Geschichten

Drama

Helden

Inspiration

Interview

Gesundheit

Ernährung

Körper

Gehirn

Neues

Rat

Familie

Finanzen

Haushalt

Leserfragen

Reisen

Das beste für alle Lebenslagen

Unterhaltung

Lachen

Quiz


Home / Geschichten

Home / Geschichten / Drama

Home / Geschichten / Helden

Home / Geschichten / Inspiration

Home / Geschichten / Interview

Home / Gesundheit

Home / Gesundheit / Ernährung

Home / Gesundheit / Körper

Home / Gesundheit / Gehirn

Home / Gesundheit / Neues

Home / Rat

Home / Rat / Familie

Home / Rat / Finanzen

Home / Rat / Leserfragen

Home / Rat / Reisen

Home / Rat / Tipps & Tricks

Holen Sie sich Anregungen zu allen Facetten des Lebens. Von A wie Auto bis W wie Wissen!
Schnelle, hilfreiche Tipps und Tricks zu alltäglichen Dingen.

Home / Unterhaltung

Home / Unterhaltung / Lachen

Home / Unterhaltung / Quiz

Reader's Digest Europäerin des Jahres 2022: Swetlana Tichanowskaja
© tsikhanouskaya.org
Aus der
aktuellen
Ausgabe

Helden des Alltags

Reader's Digest Europäerin des Jahres 2022: Swetlana Tichanowskaja

"Wenn ich jetzt aufgebe, wird sich nichts ändern" - Swetlana Tichanowskaja setzt sich für Demokratie und Freiheit in Belarus ein. Reader’s Digest kürt sie dafür zur Europäerin des Jahres 2022.

Ausgabe: März 2022 Autor: Tim Hulse

An einem heißen Nachmittag im August 2020 überquerten drei Personen entschlossen den Platz der Unabhängigkeit in der belarussischen Hauptstadt Minsk. An der Lenin-Statue vorbei steuerten sie auf den imposanten Regierungssitz zu – das Symbol staatlicher Macht. Von hier aus regiert der ehemalige Soldat und Kolchosedirektor Alexander Lukaschenko das Land mit seinen knapp zehn Millionen Einwohnern. Sein Regime wird auch als Europas letzte Diktatur bezeichnet. Seit Lukaschenko 1994 bei der ersten Präsi­dentenwahl in der ehemaligen Sow­jet­republik an die Macht kam, unter­drückt seine Regierung Proteste, treibt Oppo­sitionsführer ins Exil und zensiert kritische Medien. Die Vereinten Nationen stellen immer wieder Menschenrechtsverletzungen in Belarus fest. Amnesty International hat die Regierung als frauenfeindlich bezeichnet, weil sie gezielt Aktivis­tinnen ins Visier nimmt.


Bereits 2006 und 2010 kam es nach umstrittenen Wahlerfolgen Lukaschenkos zu Protesten, doch in letzter Zeit wird die Opposition immer lauter – ganz besonders, seit der Präsident die Covid-19-Pandemie zur „Massenpsychose“ erklärte und sich weigerte, Maßnahmen zu ergreifen, um ihre Ausbreitung einzudämmen. Stattdessen riet er zu körperlicher Arbeit, Wodka und Saunagängen.
Dann kam der Sommer 2020. Am 9. August, als Lukaschenko den amtlichen Berechnungen zufolge 80 Prozent der Stimmen erhielt – womit er die Wahl „gewonnen“ hatte –, protestierten Zigtausende in ganz Bela­rus gegen Wahlbetrug. In Minsk ging die Polizei mit Gummi­geschossen gegen die Demonstranten vor. Tags darauf, am 10. August, fand sich das Trio im Regierungsgebäude ein, um das Wahlergebnis förmlich anzufechten. Angeführt wurde es von der damals 37-jährigen Swetlana Tichanowskaja, deren Mann Sergej Tichanowski bis zu seiner Verhaftung im Mai Präsidentschaftskandidat gewesen war. Sie trat anstelle ihres Mannes zur Wahl an und wurde so zu Lukaschenkos wichtigster Gegen­kandidatin. Tichanowskaja glaubt, sie sei die eigentliche Wahlsiegerin – und viele ihrer Landsleute glauben das ebenfalls. Begleitet wurde sie von ihrem Anwalt Maxim Znak und von Maria Kolesnikowa, Musikerin und politische Aktivistin.
Bis zur Verhaftung ihres Mannes war Swetlana Hausfrau gewesen. Die vergangenen Wochen kamen ihr wie ein seltsamer Traum vor. Dieser sollte in den nächsten Stunden zu einem Albtraum werden.

