Geschichten

Drama

Helden

Inspiration

Interview

Gesundheit

Ernährung

Körper

Gehirn

Neues

Rat

Familie

Finanzen

Haushalt

Leserfragen

Reisen

Das beste für alle Lebenslagen

Unterhaltung

Lachen

Quiz


Home / Geschichten

Home / Geschichten / Drama

Home / Geschichten / Helden

Home / Geschichten / Inspiration

Home / Geschichten / Interview

Home / Gesundheit

Home / Gesundheit / Ernährung

Home / Gesundheit / Körper

Home / Gesundheit / Gehirn

Home / Gesundheit / Neues

Home / Rat

Home / Rat / Familie

Home / Rat / Finanzen

Home / Rat / Leserfragen

Home / Rat / Reisen

Home / Rat / Tipps & Tricks

Holen Sie sich Anregungen zu allen Facetten des Lebens. Von A wie Auto bis W wie Wissen!
Schnelle, hilfreiche Tipps und Tricks zu alltäglichen Dingen.

Home / Unterhaltung

Home / Unterhaltung / Lachen

Home / Unterhaltung / Quiz

Gut geschützt im Sommer
© Studio Photo AG / Fotolia.com
Aus der
aktuellen
Ausgabe

Körper & Psyche

Gut geschützt im Sommer

Sonne tut uns gut: Sie wärmt uns, sie weckt unsere Lebensgeister, und sie hebt unsere Stimmung. Setzen wir uns jedoch ungeschützt oder zu lange ihrer Strahlung aus, nimmt die Haut uns das übel. Es drohen vorzeitige Alterung und sogar Hautkrebs. So bewahren Sie Ihr größtes Organ vor möglichen Schäden:

Ausgabe: Juli 2016 Autor: Reader's Digest / UG

Sonnenstrahlen sind ultraviolette Strahlen. Unsere Haut benötigt sie, um das lebenswichtige Vitamin D zu bilden. Die UV-Strahlen bestehen aus den langwelligen UV-A-Strahlen und den kurzwelligen UV-B-Strahlen. Sie regen die Pigmentzellen in unserer Haut an, Melanin zu bilden – die Bräune. Früher galten die UV-B-Strahlen als für die Haut gefährlicher. Heute geht die Wissenschaft davon aus, dass beide Arten Hautkrebs begünstigen.

Sonnencremes enthalten Substanzen, die die Wirkung der UV-Strahlen abschwächen. Dabei unterscheidet man zwischen chemischen und physikalischen Lichtschutzfiltern. Chemische Filter sind organische Verbindungen. Sie nehmen die UV-Strahlen auf und wandeln sie zum Beispiel in Wärme um. Physikalische Filter da­gegen reflektieren die Strahlen.

Sonnenschutzmittel werden in verschiedene Gruppen, von LSF 6 (leicht) bis LSF 50 und mehr (sehr hoch) angeboten. Welcher Faktor der richtige ist, hängt davon ab, welcher Hauttyp Sie sind und wie intensiv die Sonneneinstrahlung ist. Generell gilt: Je heller der Hauttyp, desto höher sollte der LSF sein.

Je nachdem, wo und zu welcher Tageszeit Sie sich im Freien aufhalten, ist die Sonneneinstrahlung unterschiedlich stark. Je höher die Sonne am Himmel steht, also je näher Sie sich am Äquator aufhalten oder je höhere Berge Sie erklimmen, desto größer ist die UV-Belastung. Reflexion, zum Beispiel am Wasser oder im Schnee, kann sie weiter steigern. Für Sie bedeutet dies: Je größer die UV-Belastung, desto höher muss der LSF sein, um Ihre Haut wirksam zu schützen.

So finden Sie den optimalen LSF

Der international einheitliche UV-Index bietet hier eine gute Hilfe. Er ist der zu erwartende Tageshöchstwert an UV-Strahlung. Zwischen April und September veröffentlicht das Bundesamt für Strahlenschutz montags, mittwochs und freitags die Prognosen für Deutschland. Der Index ist auch online abrufbar unter www.wetteronline.de. Dort finden sich auch die Werte für Österreich.

Achtung: Auch mehrmaliges Ein­cremen verlängert nicht die Zeit, die Sie sich im Freien aufhalten können!

In Mitteleuropa unterscheidet man vier Hauttypen. Typ 1: sehr helle Haut, rote bzw. hellblonde Haare und helle Augen. Typ 2: helle, empfindliche Haut, helles Haar, oft Sommersprossen und helle Augen. Typ 3: mittelhelle Haut, braunes Haar, helle oder braune Augen. Typ 4: dunkler Teint, wenig empfindliche Haut, dunkelbraunes bis schwarzes Haar, dunkle Augen.

Die Zeit, die man ungeschützt in der Sonne verweilen kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen, nennt man Eigenschutz. Sie beträgt bei Typ 1 zehn Minuten. Typ 4 kann sich rund 45 Minuten in der Sonne aufhalten. Bei Säuglingen und Kleinkindern gibt es diese Einteilung nicht – ihre Haut hat noch keinen ausgereiften Eigenschutzmechanismus.

So genießen sie ohne Reue

  1. Meiden sie die Sonne zwischen elf und 15 Uhr, denn dann ist die UV-Strahlung am stärksten. Nutzen Sie lieber den frühen Vormittag oder den späten Nachmittag für Sport und Spiel oder für die Arbeit im Garten.
  2. Bleiben sie im Schatten. Selbst dort gelangt noch etwa die Hälfte der Sonnenstrahlen auf Ihre Haut. Vergessen Sie also nicht den Sonnenschutz.
  3. Cremen sie die unbedeckten Stellen großzügig mit Sonnencreme ein – am besten 20 Minuten, bevor Sie ins Freie gehen. Bei Kontakt mit Wasser oder Schweiß verliert die Creme an Wirksamkeit. Deshalb sollten Sie regelmäßig nachcremen.
  4. Wählen sie für kinder eine Creme mit besonders hohem LSF, mindestens 30. Ihre Haut ist so empfindlich, dass sie starken Schutz braucht.
  5. Denken Sie auch an Ihre Augen und tragen Sie eine Sonnenbrille. Braun oder grau getönte Gläser schützen am besten. Achten Sie beim Kauf auf folgende Angaben: 100 Prozent UV, UV-400 oder das CE-Zeichen. Die Gläser sollten Ihre Augen auch seitlich abdecken.
  6. Tragen sie weite, bequeme Kleidung, wenn Sie draußen sind und vergessen Sie die Kopfbedeckung nicht. Für Kinder ist es ratsam, Textilien mit speziellem UV-Schutz zu wählen. Diese erkennen Sie an dem Prüfsiegel UV-Standard 801.

 

RD Abbinder
RD Abbinder
RD Abbinder

Reader's Digest Deutschland: Verlag Das Beste GmbH - Vordernbergstraße 6, 70191 Stuttgart