Leere Weinflaschen stehen auf dem Boden.
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Körper & Psyche

Alkoholmissbrauch kann Demenzrisiko erhöhen

Denn alkoholbedingte Veränderungen unseres Gehirns bleiben erhalten. 

Ausgabe: März 2021 Autor: Reader's Digest

Alkohol kann ein Gefühl der Entspanntheit hervorrufen und soziale Hemmschwellen senken. Experten gehen davon aus, dass alkohol­bedingte Hirnveränderungen nicht nur vorübergehend sein könnten. Eine in der Fachzeitschrift JAMA Network Open veröffentlichte Studie untersuchte Trinkgewohnheiten und deren Auswirkungen über einen Zeitraum von zwölf bis 30 Jahren.

Probanden, die manchmal so viel Alkohol tranken, dass sie das Bewusstsein verloren, hatten eine etwa doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit, an Demenz zu erkranken – unabhängig davon, wie viel oder wenig sie insgesamt tranken. Auch der „moderate Trinker“ sollte deshalb vorsichtig sein und nicht zu viel auf einmal trinken. Als moderat gelten bis zu 14 Alkoholeinheiten pro Woche. Ein Glas Bier oder Wein entsprechen jeweils etwa zwei Einheiten.


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