Ein junger Mann mit Bart schläft zufrieden in seinem Bett.
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Körper & Psyche

Gute Nacht: So erholen Sie Sie sich im Schlaf

Wie eine gute Nachtruhe Sie auf den kommenden Tag vorbereitet.

Ausgabe: April 2020 Autor: Lisa Fields

Vermutlich denken Sie nicht über die Gründe nach, warum Sie jede Nacht schlafen müssen, und schieben das Zubettgehen gelegentlich hinaus, um andere wichtige Dinge zu tun. Dabei hat die Schlafdauer erheblichen Einfluss auf Ihre körperliche und geistige Gesundheit. Es gibt zwei unterschiedliche Schlafphasen: den REM-Schlaf (Rapid Eye Movement, schnelle Augenbewegung) und den sogenannten Non-REM-Schlaf oder Tiefschlaf. Beide beeinflussen unterschiedliche Aspekte Ihrer Gesundheit: Der Tiefschlaf hilft dem Körper, sich von den Anstrengungen des Tages zu erholen, während der REM-Schlaf dazu dient, Gedanken zu verarbeiten und die Erlebnisse des Tages in Langzeit­erinnerungen umzuwandeln. Der erholsame Non-REM-Schlaf ist die tiefste Schlafphase. Er wird auch als slow wave sleep (Schlaf mit langsamen Wellen) bezeichnet. Denn beim Übergang von der leichtesten Schlafphase in die tiefste verlangsamen sich sowohl Atmung als auch Herzschlag, die Muskeln entspannen sich, und die Gehirnwellen werden langsamer.

Im Vergleich dazu kehren Herzschlag und Atmung im REM-Schlaf – in dem die meisten Träume auftreten – auf fast dasselbe Niveau wie im Wachzustand zurück. Das Gehirn wird aktiver, und die Augen bewegen sich unter den geschlossenen Augenlidern schnell hin und her. Während des REM-Schlafs sind die Muskeln vorübergehend gelähmt, was den Schläfer davor schützt, die Trauminhalte physisch auszuleben. Auch Tiere haben eine REM-Schlafphase mit einem ähnlichen Mass an Gehirnaktivität, Augenbewegungen und Muskellähmung.

Die verschiedenen Schlafzyklen

In einer Nacht durchlaufen Sie mehrere 90-minütige Schlafzyklen. Jeder Zyklus beginnt mit Non-REM-Schlaf und endet mit REM-Schlaf, doch der proportionale Anteil der einzelnen Phasen variiert. Zu Beginn der Nacht tritt in jedem Schlafzyklus mehr regenerierender Non-REM-Tiefschlaf und sehr wenig REM-Schlaf auf. Gegen Morgen, wenn der Körper ausgeruht ist, nehmen die REM-Schlafanteile pro Zyklus zu. „Je weiter die Nacht voranschreitet, desto länger werden die REM-Schlafphasen, und desto kürzer werden die Tiefschlafanteile. Demzufolge bekommen Sie den meisten REM-Schlaf in den letzten Stunden des Schlafs und den meisten Tiefschlaf zu Beginn der Nacht“, erläutert Denholm Aspy, Gastforschungsstipendiat und Traumexperte am Institut für Psychologie der University of Adelaide, Australien. „Beide Schlaf­phasen sind von grosser Bedeutung für Gesundheit und Wohlbefinden.“

 

REM-Schlaf: Das Reich der Träume

Früher ging man davon aus, dass Träume ausschliesslich während des REM-Schlafs auftreten, doch im 20. Jahr­hundert stellten Wissenschaftler fest, dass Menschen manchmal auch während des Non-REM-Schlafs träumen...

 


Den vollständigen Artikel lesen Sie in der April 2020-Ausgabe des Reader’s Digest Magazin. 

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