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Vorbeugen durch gesunde Ernährung
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Vorbeugen durch gesunde Ernährung

Gesundes Essen ist die beste Gesundheitsvorsorge die Sie treffen können!

Autor: DasBeste-Redaktion

Vorbeugen durch Ernährung

Was wir essen und wie viel bestimmt in erheblichem Maß die Herzgesundheit. Vor allem die mediterrane Küche steht im Ruf, bis ins hohe Alter die Gesundheit am besten zu erhalten. Eine Studie bestätigte diese Theorie. 2300 Menschen im Alter zwischen 70 und 90 Jahren aus elf europäischen Ländern wurden über 10 Jahre beobachtet. Die Personen, die sich mediterran ernährten, körperlich aktiv waren, nicht rauchten, nur mäßig Alkohol konsumierten, hatten eine um 50 Prozent niedrigere Sterberate infolge von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs als jene, auf die dies nicht zutraf.

Manche Lebensmittel – wie Fisch, verschiedene Gemüse, Olivenöl, etwas Rotwein – sollten deshalb regelmäßig auf den Tisch kommen. Das bedeutet jedoch nicht, eine Diät einzuhalten. Es geht darum, recht einfach zu einem gesünderen Essverhalten zu gelangen. Die folgenden Tipps zeigen, wie’s geht:

  • Fünf am Tag. Mindestens fünfmal am Tag sollte Obst und Gemüse gegessen werden. Beginnen Sie bereits beim Frühstück mit Obst, und verzehren Sie später Gemüse. Wird es mit etwas Oliven- oder Rapsöl genossen, gelangen auch die fettlöslichen Vitamine in den Körper.
  • Nehmen Sie sich Zeit für ein ausgewogenes Frühstück. Vollkornbrötchen und -müsli, Obst und Nüsse liefern die besten Nährstoffe fürs Herz. Verzichten Sie auf Speck mit Rührei.
  • Wählen Sie gute Fette, etwa aus Oliven- oder Rapsöl, Avocados, Nüssen. Ungesättigte Fettsäuren erhöhen den Cholesterinspiegel nicht. Reduzieren Sie gesättigte Fette aus tierischen Quellen wie Butter, Vollmilchprodukten, fettem Fleisch und Wurst.
  • Vorsicht Kochsalz. Essen Sie salzarm, meiden Sie vorgekochte Mahlzeiten und Fast-Food, die meist zu viel Kochsalz (NaCl) enthalten. Auch Hart- und Schmelzkäse enthalten viel Salz.
  • Nehmen Sie Vollkornprodukte zu sich, am besten 3 Portionen täglich. Die darin enthaltenen Ballaststoffe können das Herzinfarktrisiko merklich reduzieren.
  • Ballaststoffe tragen dazu bei, das schlechte LDL-Cholesterin zu senken. Gute Quellen sind Gemüse, Nüsse und Hülsenfrüchte wie Bohnen, Erbsen, Linsen. Diese liefern bis zu 20/100 g Ballaststoffe und haben kaum Fett.
  • Keine Angst vor cholesterinreichen Lebensmitteln wie Eiern. In Maßen genossen, kann der Körper sie gut verarbeiten mit wenig Auswirkung auf den Cholesterinspiegel.
  • Lesen Sie die Angaben zu Inhaltsstoffen auf verpackten Lebensmitteln. Gesättigte und gehärtete Fette sollten Sie meiden.

Supernahrungsmittel Nüsse

Viele Nussarten sind reich an einfach ungesättigten Fetten und ballaststoffreich. In Maßen genossen, wirken sie sich günstig auf das Herz aus und stabilisieren den Blutzucker. Und sie sind wichtige Quellen von Antioxidantien, die die zellschädigenden freien Radikale neutralisieren.

• In Paranüssen findet sich mehr Selen, das Antioxidans-Eigenschaften hat, als in jedem anderen Nahrungsmittel.
• Eine kleine Handvoll Mandeln enthält mehr Ballaststoffe als eine Schale Erdbeeren.
Walnüsse liefern wertvolle Omega-3- Fettsäuren und die Aminosäure Arginin, die gefäßerweiternd wirkt.
• Gönnen Sie sich jeden Tag ein wenig Nüsse, doch nicht mehr als insgesamt eine Handvoll, denn die knackigen Leckereien sind kalorienreich.
• Streuen Sie gehackte Haselnüsse oder Pinienkerne über Salate und Desserts, kreieren Sie Ihre eigene (ungesalzene!) Mischung aus mehreren Nusssorten.

Gesundheits-Tipp: Vorsicht Wechselwirkung

Einige Heilpflanzen vertragen sich nicht mit Herzmedikamenten, die Sie vielleicht schon nehmen müssen.

  • Echinacea, das bei Erkältungen und Infektionen die Immunabwehr stärkt, kann die Leber schädigen, wenn es mit Cholesterinsenkern wie Statinen oder Niazin genommen wird.
  • Ginkgo zur Unterstützung der Gehirnfunktionen erhöht die Blutungsneigung, wenn Blutverdünner verordnet wurden.
  • Weißdorn, der der Herzstärkung dient, kann mit digoxinhaltigen Medikamenten, Kalziumkanalblockern und Betablockern in Wechselwirkung treten.
    Nennen Sie deshalb dem Arzt oder Apotheker alle Mittel, die Sie zu sich nehmen.

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RD Abbinder
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