Mit der Kraft der Enzyme
© severija / Fotolia.com
Aus der
aktuellen
Ausgabe

Körper & Psyche

Mit der Kraft der Enzyme

Der Schmerz im Knie, das Ziehen in den gezerrten Rückenmuskeln ist zwar erträglich, aber doch stark genug, um Ihr Wohlbefinden empfindlich einzuschränken. Zugleich schreckt Sie der Gedanke an mögliche Nebenwirkungen gebräuchlicher Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure oder Paracetamol.

Ausgabe: März 2015 Autor: Doris Kochanek

Wer Schmerzen und Entzündungen auf möglichst natürliche Weise behandeln will, für den hält Mutter Natur beispielsweise Enzyme bereit. Enzyme sind Eiweiße, die sich in Pflanzen, Tieren und im Menschen finden und dort eine wichtige Rolle im Stoffwechsel und bei vielen weiteren Vorgängen spielen. Welche Bedeutung diesen Eiweißen im menschlichen Körper zukommt, zeigen Leiden, die durch einen Mangel an bestimmten Enzymen ausgelöst werden: Lebensmittelunverträglichkeiten wie Laktoseintoleranz haben hier ihre Ursache. In vielen Fällen schafft dann die Gabe des fehlenden Stoffes Abhilfe.

Etwas anders funktioniert die sogenannte Enzymtherapie zur Behandlung von Entzündungen, Schmerzen und der Stärkung der körpereigenen Selbstheilungskräfte: Durch die Einnahme spezieller Enzyme soll kein Mangel ausgeglichen, sondern das Immunsystem positiv beeinflusst werden. Das Immunsystem sorgt dafür, dass unser Körper auf Verletzungen und das Eindringen von Krankheitserregern mit Entzündungen reagiert. Präparate, die Enzyme wie Bromelain, Papain und Trypsin enthalten, sollen helfen, den an sich heilsamen Entzündungsvorgang schneller und effektiver ablaufen zu lassen. Bromelain wird aus dem Strunk der reifen Ananas, Papain aus dem Saft unreifer Papayas gewonnen, Trypsin stammt vom Tier.

Insbesondere ältere Menschen können womöglich von einer Enzym-Therapie profitieren. Treten bei ihnen doch besonders häufig die mit Gelenkverschleiß verbundenen Schmerzen auf. Man geht davon aus, dass rund zwei Drittel der Menschen über 65 Jahre von Arthrose betroffen sind, wie das Leiden in der Fachsprache heißt. Seine Ursachen sind vielfältig. Als Risikofaktoren gelten hormonelle Einflüsse, Verletzungen des Gelenks, Gelenkfehlstellungen, körperlich anstrengende Tätigkeiten und Übergewicht.

Was von Schmerzen gepeinigten Arthrose-Patienten im ersten Moment nicht einleuchten mag: Bewegung tut ihnen gut! Mit geeigneter körperlicher Betätigung lässt sich den Beschwerden sogar vorbeugen. Zum einen, weil Sport hilft, Übergewicht abzubauen oder gar nicht erst entstehen zu lassen. Zum anderen, weil Bewegung dafür sorgt, dass die Gelenkknorpel mit Nährstoffen versorgt werden. Diese Knorpel sind für die schmerzfreie Funktion unserer Gelenke unentbehrlich. Wer Hüften, Knie, Schultern und Wirbelsäule mit mehr Bewegung etwas Gutes tun will, sollte allerdings darauf achten, dass die gewählte Sportart gelenkschonend ist. Als besonders geeignet gelten Walking, Radfahren, Skilanglauf in seiner klassischen Form und Schwimmen. Gerade bei Letzterem sind Verletzungen so gut wie ausgeschlossen. Zudem fallen im Wasser ein paar Pfunde zu viel auf der Waage nicht ins Gewicht.


 

RD Abbinder
RD Abbinder
RD Abbinder

Shop



Preis: 39,99 €

Endlich ohne Schmerzen

Dieser umfangreiche Ratgeber hilft Ihnen, Ihre Schmerzen in den Griff zu bekommen und wieder mehr Lebensqualität zu erlangen.

Zum Produkt >

Reader's Digest Österreich: Verlag Das Beste Ges.m.b.H. - Landstraßer Hauptstraße 71/2, A-1030 Wien