegel und den Blutdruck senken. Verantwortlich dafür ist der sekundäre Pflanzenstoff Allizin. Alle Mitglieder der Alliumfamile – Zwiebeln, Knoblauch, Lauch und Schalotten – können zur Senkung von Cholesterinspiegel und Bluthochdruck beitragen.
  • Rotwein könnte eine Rolle beim Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen spielen. Allerdings ist der regelmäßige Genuss von Alkohol speziell für Diabetiker nicht unbedingt empfehlenswert. Wissenschaftler vermuten, dass der positive Effekt beim Rotwein von einem Flavonoid ausgeht, das sich in der Schale der Trauben befindet. Diese Substanz heißt Resveratrol. Es scheint also schon zu genügen, eine Hand voll roter Trauben zu essen oder ein Glas roten Traubensaft zu trinken.
  • Haferflocken und Soja sind höchstwahrscheinlich beide in der Lage, den Cholesterinspiegel zu senken.
  • Lutein wurde in Spinat und anderen dunkelgrünen Blattgemüsen nachgewiesen. Möglicherweise hilft dieser sekundäre Pflanzenstoff, einer Makuladegeneration vorzubeugen, der Hauptursache für Sehprobleme im Alter.
  • Folsäure aus Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten und Getreide scheint den Homocysteinspiegel des Blutes senken zu können. Hohe Homocysteinwerte sind ein Risikofaktor für die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkt und diversen Gefäßleiden.

 

Flüssigkeit

Jede Zelle Ihres Körpers braucht Flüssigkeit – die Muskeln, das Blut und das Gehirn bestehen jeweils zu mehr als 70% aus Wasser. Wasser ist der wichtigste „Nährstoff“, den Ihr Körper täglich benötigt. Es reguliert die Körpertemperatur, transportiert Nährstoffe und Sauerstoff zu den Zellen und Abfallstoffe aus den Zellen. Wasser hilft Nieren und Leber zu entgiften, löst Vitamine und Mineralstoffe und schützt den Körper vor Verletzungen. Bereits eine geringe Dehydration (Austrocknung) kann sich durch Symptome wie Schwäche und Verstopfung äußern. Die meisten Leute trinken nicht genug.

 

Wasser ist das Beste

Milch, ungesüßte Fruchtsäfte, Tee und Kaffee tragen aber auch zur Flüssigkeitsaufnahme bei. Alkoholhaltige Getränke zählen nicht, weil sie den Flüssigkeitsverlust fördern. Trinken Sie deshalb zu alkoholischen Getränken die gleiche Menge Wasser als Ausgleich. Gewöhnen Sie sich an, immer eine Flasche Wasser griffbereit zu haben, damit Sie bei Arbeit und Freizeit an das Trinken erinnert werden. Warten Sie nicht mit dem Trinken, bis Sie sich durstig fühlen. Das könnte bereits ein erstes Anzeichen von Dehydration sein. Bedenken Sie: An heißen und schwülen Tagen sowie bei schweißtreibenden Aktivitäten ist Ihr Flüssigkeitsbedarf erhöht.

 

 


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