Strand des Ostsseebads Travemünde
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Travemünde – mondänes Seebad mit Flair

Einst war Travemünde ein kleines Fischerdorf. Heute ist es ein Mekka für Strandurlauber.

Ausgabe: daheim Autor: Dorothee Fauth
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Es war einmal ein kleines eigenständiges Fischerdorf an der Trave-Mündung in die Ostsee – bis die große reiche Hansestadt Lübeck dem holsteinischen Grafen 1329 den strategisch wichtigen Vorposten abkaufte. „Für’n Appel und’n Ei“ wurde Travemünde damit zu einem Stadtteil von Lübeck, knapp 20 Kilometer außerhalb. Das klingt schäbiger, als es ist.

Seebad von internationalem Ruf

Längst ist der Ort mit heute 13.400 Einwohnern zu einem Seebad mit internationalem Ruf aufgestiegen. Und so gibt es viele und drei Hauptgründe, Travemünde einen Besuch abzustatten: fangfrischer Fisch, fabelhafte Schiffe und feinsandiger Strand. Nur von 4,5 Kilometer traumhaftem Strand zu sprechen wäre glatt untertrieben. Mit FKK-Zonen, Hundestränden, einem Sportbeach und rund 1700 Strandkörben kommt hier jeder auf seine Kosten. Auch weil das Privileg von Mama und Papa, in den Bollwerken gegen steife Brisen zu sitzen, gefallen ist. Inzwischen gibt es Kleinfamilienkörbe, Kinderkörbe, Hundekörbe…
Bei allem Müßiggang: Wer sich in Travemünde nicht bewegt, flaniert und spaziert, der verpasst einiges. Erste Adresse dafür ist die 20 Meter breite und 1,7 Kilometer lange Strandpromenade, an deren Nordende sich das Brodtener Steilufer anschließt. Jahr für Jahr nagt die See etwa einen Meter des Kliffs ab und schwemmt es als Sand am Strand wieder an. Wandert man am Strand oder durch die Kaiserallee mit ihren Linden und ihrer Bäder-Architektur wieder zurück, gelangt man zum Alten Leuchtturm. Von dort hat man einen guten Blick auf die stolze Viermastbark Passat. Wer den alten Segler besichtigen möchte, setzt mit der Fähre auf die Halbinsel Priwall über und bummelt hinterher über die Vorderreihe, Travemündes Einkaufsmeile.

Wo früher die Katen der Fischer standen, reihen sich nun schmucke Giebelhäuser. Hier hat man einen Logenplatz zum Pöttegucken: Riesige Fähren manövrieren sich durch die Hafeneinfahrt Richtung Skandinavien-Kai, voll beladene Fischkutter steuern den Fischerei-Hafen an. Der ist wegen seines ursprünglichen Charmes beliebt – und wegen der Fisch-Brötchen. Den Fang des Tages kauft man direkt vom Kutter. Wie anno dazumal, im kleinen Fischerdorf.

Tourist Information: Bertlingstr. 21, 23570 Travemünde; Tel. 04 51/8 89 97 00

www.travemuende-tourismus.de


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