Ein Mann trägt einen blauen Einmalhandschuh auf dem steht "Stop Coronavirus"
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Körper & Psyche

10 Benimmregeln, die Sie während der Corona-Krise getrost vergessen können

Die neue höfliche Art, während der Coronakrise keine Keime zu verbreiten.

Autor: Reader's Digest

COVID-19, gemeinhin als Coronavirus bezeichnet, hat die Welt in Panik erfasst. Diese unsicheren Zeiten erfordern neue Etikette-Regeln, die kompliziert zu handhaben sein können. Schließlich wollen Sie nicht unhöflich sein... aber Sie wollen auch nicht Ihre Sicherheit gefährden oder andere potenziell gefährden. Von der richtigen Begrüßung bis zur Ablehnung einer Einladung – hier lesen Sie, wie Sie höflich Abstand halten können.

 

  • Händeschütteln

    Händeschütteln

    Früher dachte man, dass ein Handschlag die beste Art und Weise sei, sich vorzustellen, aktuell ist er verpönt, weil er das tödliche Virus übertragen kann. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt, den Körperkontakt mit anderen zu reduzieren. Der Handschlag ist für unbestimmt Zeit auf Eis gelegt. "Keimfreie Gesten" sind der neue Handschlag: Winken, ein gehauchter Luftkuss, die pantomimische Umarmung oder der Namasté-Yoga-Gruß.

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  • Essen teilen

    Essen teilen

    Die Zeiten, in denen man die Pommes Frites des anderen stehlen oder das Dessert am Tisch herumreichen konnte, sind erstmal vorbei. Sie sollten nur von Ihrem Teller essen und nicht irgendeine Art von Teilen zulassen. Benutzen Sie keine allgemein zugänglichen Salz- und Pfefferstreuer oder Gewürzdosen. Bestellen Sie Essen zum Mitnehmen am besten telefonisch und holen Sie es nur kurz ab, ohne sich lange im Restaurant oder Imbiss aufzuhalten.

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  • Persönlich wichtige Geschäftstreffen abhalten

    Persönlich wichtige Geschäftstreffen abhalten

    Vor dem Coronavirus waren persönliche Treffen ein Muss für wichtige Geschäftsbeziehungen. Sie signalisierten Engagement und boten die Möglichkeit für Entscheidungsträger, sich persönlich zu treffen. Sagen Sie jetzt einfach nein dazu - zu Ihrer eigenen Sicherheit und zur Sicherheit aller anderen. Schlagen Sie stattdessen eine Video- oder Telefonkonferenz vor. Diese Alternativen bieten Ihnen die Möglichkeit, sich auszutauschen, aber sie gefährden niemanden, der sich mit dem Virus infizieren könnte. Außerdem wird dadurch der Druck von allen anderen Personen genommen, die vielleicht absagen wollten, aber sich nicht trauten.

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  • Mit Gläsern anstoßen

    Mit Gläsern anstoßen

    Ein herzliches Zuprosten, mit den Gläsern klimpern, Jubelrufe und Trinksprüche werden in normalen Zeiten zu feierlichen Veranstaltungen erwartet. Momentan sollten Sie ihr Glas jedoch lieber für sich behalten. Ein Gläserheben auf Abstand reicht jetzt völlig aus – bis sich die Corona-Lage entspannt hat.

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  • Begrüßung mit einem Kuss

    Begrüßung mit einem Kuss

    Ein Kuss auf die Wange ist für viele Menschen in Europa ein üblicher Gruß. Doch wenn Hände-schütteln schon verpönt ist, so sind Wangenküsse jetzt in jedem Fall tabu. Allenfalls Luftküsse aus der Ferne sollten Sie nun verteilen.

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  • Die Zusage zu Veranstaltungen wieder absagen

    Die Zusage zu Veranstaltungen wieder absagen

    Ein „Ja“ ist eigentlich ein „Ja“ und sollte im Nachhinein nicht mehr geändert werden. Aber momentan ist es völlig in Ordnung, die Teilnahme an Veranstaltungen wieder abzusagen. Gesundheitsbewusstsein und Ihre und die Sicherheit der anderen gehen jetzt vor. Zudem werden viele größere Veranstaltungen im ganzen Land abgesagt. Schicken Sie dem Gastgeber so bald wie möglich eine Nachricht. Erklären Sie deutlich, dass Sie es bedauern, die Veranstaltung auszulassen, aber dass Sie glauben, dass es auf lange Sicht sicherer für Sie und die anderen ist.

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  • Visitenkarten austauschen

    Visitenkarten austauschen

    Normalerweise tauschen Geschäftspartner bei der Begrüßung oder am Ende eines Treffens eine Visitenkarte aus. Da es noch nicht ganz klar ist, wie lange COVID-19 auf verschiedenen Oberflächen, einschließlich Papier und Karte, überlebt, sollten Sie diese Informationen z.B. einfach in einer E-Mail übertragen.

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  • „Komm mir nicht zu nahe!“

    „Komm mir nicht zu nahe!“

    Jemanden bitten, ein wenig Abstand zu halten: bislang ein Fauxpas oder zumindest ziemlich unhöflich. Jetzt aber ist Abstand halten angesagt. Bitten Sie Ihre Mitmenschen ruhig darum, mindestens einen Meter Abstand zu halten. Das ist aktuell völlig richtig.

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  • Anderen anbieten, Pakete oder Lebensmittel zu tragen

    Anderen anbieten, Pakete oder Lebensmittel zu tragen

    Einen Nachbarn mit schweren Paketen hantieren zu sehen, bedeutete früher, dass man sich beeilen und eine helfende Hand anbieten sollte. Da das Coronavirus jedoch auch auf Oberflächen überleben kann, sollten Sie anderen derzeit nicht beim Tragen ihrer Pakete oder Lebensmittel helfen. Dies schützt Sie ebenso wie andere davor, sich möglicherweise zu infizieren.

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  • Zusammensein mit fremden Babys und Kindern

    Zusammensein mit fremden Babys und Kindern

    Gerade jetzt, wenn sie von zuhause arbeiten und gleichzeitig ihre Kinder betreuen müssen, sind einige Eltern vielleicht froh darüber, wenn andere ihre Kinder halten und mit ihnen spielen. Kinder sind eine Freude, können aber anscheinend Träger des Coronavirus sein, ohne Symptome zu zeigen. Das bedeutet, dass sie es unwissentlich an andere weitergeben können. Sie dürfen es derzeit ohne schlechtes Gewissen freundlich ablehnen, sich mit anderer Leute Kindern zu beschäftigen.

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