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Eine Frau mäht vor dem haus den Rasen mit einem Elektrorasenmäher.
© iStockfoto.com / YinYang
Aus der
aktuellen
Ausgabe

Haus & Garten

So mähen Sie richtig Rasen

Sattgrüner, vor Kraft strotzender Rasen? Mit dem passenden Rasenmäher (fast) ein Kinderspiel.

Ausgabe: Juni 2019 Autor: Karin Schätzle

Nicht jedem, der nach einem neuen Rasenmäher Ausschau hält, geht es ausschließlich darum, das Gras zu mähen. So manchem Hobbygärtner schlägt das Herz beim Gedanken an einen (weiteren) leistungsstarken fahrbaren Untersatz mit sattem Motorengeräusch höher. Um es gleich zu sagen: Für den durchschnittlich großen Garten sind die sogenannten Aufsitzmäher nicht geeignet, weil überdimensioniert.

Selbst ist der Gärtner

Sie sind körperlich gut in Form, die Umwelt liegt Ihnen am Herzen und Ihr Rasen nimmt eine Fläche von maximal 100 Quadratmeter ein? Dann könnte ein Handmäher das Richtige für Sie sein. Diese Geräte schieben Sie einfach über die Grasfläche und setzen so die Messer in Bewegung. Das erfordert ein wenig Kraft, hält aber auch fit. Weitere Vorteile: Handmäher machen kaum Lärm, verbrauchen weder Strom noch Benzin, sind wendig und in der Regel preisgünstig. Handmäher arbeiten mit Spindelmessern, die wie eine Schere funktionieren. So erzielen Sie einen sehr sauberen Schnitt. Vorausgesetzt, Sie bearbeiten eine Fläche, die Sie sorgfältig von Fremdkörpern wie Zweigen oder Steinen befreit haben. Die können nämlich die Messer beschädigen. „Mit einem Handrasenmäher sollten Sie in der Hauptwachstumszeit zwischen Mai und September Ihrem Rasen zwei- bis dreimal die Woche zu Leibe rücken“, empfiehlt Dr. Harald Nonn, Vorsitzender der Deutschen Rasengesellschaft. „Denn die Spindelmesser erfassen längere Grashalme schlecht oder gar nicht.“

Ein Motor hilft mit

Bequemer arbeiten Sie mit einem motorbetriebenen Rasenmäher. Sie haben die Wahl zwischen Geräten zum Schieben oder selbstfahrenden Exemplaren. Experten raten zu lärmarmen und abgasfreien Elektrogeräten, vor allem bei mittelgroßen Rasenflächen bis etwa 500 Quadratmeter. Der Handel bietet sie kabelgebunden oder mit Akku an. Mit einem kabelgebundenen Elektrorasenmäher geht Ihnen der Strom nie aus, auch wenn das Mähen mal mehr Zeit in Anspruch nimmt, etwa weil das Gras nach dem Urlaub höher steht. Dafür müssen Sie beim Mähen immer darauf achten, nicht aus Versehen das Kabel zu überfahren und zu beschädigen.

Diese Gefahr laufen Sie bei einem Gerät mit Akku nicht. Solche Modelle sind mobiler, dafür ist der Stromspeicher irgendwann erschöpft. Ein Problem, das sich leicht lösen lässt, sagt Experte Nonn: „Ich mähe meinen Rasen seit mehr als 20 Jahren mit einem Akkumäher. Für den Fall, dass ihm der Strom ausgeht, halte ich einen zweiten Akku bereit. Die Ladekapazitäten haben sich übrigens in den letzten zehn Jahren deutlich erhöht.“

Vor allem für schlecht zugängliche oder sehr große Rasenflächen ab rund 500 Quadratmeter eignen sich mit Benzin betriebene Rasenmäher. Auch diese gibt es zum Schieben oder mit Antrieb. Die im Vergleich zu Elektrogeräten stärkere Motorleistung erkaufen Sie mit einer deutlich höheren Lärm- und Umweltbelastung. Motorisierte Rasenmäher arbeiten überwiegend mit Sichelmessern. Diese sind unempfindlicher gegen Fremdkörper als Spindelmesser. Sind die Messer nicht mehr ganz scharf und ist die Rotationsgeschwindigkeit nicht hoch genug, hinterlassen sie allerdings einen stumpfer wirkenden Schnitt. Entscheiden Sie sich für einen motorbetriebenen Mäher, achten Sie beim Kauf auch auf Gewicht, Schnittbreite und eine zentrale Schnitthöhenverstellung. Ein ergonomisch geformter, gepolsterter und klappbarer Holm ist ein Pluspunkt. „Wichtig ist zudem ein vernünftiger Fangsack, der 30 bis 40 Liter fasst“, erklärt Nonn. „Mit einem Fangsack sind Sie besser bedient als mit einem Korb, weil der Sack leichter zu leeren ist.“

Lassen Sie mähen

Seit einigen Jahren sind Mähroboter auf dem Markt, die sich die ganze Saison über um die Rasenpflege kümmern, während Sie im Liegestuhl ruhen. Im Vorfeld ist Ihr Arbeitseinsatz aber trotzdem gefragt. Damit der Roboter weiß, welche Fläche er mähen soll, müssen Sie diese meist mit einem Begrenzungsdraht abstecken. Die Mähzeiten legen Sie über ein Programm fest. „Die Drähte werden in den Boden versenkt. Sie zu verlegen ist nicht sonderlich schwierig“, sagt Nonn. „Wenn Sie sich unsicher sind, beauftragen Sie einen Fachbetrieb.“ Der Antrieb der Geräte erfolgt über einen Elektroakku. Ist dieser erschöpft, fährt der Roboter von allein zu seiner Ladestation. Die Anschaffung eines Mähroboters ist relativ hoch. Zudem muss man das Gebiet durchgehend abstecken. Deshalb eignen sich vor allem größere zusammenhängende Rasenflächen.

Sicherheit ist Trumpf

Egal mit welcher Art Gerät Sie hantieren, bei Arbeiten mit dem Rasenmäher sollten Sie festes, geschlossenes Schuhwerk tragen. Dieses sorgt für sicheren Stand und schützt Ihre Füße, falls doch einmal ein Zweig oder Stein aufgeschleudert wird. „Bevor Sie das Mähdeck reinigen, heißt es: Stecker, Akku oder Zündkerze raus“, sagt Dr. Harald Nonn, Vorsitzender der Deutschen Rasengesellschaft. „Und tragen Sie dazu unbedingt Handschuhe, denn die Messer sind scharf.“ Beachten Sie auch die gesetzlichen Regelungen: Der Einsatz lärmender Gartengeräte ist an Sonn- und Feiertagen untersagt.


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RD Abbinder
RD Abbinder
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