Mit wenigen Regeln zu tollen Bildern
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Mit wenigen Regeln zu tollen Bildern

Wenn Sie die Technik Ihrer Kamera beherrschen, dann machen Sie sich am besten gleich auf den Weg, um schöne Motive zu finden. Damit Ihre Bilder gelingen, gibt es diese grundlegenden Regeln der Fotografie, die Ihnen zu gelungenen Aufnahmen verhelfen:

Autor: Reader's Digest Book
  1. Sehr nah ran ans Motiv, das schafft Lebendigkeit.

 

  1. Einstürzende Linien: Wer vor einem hohen Haus den Kopf in den Nacken legt und den Fotoapparat schief hält, bekommt nach hinten einstürzende Linien. Hier gilt: Weit genug weg vom Motiv und Kamera möglichst ganz gerade halten.

 

  1. Einen Schritt vortreten: Eine Person vor einem Objekt, etwa einem Gebäude, wirkt oft wie erdrückt vom Hintergrund. Hier ist es besser, wenn die Person einen deutlichen Abstand zum Hintergrund einhält.

 

  1. Niemanden zum Lachen zwingen. Wer nicht aus freien Stücken herzhaft lacht, wirkt, wenn er es trotzdem versucht, sehr gekünstelt. Nur Profis lachen perfekt auf Kommando. Und: Ein geschlossenes Lächeln ist bei Amateur-Modellen viel natürlicher als „verkrampft gefletschte Zähne“.

 

  1. Auf Augenhöhe: Bei Kindern und Haustieren in die Knie gehen, nicht von oben herab fotografieren.

 

  1. Bitte folgen: Bewegte Motive – Pferd, Fahrradfahrer, Auto – „fängt“ man ein, indem man die Kamera mit der Bewegung mitzieht. Das Objekt bleibt scharf, der Hintergrund verwischt. Dazu stellt man die Belichtungszeit so lange ein, dass der Hintergrund durch den Kameraschwenk verwischt abgebildet wird. Am besten eignen sich Motive, die sich längs zum Fotografen bewegen und nicht zu weit entfernt sind. Faustregel für die Belichtungszeit: Geschwindigkeit von 20 km/h – 1/20s, 60 km/h – 1/60s und so weiter. Am besten Zeitvorwahl einstellen. Auslösen während der Bewegung, nicht abstoppen.

 

  1. Im Hintergrund bleiben: Das Motiv steht im Mittelpunkt, nicht der Fotograf. Letztendlich ist Fotografie eine Kunst und somit alles erlaubt, was gefällt. Man sollte sich nicht scheuen, alle Regeln über Bord zu werfen und es ganz bewusst anders zu machen. Wer sagt, dass nur ein gestochen scharfes Portrait mit verwischtem Hintergrund schön ist? Vielleicht mag man ja gerade ein verwaschenes Gesicht im Vordergrund und den Rest scharf? Oder das Suchbild mit Häschen in einer unendlich weiten Landschaft.

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