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Eine junge, braunhaarige Frau steckt einen orangefarbenen Gehörschutz in ihre rechtes Ohr.
© iStockfoto.com / AndreyPopov
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Körper & Psyche

So schützen Sie Ihr Gehör

Achten Sie auf einen gesunden Geräuschpegel.

Alle Geräusche über 85 Dezibel – vom Rasenmäher über laute Musik bis zur stark befahrenen Strae – gefährden das Gehör. Das gilt insbesondere dann, wenn man diesem Lärm länger oder wiederholt ausgesetzt ist. Denn er verletzt oder zerstört die Haarzellen im Innenohr, die dafür sorgen, dass akustische Signale ans Gehirn weitergeleitet werden. Je lauter das Geräusch, desto schneller wird das Ohr geschädigt. Da man kaum mit einem Dezibel-Messgerät herumläuft, gilt folgende Faustregel: Muss ich lauter sprechen als normalerweise, damit mein Gegenüber, das eine Armlänge entfernt steht, mich versteht, ist die Grenze überschritten. In diesem Fall sollten Sie entweder eine ruhigere Umgebung aufsuchen oder die Ohren mit Stöpseln beziehungsweise einem Gehörschutz abschirmen.

Laute Musik via Kopfhörer

Eine häufige Ursache für Hörverlust ist auch das Hören von Musik mit Kopfhörern. Viele Handys und Mediaplayer erreichen heute 100 Dezibel oder mehr, doch nur wenige Geräte warnen, wenn die gesunde Lautstärke überschritten wird. Verfügt Ihr Gerät nicht über diese Funktion, drehen Sie auf keinen Fall bis zur maximalen Lautstärke auf.

Tinnitus

Tinnitus ist eine weitere mögliche Folge von Lärm oder zunehmendem Alter. Dieses Phantomklingeln, Summen, Zischen oder Rauschen wird im Gehirn erzeugt, das damit entweder die fehlenden Töne kompensiert, oder durch geschädigte Haarzellen, die wahllos Signale senden. Der Tinnitus kann verschwinden, manche Menschen leiden aber dauerhaft beziehungsweise immer wieder daran. Die Auswirkungen sind sehr unterschiedlich: Viele Betroffene klagen jedoch über Schlafstörungen, Stress, Reizbarkeit und Konzentrationsschwäche.

Wenn Sie unter Tinnitus und Gehörverlust leiden – beides tritt oft zusammen auf – kann ein Hörgerät helfen. Das Gehirn wird durch die Geräusche von auen abgelenkt. Geräte, die ein sanftes Rauschen aussenden, können Tinnitus ebenfalls unterdrücken. Lärm ist übrigens nicht die einzige Ursache für Gehörverlust. Ein geplatztes Trommelfell kann ebenso dazu führen. Darüber hinaus lassen die Funktionen des Innenohrs mit zunehmendem Alter nach. Dagegen gibt es bislang kein Mittel.

Haben Sie das Gefühl, schlecht zu hören, dann wenden Sie sich schnellstmöglich an Ihren Haus- oder Hals-Nasen-Ohren-Arzt. Mit einem Hörtest kann er herausfinden, ob Sie ein Hörgerät brauchen. „Es kann eine Weile dauern, bis Sie sich daran gewöhnen, denn das Gehirn braucht etwas Zeit, um nachzujustieren“, erklärt Dr. Gemma Twitchen, leitende Akustikerin von Action on Hearing Loss, einer gemeinnützigen britischen Organisation mit Sitz in London. „Untersuchungen haben Folgendes gezeigt: Man gewöhnt sich schneller an ein Hörgerät, wenn man es sich gleich anpassen lässt, sobald sich das Hören verschlechtert.“ Hinsichtlich Komfort, Qualität und Optik werden die Geräte ständig verbessert – es gibt inzwischen winzige, kaum sichtbare Modelle.

Bislang gibt es keine Möglichkeit, den lärm- oder altersbedingten Hörverlust oder Tinnitus zu heilen. Studien haben allerdings gezeigt, dass eine erfolgreiche Behandlung beider Erkrankungen dabei hilft, selbstständig, bei guter Laune und in Kontakt mit anderen zu bleiben. So kann man sozialer Isolation, Depression und Demenz vorbeugen.

 


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