Beatrice Egli: Die Grenzen ziehe ich!
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Beatrice Egli: Die Grenzen ziehe ich!

Spätestens seit Beatrice Egli 2013 die Castingshow Deutschland sucht den Super­star gewann, ist die 30-Jährige auch über die Schweizer Landesgrenzen hinaus bekannt. Im Gespräch mit Reader’s Digest in Zürich erklärt sie, wie viel Privatsphäre sie sich erhält.

Ausgabe: November 2018 Autor: Reinhold Hönle

Reader’s Digest: Wie groß ist der Druck, in den sozialen Netzwerken Privates preiszugeben?
Beatrice Egli: Die Kommunikation über Instagram oder Facebook ist heute einfach ein Teil unseres Jobs. Es ist auch schön, dass man so viel mit den Fans teilen kann, aber die Entscheidung liegt bei mir. Über einen Teil meines Privatlebens bin ich bereit zu sprechen, doch ich ziehe die Grenzen. Insbesondere Familienmitglieder sollen nicht zu öffentlichen Personen werden, weil ich im Showbusiness tätig bin. Das ist mir wichtig und wird mittlerweile auch von den Medien respektiert.

Würde ein neuer Partner selbst entscheiden, wann er mit Ihnen in der Öffentlichkeit auftreten möchte?
Ich glaube, dass dies eine gemeinsame Entscheidung ist. Wenn ich jemanden kennen­lernen würde, wollte ich die Person zuerst einmal selbst entdecken.

Sie wurden über Nacht zum Star. Ist da die Angst vor einem Misserfolg mit dem nächsten Album besonders groß?
Vor jeder Veröffentlichung herrscht Aufregung, Anspannung, Nervosität. Das ist normal. Und je größer der eigene Anteil ist, desto schlafloser sind die Nächte, bevor man das Feedback der Fans bekommt. Es geht aber nicht in erster Linie darum, Erfolg zu haben, sondern vor allem darum, sein Bestes zu geben und sich treu zu bleiben. Auch Miss­erfolge können dich weiterbringen.

Was würden Sie heute tun, wenn Ihnen der Durchbruch nicht ge­lungen wäre?
Ich würde noch immer nach einem Weg suchen, um von der Musik leben zu können. Ich empfehle allen, die einen Traum haben, an den sie glauben, dafür etwas zu riskieren und nicht locker zu lassen – auch wenn sie mal auf die Nase fallen.

Nicht nur die Lieder sind wichtig, sondern auch die Optik. Stylen Sie sich selbst?
Ich ziehe nur Kleider an, in denen ich mich wohlfühle. Natürlich lasse ich mich – wie bei der Musik – professionell beraten, aber die Entscheidung liegt immer bei mir, denn ich will zu 100 Prozent dazu stehen können, wie ich mich auf der Bühne präsentiere.

Was haben Sie auf der diesjährigen Schlagerwelle-Kreuzfahrt erlebt?
Schiffsreisen zu machen, finde ich etwas vom Schönsten. Ich genieße es, jeden Tag Neues zu sehen, das Hotel immer dabei zu haben, die Weite und das damit verbundene Freiheitsgefühl. Man muss das einfach mal erlebt haben.

Sie sind noch nie seekrank geworden?
Nein, auf See merke ich gar nichts. Schwierig ist es danach an Land. Normalerweise bin ich nach einem Tag wieder im Gleichgewicht, aber nach der letzten Kreuzfahrt in der Karibik, die ich für die TV-Sendung Schlager & Meer gemacht habe, hat es fast eine Woche gedauert, bis das Schaukeln auf­gehört hat! (lacht)   


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RD Abbinder
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