Geschichten

Drama

Helden

Inspiration

Interview

Gesundheit

Ernährung

Körper

Gehirn

Neues

Rat

Familie

Finanzen

Haushalt

Leserfragen

Reisen

Das beste für alle Lebenslagen

Unterhaltung

Lachen

Quiz


Home / Geschichten

Home / Geschichten / Drama

Home / Geschichten / Helden

Home / Geschichten / Inspiration

Home / Geschichten / Interview

Home / Gesundheit

Home / Gesundheit / Ernährung

Home / Gesundheit / Körper

Home / Gesundheit / Gehirn

Home / Gesundheit / Neues

Home / Rat

Home / Rat / Familie

Home / Rat / Finanzen

Home / Rat / Leserfragen

Home / Rat / Reisen

Home / Rat / Tipps & Tricks

Holen Sie sich Anregungen zu allen Facetten des Lebens. Von A wie Auto bis W wie Wissen!
Schnelle, hilfreiche Tipps und Tricks zu alltäglichen Dingen.

Home / Unterhaltung

Home / Unterhaltung / Lachen

Home / Unterhaltung / Quiz

Ein kleiner weißer Hund läuft durch das grüne Gras und spielt.
© iStockfoto.com / miodrag ignjatovic
Aus der
aktuellen
Ausgabe

Angelika informiert

Frühling!
Jetzt endlich raus – oder doch putzen?

Anzeige

Wenn die ersten Frühlingsboten zartes Grün ins Land zaubern und die Sonne wieder öfter scheint, gerate ich in Aufbruchsstimmung: Die Laune steigt mit den Temperaturen und ich verspüre viel frische Energie für verschiedenste Vorhaben, zu denen nur eines nicht zählt: der Frühjahrsputz.

Freilich habe ich es gern sauber. Blitzt und glänzt die Wohnung, fühle ich mich ausgesprochen wohl. Im Gegensatz zur Leidenschaft für Kochen und Backen, Stricken und Gärtnern, hält sich die Begeisterung fürs Putzen deutlich in Grenzen. Viele, die es sich leisten können, delegieren das regelmäßige Reinemachen ja an Dritte. Wer dagegen gesteht, Staub und Schmutz gern selbst zu beseitigen, handelt sich schnell den Ruf eines Putzteufels ein. Ich bin eher der Typ dazwischen. Tatsächlich tut es manchmal richtig gut, aufzuräumen und intensiv zu putzen. Ich nehme Gegenstände bewusst wahr, freue mich daran oder stelle fest, dass die Zeit gekommen ist, sich davon zu trennen. Das hat etwas Beruhigendes an sich, ich kann wunderbar nachdenken und so kommt mit der äußeren Ordnung bestenfalls auch die innere Welt wieder ins Gleichgewicht.

Alles auf einmal ist zu viel

Frühjahrsputz jedoch klingt so groß, beinahe bedrohlich. Schließlich geht es nicht um die übliche Reinigungsroutine, sondern ans Eingemachte: Schränke ausmisten, auswischen und mit System wieder einräumen, Fenster, Jalousien und Rahmen putzen, Gardinen waschen, Heizkörper säubern, einfach alle Ecken reinigen, die bei der üblichen Putzroutine gerne mal ausgelassen werden. Das kann gehörige Ausmaße annehmen und es ist anstrengend. Nicht umsonst wimmelt es zu dieser Jahreszeit in Zeitschriften und im Internet vor wohlfeilen Tipps, wie der Frühjahrsputz am besten zu bewältigen sei. Wie man sich dazu aufrafft, steht meistens nicht dabei.
Zugegeben: Der Frühjahrsputz hat eine lange Tradition. Für unsere bäuerlichen Vorfahren gab es dafür früher kaum Zeit und so wurden ‚Haus und Hof‘ nach dem Winter, zum Ende der Heizperiode gründlich gereinigt. Auch in meiner Familie wurde das Ritual von Generation zu Generation weitergegeben. „Die Sonne bringt es an den Tag“ – so begründete meine Mutter das Großreinemachen im Frühling und tatsächlich erkenne ich in meiner Wohnung bei Licht betrachtet ein paar Ecken, die es nötig hätten. Aber will ich wirklich tagelang von früh bis spät durch die Wohnung wirbeln, während draußen das Leben tobt?

Weniger Frust, mehr Lust

Meine Lösung für diesen Gewissenskonflikt ist ein entschiedenes ‚sowohl als auch‘: Der Frühjahrsputz wird definitiv erledigt. Ich befolge sogar die allfälligen Ratgeber, indem ich mir einen großen Plan für sämtliche Putzaufgaben mache. Allerdings werde ich mir mit der Umsetzung Zeit lassen. Sehr viel Zeit. Mir ist nämlich klar geworden, dass das Frühjahr drei Monate lang dauert! Das ist doch lang genug, um viele schöne Frühlingstage zu genießen – und auch um ein paar Tage dem Frühjahrsputz zu widmen. Aber nach Lust und Laune, und nicht an einem Stück.

 

 

 

 

 

 

 

 


Mehr zu diesem Thema

Aus der
aktuellen
Ausgabe

Angelika informiert

Anzeige

Am 14. Februar soll es romantisch werden. Der Valentinstag steht an und mit ihm: Herzen und rote Rosen, Blumen und ...

...mehr
Aus der
aktuellen
Ausgabe

Angelika informiert

Anzeige

Wer gut hört, hat es im Alltag leichter und genießt gleichzeitig mehr Lebensqualität.

...mehr
Aus der
aktuellen
Ausgabe

Angelika informiert

Ich bin eine Frau, die wie viele Reader‘s Digest-Leserinnen und Leser mit beiden Beinen in der Mitte des Lebens steht. Als Teil der Generation 50plus plaudere ...

...mehr
Aus der
aktuellen
Ausgabe

Angelika informiert

Anzeige

Wieder ein Jahreswechsel. Wieder Hochkonjunktur für gute Vorsätze. Ziehen auch Sie Bilanz und nehmen Sie sich diesmal ...

...mehr
Aus der
aktuellen
Ausgabe

Angelika informiert

Anzeige

Im Gegensatz zu vielen anderen Menschen mag ich den Monat November. Wenn Nebelschwaden über dem Land liegen, mache ich ...

...mehr

 

RD Abbinder
RD Abbinder
RD Abbinder

Reader's Digest Deutschland: Verlag Das Beste GmbH - Vordernbergstraße 6, 70191 Stuttgart