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Glühwein und PLätzchen auf einem Tisch.
© iStockfoto.com / AlexRaths
Aus der
aktuellen
Ausgabe

Familie & Leben

Die leckersten Weihnachtsgenüsse der Welt

Was kommt an Weihnachten rund um die Welt auf den Tisch? Die Redakteurinnen und Redakteure unserer internationalen Ausgaben verraten, was in ihren jeweiligen Ländern an den Feiertagen typischerweise gegessen und getrunken wird.

Ausgabe: Dezember 2021 Autor: Reader's Digest

ARGENTINIEN

Herzhaft: Vitello tonnato
Dieses Gericht schafft es in fast jedes Festtagsmenü: kaltes Kalbsfleisch mit cremiger Thunfischsauce. Es geht zurück auf die drei Millionen Italiener, die um die Jahrhundertwende nach Argentinien einwanderten. „Die perfekte Mahlzeit: schnell und einfach zubereitet und genau das Richtige, um viele Leute satt zu bekommen“, schwärmt unser Redakteur Leonardo Schiano aus Buenos Aires.

Getränk: Limoncello
Sobald das Mahl beendet ist, kommt die Limoncello-Flasche auf den Tisch – ein weiteres Erbe der Vorfahren vom Mittelmeer (Limoncello stammt ursprünglich aus Süditalien). Viele Argentinier glauben, der Zitronenlikör unterstütze die Verdauung, auch wenn es wissenschaftlich nicht belegt ist. Egal: Eiskalt serviert schmeckt er einfach unwiderstehlich gut.

 

BRASILIEN

Herzhaft: Farofa
Im Dezember haben die Brasilianer einen vollen Terminkalender. „Gefeiert wird den ganzen Monat über“, erklärt Raquel Zampil, Chefredakteurin von Seleções Reader’s Digest in Rio de Janeiro. Zum Festessen gehört stets gebratener Truthahn mit Farofa. Hergestellt wird die Beilage aus Maniok-Knollen und gewöhnlich mit Butter, Zwiebeln und Salz zubereitet.

Getränk: Caipirinha
Auf Eis serviert ist dieser Cocktail das Nationalgetränk der Brasilianer und darf auch an Weihnachten nicht fehlen. Grundlage ist Cachaça, das aus fermentiertem Zuckerrohrsaft destilliert wird: Dazu kommen dann Rohrzucker und Limetten. 

 

MEXIKO

Süss: Buñuelos
Ein so köstliches Dessert wird schnell überall beliebt. Schon lange gab es Varianten dieser frittierten Teigbällchen aus Weizenmehl in Marokko, Ägypten, Spanien und in der Türkei, bevor sie nach Mexiko kamen. Hier werden sie unterschiedlich serviert: In Baja California Sur mit Guaven und Zuckerrohrsirup, in Chihuahua mit Käse, und in Oaxaca werden sie mit rotem Zucker bestreut.

Getränk: Rompope
Dieses dem Eierlikör ähnelnde Getränk soll im 17. Jahrhundert von Nonnen erfunden worden sein, die Milch, Zimt, Eier und Zucker mit Rum mischten. Heute gibt es Rompope auch mit Pinienkernen oder Walnüssen, aber in Mittelamerika sind Milch und Eier immer noch die wesentlichen Bestandteile. „Rompope wärmt das Herz in der kalten Jahreszeit“, sagt Areli García, Redakteurin von Selecciones Reader’s Digest in Mexico City.

 

AUSTRALIEN UND NEUSEELAND

Süss: Pavlova
In einer Sache sind sich Aussies (Australier) und Kiwis (Neuseeländer) einig: Diese Baiser-Kreation wurde nach der russischen Primaballerina Anna Pavlova benannt, die in den 1920er-Jahren Gastspiele in Australien und Neuseeland gab. Aber wer hat dieses Dessert denn erfunden? Beide Länder beanspruchen das für sich, aber keines kann es beweisen. Am besten gibt man eine dicke Schicht Sahne und frisches Obst auf den Baiserboden und belässt es beim Unentschieden zwischen den beiden Ländern. 

