Selten um eine Ausrede verlegen
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aktuellen
Ausgabe

Familie & Leben

Selten um eine Ausrede verlegen

Ein echter Klassiker unter den Ausreden von Schülern: „Der Hund hat meine Hausaufgaben gefressen“. Aber auch Erwachsene tischen im Alltag oft Erklärungen auf, die zumindest ein Stirnrunzeln auslösen. Hier ein paar Beispiele, die uns Leserinnen und Leser geschickt haben:

Ausgabe: Januar 2022 Autor: zusammen gesetllt von der RD-Redaktion

Ich bin als Hausverwalterin tätig und habe schon jede Ausrede gehört, warum die Miete zu spät überwiesen wurde: Der Ehemann sei entlassen worden. Die Kinder seien krank. Die Zahlungsanweisung sei verloren ­gegangen. Oder einfach: „Ich habe es vergessen.“
Aber die kreativste Ausrede von allen war: „Ich hatte nur die Hälfte der Miete. Also bin ich ins Kasino gegangen, um zu versuchen, das Geld zu
verdoppeln.“
Mikki Sams


Mein Mann war seit mehr als einem Jahr nicht mehr im Fitnessstudio gewesen. Eines Tages fragte ich ihn, ob er mit mir mitkommen wolle.
„Nein“, antwortete er, „ich muss erst ein paar Kilogramm abnehmen, bevor ich wieder hingehe.“
Sandra Curran



Als Student fuhr ich vor vielen Jahren einen uralten Kombi. Eines Tages stoppte mich ein Polizist, weil ich zu schnell gefahren sei. „Sie sind 55 Meilen pro Stunde (88 km/h) in einer Zone gefahren, wo nur 45 erlaubt sind“, sagte er.
„Ehrlich gesagt, Officer, glaube ich nicht, dass diese Schrottkiste überhaupt so schnell fahren kann“, entgegnete ich.
„Das ist die beste Ausrede, die ich seit Langem gehört habe“, erklärte er und stieg in seinen Streifen­wagen, ohne mir einen Strafzettel zu ver­passen.
Arnie Maestas



Einer meiner Mitarbeiter – eine chronisch unpünktliche Person – kam eines Tages noch später als sonst ins Büro. Wenigstens hatte er eine gute Ausrede: „Der Zug, mit dem ich hier stets zehn Minuten zu spät ankomme, hatte zehn Minuten Ver­spätung.“
Patricia Johnson


Ich korrigierte eines Abends die Hausaufgaben meiner Schüler, unterbrach aber die Arbeit um mit meinem Mann etwas essen zu gehen. Ich stapelte die Blätter ordentlich, bevor wir losgingen. Als wir zurückkamen, stellte ich fest, dass unser Welpe die Papiere wohl sehr – sagen wir mal interessant – gefunden hatte.
Am nächsten Tag rief ich drei Schüler zu mir ans Lehrerpult, um ihnen zu erklären, warum ihre Blätter fehlten: „Mein Hund hat eure Haus­aufgaben gefressen.“
Joanne Beer


Ich kam eine Stunde zu spät zu einem Termin in der Schlafklinik. Meine Erklärgung: „Ich habe verschlafen.“
Lou Fleury


 

RD Abbinder
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