Swetlana Piliptschuk wuchs in der Kleinstadt Mikaschewitschy im südlichen Belarus auf. Ihr Vater war Lkw-Fahrer, ihre Mutter Köchin in einem Café. Ihre Kindheit war von Liebe und Respekt geprägt. Ihre Wertvorstellungen verdankt Swetlana nach eigenen Angaben vor allem ihrer Großmutter. „Sie sagte immer, andere seien wichtiger als man selbst. Kam Besuch, erhielt er ganz selbstverständlich das bequemste Bett und das beste Essen.“ Als Swetlana 14 Jahre alt war, ermöglichte eine Wohltätigkeitsorganisation, die nach der Katastrophe von Tschernobyl zehn Jahre zuvor gegründet worden war, Kindern aus der Region einen Aufenthalt bei Familien in Irland. Jenen Sommer verbrachte Tichanowskaja bei einem Ehepaar in der Grafschaft Tipperary. Dort fiel ihr auf, wie fröhlich die Menschen im Vergleich zu ihren Landsleuten wirkten. „Dass sich Menschen anlächelten und in Geschäften bedankten, war absolut neu für mich.“Als sie später Englisch und Deutsch studierte, lernte Swetlana Sergej Tichanowski kennen, 2005 heirateten die beiden. Nach dem Studium zog sie zu ihm nach Homel, wo er eine Filmproduktionsfirma gründete und Werbespots drehte.


Ihr erstes Kind kam fast taub zur Welt. Deshalb zog die junge Familie nach Minsk, um ihm die bestmögliche Behandlung zu ermöglichen. Swetlana und ihr Mann hielten sich für unpolitisch. Doch als Sergej 2019 ein verlassenes Bauernhaus kaufte, um es zu renovieren, sah er sich mit unüberwindbaren bürokratischen Hürden konfrontiert. Frustriert startete er einen YouTube-Kanal, auf dem er über die täglichen Nöte einfacher Belarussen berichtete. „Er erzählte die Geschichten weiter, die er hörte, wenn er von Stadt zu Stadt zog – Geschichten von hungernden Menschen“, erklärt Tichanowskaja. „Sie waren entweder arbeitslos oder sie verdienten zu wenig.“ Nach knapp einem Jahr hatte der Kanal bereits 140.000 Abonnenten. Tichanowskaja befürchtete, ihr Mann könne ins Fadenkreuz der Regierung geraten. In der Tat wurde Sergej im Mai 2020 verhaftet, weil er „sich an einer nicht genehmigten Protestaktion beteiligt“ habe.
Während er im Gefängnis saß, erschien auf dem YouTube-Kanal ein zuvor aufgezeichnetes Video, in dem Tichanowski sagte: „Ich möchte die Dinge in meinem Land verändern. Die Menschen verdienen eine bessere Zukunft. Deshalb habe ich mich entschlossen, als Präsidentschaftskandidat anzutreten.“ Er sprach offen über die „Diktatur“ im Land und behauptete, die Wahlen würden schon seit 20 Jahren manipuliert.

Alle Infos zu den Reader´s Digest-Preisträgern unter: Readersdigest.de/europaer-des-jahres  