Getränk: Alles, was eiskalt ist
Da in Australien und Neuseeland zu dieser Jahreszeit kein Schnee in Sicht ist, werden sommerliche Getränke bevorzugt. Ob ein Mimosa-Cocktail, also Schaumwein mit Orangensaft, am Weihnachtsmorgen oder ein kühles helles Bier zum Barbecue am Strand – erfrischend muss es sein. „Alles, was eben kalt und flüssig ist!“, sagt Zoe Meunier, Chefredakteurin von Reader’s Digest im asiatisch-pazifischen Raum.

 

PHILIPPINEN

Süss: Puto bumbóng
Puto bumbóng ist ein Gericht, das traditionell nach den neun nächtlichen Simbang-Gabi-Messen vor den Kirchen angeboten wird. Diese süssen violetten Reiskuchen erhalten ihre Farbe von dem dunklen Reis, der eingeweicht und dann gemahlen wird. Wenn’s mal schnell gehen soll, geben Köche auch einfach violette Yamswurzel zum Reismehl. Danach wird die Masse in Bambusrohre gefüllt, gedämpft und mit einem Belag aus Butter, Kokosraspeln und Zucker auf Bananenblättern serviert.

 Getränk: Tsokolate
Diese heisse Schokolade ist an Feiertagen sehr beliebt: Hergestellt wird sie, indem reiner Kakao zunächst in heissem Wasser aufgelöst, mit Zucker und Milch oder Sahne vermischt und anschliessend mit einem Quirl, dem sogenannten Batidor, aufgeschäumt wird. Tsokolate ist ein Muss am Weihnachtsmorgen oder zum Puto bumbóng nach der Messe.

 

 BELGIEN

Herzhaft: Boudin
Truthahn, Foie gras, Hummer und Austern haben in Belgien ihren festen Platz auf der Festtagstafel, doch das Gericht mit der längsten Tradition ist Boudin. Die Ursprünge dieser Würste reichen zurück in die griechische Antike. Sie bestehen normalerweise aus Schweineblut, -fleisch und -fett, rohen Zwiebeln, Salz und Pfeffer. Zu Weihnachten zeigen Hobbyköche Mut und Kreativität – sie ergänzen diese Zutatenliste manchmal auch um Schokolade oder in Cognac eingelegte Weintrauben.

Getränk: Weihnachtsbier
Kaum jemand versteht das Bierbrauen so gut wie die Belgier, und an Weihnachten gibt es ein besonderes Bier. Es ist unklar, wann diese Tradition entstand, doch der Legende nach wurde das erste Weihnachtsbier im Mittelalter gebraut, als die Landesfürsten den Dorfbewohnern zu den Festtagen Bier schenkten. Heutzutage erwarten Bierliebhaber in der Weihnachtszeit voller Vorfreude die limitierten Auflagen der Brauereien, normalerweise dunkle Biere mit einem höheren Alkoholgehalt und einem besonderen Etikett.

 

DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH, SCHWEIZ

Süss: Lebkuchen
Seinen unvergleichlichen Geschmack verdankt dieses Gebäck einer Gewürzmischung aus Nelken, Ingwer und Kardamom. Einst ein wichtiger Umschlagplatz für Gewürze aus Asien, gilt Nürnberg seit jeher als Zentrum der Lebkuchenherstellung. Festtagsbackwerk ist auch in den Nachbarländern beliebt. Österreicher haben eine Vorliebe für Linzer Augen: zarte, mit Aprikosen- oder Himbeerkonfitüre gefüllte Mürbeteigkekse. In der Schweiz sind Chräbeli beliebt, die von der Form her an einen Hahnenkamm erinnern. Sie sind aussen knusprig, innen weich und schmecken nach Anis.

