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Mollig warm - wer richtig heizt, kann viel Energie und Geld sparen
© Gina Sanders /Fotolia.com
Aus der
aktuellen
Ausgabe

FinanzenRat

Mollig warm - wer richtig heizt, kann viel Energie und Geld sparen

Das sind die besten Tipps zum kostensparenden Heizen.

Ausgabe: November 2014 Autor: Susanne Rytina

Die richtige Raumtemperatur

"Jedes Grad weniger in der Wohnung spart Kosten", erklärt Birgit Holfert, Referentin für Energieberatung im Bundesverband der Verbraucherzentralen in Berlin. Mit einer optimal geregelten Heizung kann der Durchschnittshaushalt zwischen 10 und 15 Prozent Energie sparen – ohne auf Komfort zu verzichten. Als Faustregel gilt: Im Schlafzimmer reicht eine Raumtemperatur von 17 Grad aus, in der Küche 18 und im Wohnzimmer 20 oder 21. Im Bad darf es etwas wärmer sein. "Probieren Sie aus, was Ihnen behagt", sagt Holfert.

Die Raumtemperatur nachts etwa um fünf Grad abzusenken, schont Umwelt und Geldbeutel. Bei schlecht gedämmten und massiv gebauten Häusern bringt eine weitere Absenkung keine zusätzliche Ersparnis. "Lässt man sie zu weit abkühlen, verlängert sich die notwendige Aufheizphase", sagt die Expertin.

Die optimale Regelung tagsüber hängt von Ihrer Wohnung und Ihrem Tagesablauf ab. Wer in einem Mehrparteienhaus in einem Mittelgeschoss wohnt und tagsüber nicht zu Hause ist, kann die Heizung zwischen neun und 16 Uhr wieder auf Nacht-niveau absenken. Ihre Räume profitieren nämlich von der Wärme der um-liegenden Wohnungen.

"Wer in einem Einzelhaus wohnt, das stärker und schneller auskühlt, könnte die Heizung mit einer programmierbaren Elektronik zwischen zwölf und 15 Uhr absenken, wenn die Sonne scheint", schlägt Holfert vor. Wer sich tagsüber meist in der Wohnung – gleich welcher Art – aufhält, stellt die Heizung am besten konstant auf ein niedriges Niveau ein, um sie dann bei Bedarf höher zu drehen.

Eines sollten Sie auf jeden Fall vermeiden: Heizen Sie kühle Räume nicht mit Luft aus wärmeren Räumen. Dabei gelangt wenig Wärme, dafür umso mehr Feuchtigkeit in den Raum – optimale Bedingungen für Schimmelpilz!

Gut geregelt

Kaum ein Heizkörper ohne Thermo-statventil: Diese sorgen dafür, dass der Raum die Temperatur hält, die Sie wünschen. Die Einstellung 3 bedeutet meist eine Raumtemperatur von etwa 20 Grad. Sinkt die Temperatur darunter, öffnet das Ventil und lässt heißes Wasser in den Heizkörper nachfließen. Ist die gewünschte Temperatur erreicht, schließt das Ventil. Klingt einfach, trotzdem gilt es ein paar Dinge zu beachten.

Möchten sie einen Raum schnell auf 20 Grad heizen, drehen viele Zeitgenossen den Regler auf Stufe 5. Davon wird der Raum aber nicht schneller warm. Der Thermostat öffnet das Ventil auch auf Stufe 3 komplett, bis 20 Grad erreicht sind. Stellen Sie die Stufe 5 ein, dann erwärmt die Heizung den Raum über dieses Ziel hinaus – und erhöht Ihre Heizkosten.

Keine Regel ohne Ausnahme: Wird Ihre Heizung über einen Raumtemperaturfühler in der Wohnung gesteuert, dann sollten die Thermostatventile im sogenannten Führungsraum – meist das Wohnzimmer – dauerhaft auf Stufe 5 stehen. Ist die von Ihnen einprogrammierte Temperatur erreicht, schaltet die Heizung automatisch ab.

Die anderen Räume regeln Sie individuell über die Thermostatventile an den Heizkörpern. Die sollten Sie regelmäßig entlüften, sonst entstehen kostspielige Energieverluste. "Öffnen Sie mit einem Vierkantschlüssel vorsichtig das Entlüftungsventil", rät Energieberaterin Holfert. "Zuerst hören Sie ein Zischen. Wenn blasenfreies heißes Wasser kommt, schließen Sie das Ventil wieder."

Warm verpackt

Eine korrekt durchgeführte Außendämmung des Hauses hilft am besten Heizkosten sparen. Aber auch kleinere Maßnahmen bringen schon etwas. "Schließen Sie abends Rollläden oder dicke Vorhänge. Beides wirkt wie eine warme Decke", rät Holfert. "Lange Vorhänge sollten Sie auf dem Fenstersims ablegen, damit sie die Heizkörper nicht verdecken." Egal wie unansehnlich Sie diese finden, verzichten Sie darauf, sie mit einer Verkleidung auszustatten. "Das ist Geld zum Fenster hinaus-geheizt", erklärt die Expertin.

Lassen Sie zehn bis 15 Zentimeter Platz zwischen Heizkörper und Sofa, sodass Luft und Wärme zirkulieren können. Schränke sollten nicht direkt vor unbeheizten Außenwänden stehen, weil sonst die Heizungswärme das Mauerwerk nicht richtig aufheizt, was zu Schimmelbildung führen kann – fünf Zentimeter Abstand sind Pflicht.


 

RD Abbinder
RD Abbinder
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