Erschrocken hörte Swetlana zu Hause die Ankündigung

Darüber hatten sie nie gesprochen. Doch sie wusste, es war das Richtige für Bela­rus. „Den Menschen wurde klar“, so Tichanowskaja, dass sie mit ihrer Unzufriedenheit mit dem Regime nicht allein waren. Sie hatten geglaubt, sie seien ihr ausgeliefert, doch „nach und nach sahen sie das anders.“ Ein paar Tage nach seiner Verhaftung reichte Swetlana Sergejs Antrag auf die Kandidatur bei der Wahlkommission ein, wurde aber abgewiesen. Die Beamten machten sich sogar über ihren Versuch lustig. Am selben Abend saß sie wütend zu Hause. Die Bewerbungsfrist würde bald ablaufen und sie fragte sich: „Was kann ich für meinen Mann tun?“
Tichanowskaja wusste, wie viel Sergej daran lag, die Wahrheit über Belarus zu sagen. Sie wollte ihm ihre Liebe beweisen, indem sie zeigte, dass auch ihr wichtig war, woran er glaubte. Deshalb beschloss sie, an seiner Stelle zu kandidieren und trug ihren Namen auf dem Wahlantrag ein. Für die Anmeldung musste sie jedoch mindestens 100.000 Unterschriften sammeln. Als Sergej entlassen wurde, stürzte er sich auf diese Aufgabe, während Swetlana zu Hause blieb. Doch eine Woche später war sie gezwungen, einzuspringen, weil Sergej erneut festgenommen wurde.
Swetlana Tichanowskaja bekam die benötigten Unterschriften zusammen. Zu ihrer Überraschung ließ die zentrale Wahlkommission ihre Anmeldung zu. Wie es schien, hatte Lukaschenko keine Angst vor ihr. Er hatte geäußert, eine Frau würde unter der Last der Präsidentschaft „zusammenbrechen, das arme Wesen.“ Die Bewerbungen der beiden führenden Oppositionskandidaten Waleri Zepkalo und Viktor Babariko wurden abgelehnt. Später floh Zepkalo aus Angst vor einer Verhaftung nach Moskau. Babariko wurde Korruption vorgeworfen und man nahm ihn fest.
Kurz danach erhielt Tichanowskaja einen Anruf. Sie sollte sich mit Babarikos Wahlkampfleiterin Maria Koles­nikowa und mit Zepkalos Frau Veronika treffen. Die drei Frauen beschlossen, sich mit vereinten Kräften für faire Wahlen und die Freilassung politischer Häftlinge einzusetzen. Mit diesem Bündnis fand sich Tichanowskaja an der Spitze eines starken Wahlkampfteams wieder.
Auf einer Pressekonferenz präsentierte sich das Trio den Fotografen. Spontan hob Tichanowskaja die geballte Faust – eine Geste, die ihr Mann eingeführt hatte. Kolesnikowa formte mit den Händen ein Herz, das Symbol der Babariko-Kampagne. Zepkalo machte das Siegeszeichen. Die Symbole wurden bald auf Bannern und Postern verbreitet.
Am Anfang fiel es Tichanowskaja sehr schwer, vor vielen Menschen zu sprechen. Doch sie schöpfte aus der Entschlossenheit, mit der sie ihren Sohn nach einer Operation dabei unterstützt hatte, sprechen zu lernen. „Damals musste ich ständig mit ihm arbeiten“, berichtet sie. „Das stärkte meine Willenskraft.“ Am Wahltag, dem 9. August, wurde in Belarus das Internet abgeschaltet. Aus ihrer Wahlkampfzentrale konnte Tichanows­­kaja Explosionen hören. Dann trafen Meldungen ein, dass Menschen in Wahllokalen misshandelt wurden.

Drei Stunden Psychoterror im Regierungssitz

Am nächsten Tag erhielten nur Tichanowskaja und ihr Anwalt Zutritt zum Regierungssitz, um im Büro der Wahlkommission förmlich Protest einzulegen. Dort warteten zwei Herren mittleren Alters auf sie: leitende Mitglieder der Sicherheitskräfte, wie Tichanowskaja erfuhr. Die Männer wollten Znaks Papiere sehen, und als er das Zimmer verließ, um sie zu holen, verriegelten sie die Tür. Ängstlich ließ sich Tichanowskaja auf ein Sofa sinken. Ein Mann setzte sich ihr gegenüber und starrte sie an. Das Reden übernahm der andere, der stehen geblieben war. „Sie waren bloß eine Hausfrau, die nicht wusste, was sie tat“, setzte der Mann an und erklärte ihr, sie sei für einen Staatsstreich missbraucht worden. Es seien Polizisten von den Demonstranten verletzt worden, fuhr er fort, und dafür werde man Tichanowskaja verantwortlich machen.
Der Psychoterror dauerte drei Stunden. Sie sollte Belarus verlassen, doch Tichanowskaja blieb hart. „Hunderttausende Menschen haben mich im Wahlkampf unterstützt“, erklärte sie. „Ich kann sie nicht verraten.“ Da schlug der Mann bedrohlichere Töne an. „Wir wissen, dass ihre Kinder in Litauen sind“, sagte er. Das stimmte. Nach einem Drohanruf hatte sie Sohn und Tochter zu Freunden geschickt. Im Gefängnis, so fuhr der Mann fort, würde sie ihre Kinder nicht aufwachsen sehen. Schließlich sagte sie: „Wenn ich gehen muss, möchte ich meinen Mann mitnehmen.“ „Unmöglich“, entgegnete der Mann. „Also gut, aber ohne Maria Moroz fahre ich nicht“, sagte sie entschlossen. Tichanowskajas Wahlkampf­leiterin war zwei Tage zuvor festgenommen worden und hatte ebenfalls zwei Kinder zu versorgen.  
Die Männer stimmten unter der Bedingung zu, dass Tichanowskaja die Belarussen in einem Video dazu aufforderte, die Demonstrationen einzustellen. Auf dem Papier, das sie vor der Kamera vorlesen sollte, stand auch, dass Lukaschenko die Wahl gewonnen habe. „Das sage ich nicht“, erklärte sie trotzig. Den Rest las Tichanowskaja vor und hielt dabei den Zettel hoch, um den Zuschauern zu zeigen, dass sie dazu gezwungen wurde. Noch am selben Abend wurden Tichanowskaja und Moroz zur litauischen Grenze gebracht, um das Land zu verlassen, das sie liebten.
Die Proteste in Belarus gingen wochenlang weiter. Die Regierung reagierte brutal. Mehrere Demonstranten kamen zu Tode, etwa 35.000 Menschen wurden festgenommen, wie Anaïs Marin berichtete, eine vom Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen ent­sandte, unabhängige Be­obachterin. „Die belarussischen Behörden gingen mit allen Mitteln gegen die Zivilgesellschaft vor und beschnitten eine ganze Palette von Rechten und Freiheiten“, sagt sie.
Lukaschenko aber dankte der Polizei: „Ihr habt den Abschaum von den sauberen, gepflegten Straßen von Minsk vertrieben.“ Der Anwalt Maxim Znak und Maria Kolesnikowa, die verhaftet wurden, als man Tichanowskaja deportierte, sitzen noch im Gefängnis. Nach ihrer Ankunft in Litauen veröffentlichte Swetlana Tichanowskaja ein neues Video. Zu ihrer Entscheidung, Belarus zu verlassen, erklärte sie: „Viele Menschen werden das verstehen, nicht wenige werden es scharf kritisieren, und manche werden mich dafür verabscheuen. Möge Gott verhüten, dass sie vor dieselbe Wahl gestellt werden wie ich.“ Dann machte sie sich an die Arbeit.