Getränk: Glühwein
„Ganz egal, welchen der traditionellen Weihnachtsmärkte in Deutschland, Österreich oder der Schweiz Sie besuchen, Sie werden dort immer sehr viele Menschen sehen, die Glühwein trinken“, sagt Reader’s Digest-Chefredakteur Michael Kallinger. „Die meisten haben einen Lieblings-Glühweinstand, den sie regelmässig aufsuchen. Nichts wärmt so gut wie ein Glas Glühwein, aber trinken Sie nicht zu viel – der Zucker und die Gewürze lassen gern vergessen, dass Alkohol drin ist!“ 

 

FINNLAND

Herzhaft: Kinkku
Laut Ilkka Virtanen, Chefredakteur von Valitut Palat in Helsinki, können sich die meisten Finnen keine Festtage ohne diesen saftigen Schinken vorstellen. „Beim Weihnachtsessen ist er der unbestrittene Favorit. Das langsame Garen im Ofen ist ein beliebtes Ritual.“ Die Finnen sind sich weitgehend einig, dass selbstgemachter Senf die beste Beilage ist und eventuelle Reste in einer Erbsensuppe verwertet werden sollten.

Getränk: Glögi
Dieser Glühwein, der in anderen nordischen Ländern auch als Glögg bezeichnet wird, ähnelt dem niederländischen Bischofswein und dem deutschen Glühwein, ist aber noch süsser und stärker gewürzt. Er ist denkbar einfach herzustellen: Gesüssten Rotwein erhitzen, Orangen- oder Zitronenschale und Gewürze wie Zimt, Nelken, Piment, Muskatnuss, Macis, Kardamom und Ingwer hinzufügen. Wer eine stärkere Mischung bevorzugt, gibt Wodka, Weinbrand oder Calvados hinzu. Für eine alkoholfreie Variante verwendet man statt Wein schwarzen Johannisbeersaft.

 

FRANKREICH

Herzhaft: Foie Gras
Auch wenn das Stopfen von Enten und Gänsen (Gavage), damit sie eine Fettleber entwickeln, zunehmend in die Kritik gerät, wird es in Frankreich nach wie vor praktiziert. Foie gras gehört zu den beliebtesten Gängen des französischen Weihnachtsmenüs. Es gibt sie in Dosen oder in Scheiben zu kaufen. Wahre Liebhaber pochieren, braten oder backen die Stopfleber selbst und servieren sie mit Feigen, Trüffeln, Zwiebelkonfitüre oder sogar mit Lebkuchen.

Getränk: Liqueur aux Œufs
An Weihnachten mag der Champagner die unbestrittene Nummer eins sein, doch der Eierlikör nimmt in der französischen Kultur einen besonderen Platz ein. „Er taucht bereits in den Werken unserer grossen Schriftsteller wie Madame Bovary von Gustave Flaubert oder Antigone von Jean Anouilh auf“, erklärt Stéphane Calmeyn, Chefredakteur von Sélection Reader’s Digest. Heiss oder kalt, als Aperitif oder zur Abrundung eines Festmahls – diese Mixtur aus Rum, Milch, Zucker, Eigelb und Zimt oder Muskat passt perfekt zu einem knisternden Kaminfeuer.

 

NIEDERLANDE

Süss: Kerststol
Hauptbestandteil dieses Weihnachtsbrots ist Spijs, eine Masse aus Zucker und gemahlenen Mandeln, die gekühlt und dann gerollt wird. Diese wird in einen süssen Hefeteig mit Nüssen und Trockenfrüchten eingeschlagen, der nach dem Backen mit Puderzucker bestreut wird. „Kerststol ist einfach köstlich“, sagt Paul Robert, Chefredakteur von Het Beste in Amsterdam. „Es mag für die Zähne und die Linie nicht ideal sein, aber am besten schmeckt eine Scheibe Kerststol mit Butter bestrichen.“

Getränk: Bisschopswijn
Bischofswein wurde ursprünglich nur Anfang Dezember am Fest des Sinterklaas (Heiliger Nikolaus) getrunken, heute geht seine Saison jedoch bis Weihnachten. Die Ähnlichkeit zum Glühwein ist unübersehbar: heisser Rotwein wird mit Nelken und anderen Gewürzen verfeinert, bisweilen mischt man auch Rum oder Amaretto dazu.

