Eine Laborantin mit Mundschutz füllt Teile einer Cannabispflanze in ein Reagenzglas.
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Wechselwirkungen zwischen Cannabis und Medikamenten

Der Konsum von Cannabis kann dazu führen, dass andere Medikamente zu stark oder zu schwach wirken.

Ausgabe: August 2020 Autor: Reader's Digest

Aufgrund des zunehmenden Einsatzes von Cannabis zu medizinischen Zwecken stellt sich für Ärzte und Patienten die Frage nach den Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln. „Wenn Sie Cannabis ausprobieren möchten oder bereits nehmen, sollten Sie mit Ihrem Arzt über das Risiko von Wechselwirkungen sprechen“, rät Tony Antoniou, Co-Autor eines Berichts im Canadian Medical Association Journal. Darin wird davor gewarnt, dass Cannabis – etwa in Form von cannabishaltigen Medikamenten – Einfluss darauf haben kann, wie andere Arzneimittel verstoffwechselt werden. Diese können in der Folge zu stark oder zu schwach wirken. Der Effekt von Blutverdünnern etwa kann gefährlich verstärkt werden. Bestimmte Medikamente wie Ketoconazol (zur Behandlung von Pilz­erkrankungen) können wiederum die Wirkung von Cannabis potenzieren.


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