Tichanowskaja prangert die Zustände in Belarus unermüdlich an

Sie setzt sich für faire Neuwahlen und die Entlassung politischer Häftlinge ein. In ihrem fast zweijährigen Exil traf die 39-Jährige internationale Spitzenpolitiker wie US-Präsident Joe Biden und die damalige deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die EU, die USA, Großbritannien und Kanada verhängten Sanktionen gegen die Regierung Lukaschenko. Das EU-Mitgliedsland Litauen erkennt Tichanowskaja als „rechtmäßig gewählte Staatschefin von Belarus“ an. In einem Gebäude in Vilnius leitet sie ein 40-köpfiges Team, das wie sie selbst ehrenamtlich tätig ist. Die Sicherheitsvorkehrungen sind streng, denn die Regierung Lukaschenko hat bereits bewiesen, dass sie einen langen Arm hat. Im Mai 2021 leitete die Luftraumüberwachung unter einem Vorwand eine Maschine nach Minsk um, in der ein regime­kritischer Journalist mit seiner Freundin auf dem Flug von Athen nach Vilnius saß. Nach der Landung wurden die beiden verhaftet. Tichanowskaja wird auf Schritt und Tritt von Leibwächtern begleitet. „Ich weiß, dass man es auf mich abgesehen hat“, erklärt sie gegenüber Reader’s Digest. „Für die Regierung wäre es einfacher, wenn ich verschwände.“
Im eleganten, dunklen Kleid sitzt Swetlana Tichanowskaja im Konfe­renzraum und spricht leise, aber entschlossen. Mehr Sorgen mache sie sich um all jene, die in Belarus zurückgeblieben sind. „Jeder Belarusse ist so lange in Gefahr, bis wir die Verbrecherbande los sind, die die Macht ergriffen hat“, erklärt sie. Als Tichanowskaja im Juli 2021 US-Präsident Biden traf, war ihr klar, dass dies eine Botschaft an das Regime Lukaschenko und die ganze Welt sandte. Sie erklärte Biden, sie suche Unterstützung, um die Gewalt in ihrem Land zu beenden und ein freies, demokratisches Belarus aufzubauen. Biden versicherte, sein Land sei auf ihrer Seite. Nach eigenen Worten fühlt sich Tichanowskaja inspiriert von den Spitzenpolitikern in aller Welt, die ihr Land unterstützen, und natürlich auch von ihrem Mann, der im Dezember 2021 zu 18 Jahren Freiheitsentzug verurteilt wurde. Sie bezeichnet das Urteil als Lukaschenkos „persönliche Rache“. Swetlana denkt häufig an Sergej. Bei Redaktions­schluss dieser Ausgabe hat sie seit seiner Verhaftung 2020 erst einmal mit ihm gesprochen. Doch sie erzählt auch von anderen Belarussen, die ebenfalls Opfer bringen, um Veränderungen zu bewirken.
„Die Menschen haben keine Angst mehr“, berichtet Tichanowskaja. „Das haben wir gemeinsam erreicht.“ Sie träumt von einem Belarus, in dem die Menschen glücklich sein können und „nicht wegen ihrer Überzeugungen getötet oder eingesperrt werden. Wo die Meinung der Bürger etwas gilt.“ Bruce Millar von der Menschenrechtsorganisation Amnesty International fordert: „Die internationale Gemeinschaft muss tun, was sie kann, um Druck auf die Regierung auszuüben, damit das grausame Vorgehen gegen die Zivilgesellschaft und An­dersdenkende in Belarus aufhört.“
Tichanowskaja arbeitet daran, diesen Druck zu erhöhen. „Ich bin oft erschöpft und denke, ich kann nicht mehr“, gesteht sie. „Doch wenn ich jetzt aufgebe, wird sich nichts ändern. Ich fühle eine enorme Verantwortung. Die Menschen glauben an mich, ich kann sie nicht im Stich lassen.“