 

SLOWENIEN

Süss: Potica
Die slowenische Küche ist von vielen Einflüssen geprägt, die Festtagstafeln in den verschiedenen Regionen haben deshalb nicht viel gemeinsam – bis auf diesen Hefekuchen. „Jede Familie hat ihr eigenes Rezept, das von Generation zu Generation weitergegeben wird“, erklärt Maja Lihtenvalner, Chefredakteurin von Reader’s Digest in Ljubljana. Der Teig wird meistens mit gemahlenen Hasel- oder Walnüssen gefüllt, doch es gibt den Kuchen auch mit Mohnsamen, Rosinen, Hüttenkäse oder Estragon.

Getränk: Wein
In Slowenien gibt es drei Weinanbaugebiete und die Geschichte des Weinbaus lässt sich bis in die vorrömische Zeit zurückverfolgen. An den Festtagen trinken die Slowenen statt Cocktails eher Merlot, Muskateller oder Schaumwein. Laut Lihtenvalner hat jede Region ihren Lieblingswein. „Aber ganz gleich, welcher das ist, alle unsere Weine sorgen für ein fröhlicheres Weihnachtsfest!“

 

PORTUGAL

Herzhaft: Bacalhau de Consoada
Auch wenn jeder Haushalt sein eigenes Rezept hat, „Kabeljau kommt an Heiligabend im ganzen Land auf den Tisch“, sagt Mário Costa, Chefredakteur von Selecções do Reader’s Digest in Lissabon. Die Grundzutaten dieses Festessens bestehen aus gekochten Kabeljaufiletstücken, Kartoffeln, aufgeschnittenen hart gekochten Eiern und einem Spritzer Olivenöl. Wer mag, fügt noch Zwiebeln, Karotten, Kohl und schwarze Oliven hinzu. 

Getränk: Portwein
In Portugal gibt es kein typisches Getränk für die Weihnachtsfeiertage, dafür aber eins für alle Tage des Jahres: Portwein. Mit diesem mit Branntwein versetzten Wein wird an den Festtagen angestossen – oder man reicht ihn zum Dessert oder zum Käse. Hergestellt wird der Portwein aus Trauben des Douro-Tals. Er ist meistens süss und rot, aber es gibt auch weisse und trockene Sorten.

 

SPANIEN

Süss: Turrón
Eine typische Süssigkeit an den Feiertagen ist Turrón (weisser Nugat), das mit den maurischen Eroberern im Jahr 711 auf die iberische Halbinsel kam. Es heisst, Turrón sei entstanden, als man ein nahrhaftes und lange haltbares Lebensmittel herstellen wollte. Egal ob cremig oder knusprig, das Grundrezept enthält Zucker oder Honig, Eiweiss und Mandeln. Als weitere Zutaten sind Schokolade oder Mandelkrokant beliebt.   

Getränk: Cava
Ein Glas perlender Cava (Schaumwein) ist an den Festtagen für viele Spanier das Getränk ihrer Wahl, sagt Natalia Alonso, Chefredakteurin von Selecciones Reader’s Digest in Madrid. „Damit stossen wir auch an Silvester an, wenn wir um Mitternacht die traditionellen zwölf Weintrauben gegessen haben – eine bei jedem Glockenschlag.“ Die Perlen im spanischen Schaumwein sollen Segen und Wohlstand bringen.  

 

Was kommt bei Ihnen an Weihnachten traditionell auf den Tisch? Schreiben Sie uns:
leserbriefe(at)readersdigest.de

 


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