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Hillary Clinton zur US-Wahl: Diesmal müssen wir gewinnen
© Getty Images/Jamie McCarthy
Aus der
aktuellen
Ausgabe

Stars im Interview

Hillary Clinton zur US-Wahl: Diesmal müssen wir gewinnen

Die US-Politikerin Hillary Clinton strebt kein Amt mehr an. Ihre Meinung sagt sie dennoch klar und deutlich.

Ausgabe: Mai 2020 Autor: Rüdiger Sturm

Willkommen, willkommen! Ich bin so froh, dass ich Ihre Fragen beantworten darf.“ Hillary Clinton strahlt vor guter Laune. Und das hat Gründe. Die 72-Jährige ist nach Berlin gekommen, um die vierstündige Do­kumentation Hillary zu promoten, mit der sie die Chance bekommt, viele Missverständnisse zu ihrer Person zurechtzurücken. Die Niederlage bei der US-Präsidentenwahl 2016, bei der sie als erste Frau um das mächtigste Amt der Welt kandidierte, scheint sie nicht mehr zu belasten. Doch trotz des Entspannungsmodus bleibt Clinton – nicht überraschend – kämpferisch. Vor allem, wenn es um Donald Trump geht.


Reader's Digest: Sie wären beinahe die erste Präsidentin der USA geworden ...
Hillary Clinton: Immerhin hatte ich drei Millionen Stimmen mehr als Trump.


Wäre denn die Welt besser, wenn überall Frauen an der Macht wären?
Ich würde nicht sagen, dass Frauen die besseren Menschen sind. Absolut nicht. Aber ich würde behaupten, dass die Lebenserfahrungen von uns Frauen, die wir alle sehr viel durchgemacht haben, in der Gesellschaft besser repräsentiert sein sollten. Also auch in der Politik.


Woran lag es, dass Sie trotzdem die Wahl nicht gewinnen konnten? An Vorurteilen gegenüber einer weib­lichen Präsidentin?
Die haben auch eine Rolle gespielt. Da gibt es absolut keinen Zweifel. Ein gewisser Prozentsatz von Wählern – nicht nur in Amerika – hat Schwierigkeiten mit einer Frau als Präsidentin.


Was lässt sich dagegen tun?
Du musst das akzeptieren, darfst dich aber davon nicht lähmen lassen. Du musst alles tun, was in deiner Macht steht, um das zu überwinden.


Würden Sie es unterstützen, wenn auch dieses Mal wieder eine Frau für die Präsidentschaft kandidiert?
Ich warte jetzt ab, wie der Nominierungsprozess ausgeht, und dann werde ich die Person unterstützen, die die Nominierung bekommt. [Anm. d. Red.: Zum Zeitpunkt des Interviews war das Rennen um die Nominierung noch offen.] Entscheidend ist, dass wir diesmal gewinnen. Nichts ist wichtiger.


Was sind dabei denn die größten Herausforderungen?
Da wäre zum Beispiel die Einflussnahme ausländischer Mächte, spe­ziell Russland, mit der bereits ich konfrontiert war. Es gibt die Propaganda in sozialen Medien und den Diebstahl von Informationen, die dann gegen uns eingesetzt werden.  


Was sollte ein demokratischer Präsident im Ver­hältnis zwischen Europa und den USA ändern?
Sie müssen sich einfach anschauen, was Donald Trump alles gemacht hat: Er hat die NATO untergraben und die EU. Er ist aus dem Iran-
und aus dem Klimaabkommen ausgestiegen. Damit hat er genau das um­gesetzt, was sich Putin wünscht.


Persönlich geht es Ihnen jetzt hoffentlich gut?
Und wie. Ich bin so froh, dass ich jetzt mehr Zeit mit meiner Familie verbringen kann – ganz besonders mit meinen drei Enkelkindern. Aber ich bin auch Bürgerin der USA und dieser Welt. Aus diesem Grund bin ich sehr bestürzt. Ich sehe ja, was momentan alles schiefläuft – und all das müssen meine Enkel aus­baden.

 

Zur Person Hillary Clinton:
Hillary Rodham Clinton wurde am 26. Oktober 1947 in Chicago geboren. Nach ihrem Jurastudium arbeitete sie als Anwältin und Professorin. 1975 heiratete sie Bill Clinton. Während dessen US-Präsidentschaft von 1993 bis 2001 fungierte sie als „First Lady“. 2000 in den US-Senat gewählt, bewarb die Politikerin sich 2008 erfolglos um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten. Unter Barack Obama war sie bis 2013 Außenministerin. 2016 unterlag Hillary Clinton bei der Wahl zur US-Präsidentschaft Donald Trump. 


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RD Abbinder
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