Die Reader's Digest Europäer des Jahres

Seit 1996 zeichnen die europäischen Ausgaben des Magazins jährlich Persönlichkeiten aus, die sich in be­sonderem Maß für ihre Mitmenschen einsetzen. Die bisherigen Preisträger:

2021  Petteri Taalas, Finnland
2020  Selina Juul, Dänemark
2019  Óscar Camps, Spanien
2018  Edit Schlaffer, Österreich
2017  Boyan Slat, Niederlande
2016  Laura Kövesi, Rumänien
2015  Felix Finkbeiner, Deutschland
2014  Thomas Minder, Schweiz
2013  Agnieszka Romaszewska, Polen
2012  Isabel Jonet, Portugal
2011  Monika Hauser, Schweiz/Italien
2010  Iana Matei, Rumänien
2009  Joachim Franz, Deutschland
2008  Maria Nowak, Polen/Frankreich
2007  Dr. Ruedi Lüthy, Schweiz
2006  Ayaan Hirsi Ali, Somalia/Niederlande
2005  Lleonid Roshal, Russland
2004  Peter Eigen, Deutschland
2003  Šimon Pánek, Tschechien
2002  Eva Joly, Norwegen/Frankreich
2001  Linus Torvalds, Finnland/USA
2000  Paul van Buitenen, Niederlande
1999  Dr. Inge Genefke, Dänemark
1998  Pete Goss, Großbritannien
1997  Frederic Hauge, Norwegen
1996  Pater Imre Kozma, Ungarn





 


Mehr zu diesem Thema

Aus der
aktuellen
Ausgabe

Helden des Alltags

Die österreichische Soziologin Edit Schlaffer gründete die Organisation „Frauen ohne Grenzen“, die Müttern hilft, Anzeichen für eine Radikalisierung ihrer ...

...mehr
Aus der
aktuellen
Ausgabe

Helden des Alltags

Óscar Camps hat im Mittelmeer Tausende Flüchtlinge vor dem Ertrinken bewahrt. Dafür erhält er die Auszeichnung „Reader’s Digest Europäer des Jahres 2019“

...mehr
Aus der
aktuellen
Ausgabe

Helden des Alltags

Plastik verschmutzt die Weltmeere und tötet Meerestiere. Boyan Slat, Readers's Digest Europäer des Jahres 2017, fischt Plastikmüll aus den Ozeanen der Welt.

...mehr
Aus der
aktuellen
Ausgabe

Helden des Alltags

Der finnische Meteorologe Petteri Taalas setzt sich für Maßnahmen gegen die globale Erwärmung ein. Deshalb haben wir ihn zum Reader’s Digest Europäer des ...

...mehr
Aus der
aktuellen
Ausgabe

Helden des Alltags

Preisverleihung in Wien: Vertreter der Reader’s Digest-Chefredaktionen überreichten die Auszeichnung „Europäerin des Jahres 2018“ in der B.LA Gallery der ...

...mehr
Aus der
aktuellen
Ausgabe

Menschen

Selina Juul erhält die Auszeichnung „Reader’s Digest Europäerin des Jahres 2020“ für ihren Einsatz gegen Lebensmittelverschwendung.

...mehr

 

RD Abbinder
RD Abbinder
RD Abbinder

Reader's Digest Deutschland: Verlag Das Beste GmbH - Vordernbergstraße 6, 70191 Stuttgart