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 Leben mit Lupus
© iStockfoto.com / Michail_Petrov-96
Aus der
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Unsere-Haut Körper & Psyche

Leben mit Lupus

Das können Sie tun, wenn Ihr Körper sich selbst bekämpft.

Ausgabe: Januar 2019 Autor: Samantha Rideout

Lupus erythematodes (LE) ist eine Erkrankung, die sich vom lateinischen Wort lupus „Wolf“ ableitet und ihren Namen den Hautläsionen verdankt, die einem Wolfsbiss ähneln. LE ist eine systemische Autoimmunerkrankung: Systemisch bedeutet, die Erkrankung kann nur einige oder auch alle Bereiche des Körpers betreffen. Autoimmunerkrankung heisst, ein überaktives Immunsystem greift gesundes Gewebe an. Man unterscheidet drei Formen von Lupus erythematodes, die entweder nur die Haut betrifft, sich lediglich auf innere Organe ausbreitet oder eine Mischform aus beiden ist.

Die augenfälligsten Symptome zeigen sich auf der Haut, ähneln Schmetterlingsflügeln und bedecken Wangen und Nasenflügel. Sie gaben der Krankheit auch den Namen Schmetterlingsflechte. Bei fast allen Betroffenen treten die schuppenden Hautveränderungen schubweise auf und werden oft von Fieber begleitet. Weitere Symptome können Entzündungen in Mund oder Nase, Müdigkeit, Arthritis, Muskelschmerzen, Atemnot und trockene Augen sein. Es gibt eine familiäre Veranlagung für LE, aber auch externe Faktoren tragen zum Ausbrechen der Krankheit bei. Solche Auslöser reichen von ultravioletten Strahlen, Infektionen wie Gürtelrose oder Erkältung bis hin zu bestimmten Medikamenten wie Sulfonamid-Antibiotika. Bei dem sogenannten Medikamenten-induzierten Lupus verschwinden die Symptome, sobald man das Medikament nicht mehr einnimmt.

Meist besteht die Erkrankung jedoch ein Leben lang. Frauen sind neunmal so häufig betroffen wie Männer – als Ursache gelten Hormone und Geschlechtschromosomen. Wenn Sie die Diagnose LE erhalten, sollten Sie versuchen, alle infrage kommenden Auslöser zu meiden, etwa direktes Sonnenlicht. Sobald sich ein Schub ankündigt, können Medikamente wie NSAR und Kortikoide Entzündungen und Vernarbungen von Organen wie Nieren, Lunge oder Herz verhindern.

„Ein Schub ist wie ein tropischer Sturm“, erklärt Dr. David Isenberg, Autor in den von der britischen Gesellschaft für Rheumatologie herausgegebenen Lupus-Leitlinien. „Wir müssen ihn schnell beruhigen, damit er möglichst wenig Schäden anrichtet, denn diese sind nicht einfach wieder rückgängig zu machen.“

Doch Medikamente gegen Lupus können ebenfalls Nebenwirkungen haben: Eine langfristige Einnahme von NSAR kann zum Beispiel zu Verstopfung führen, Steroide zu Osteoporose. Deshalb ist eine individuell abgestimmte Behandlung erforderlich. Da Lupus gegenwärtig nicht heilbar ist, sollten Betroffene regelmässig Kontrolluntersuchungen einplanen, um Komplikationen vorzubeugen. Wer an Lupus erkrankt, muss konsequent seine Medikamente einnehmen. Mit einem gesunden, möglichst stressfreien Lebensstil kann man jedoch ein normales Leben führen.

 


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