Eine attraktive ältere Frau sitzt lachend auf einer Parkbank.
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Ein Mittel gegen Altersflecken aus Ihrem Küchenschrank

„Sonnenflecken“ wäre ein besserer Name für die auch Leberflecken genannten braunen Male, die im Alter oft auf Händen, Schultern und im Gesicht erscheinen, denn sie entstehen infolge zu hoher Sonneneinstrahlung.

Autor: Reader‘s Digest Book

Prinzipiell sind sie harmlos, vielen Betroffenen sind sie jedoch unangenehm. Bleichsalben können sie etwas aufhellen, sodass sie weniger stark ins Auge fallen, und mit Laser- oder Kryotherapie lassen sie sich sogar komplett entfernen. Alternativ können Sie es mit natürlichen Bleichmitteln aus Ihrem Küchenschrank versuchen.

Sie können sich gut vor Altersflecken schützen – oder zumindest deren Ausbreitung begrenzen –, indem sie folgende Sonnenschutzregeln beachten:

  • Vermeiden Sie intensive, direkte Sonneneinstrahlung zwischen 10 und 16 Uhr im Sommer sowie 11 und 15 Uhr in den Wintermonaten.
  • Cremen Sie sich 30 Minuten vor dem Aufenthalt im Freien mit einem Sonnenschutzmittel ein. Ein Lichtschutzfaktor (LSF) von 15 ist dabei Pflicht, Hautärzte empfehlen inzwischen bereits Cremes mit LSF 30 – 50.
  • Tragen Sie im Freien spezielle Funktionstextilien mit integriertem Schutz gegen UV-Strahlung – sie sind mittlerweile in großer Auswahl erhältlich.

 

Bewährte Hausmittel

 

Mit Zitronensaft betupfen

Frisch gepresster Zitronensaft wirkt wie ein mildes Fruchtsäurepeeling. Er löst die oberste Hautschicht ab (ähnlich einer Fruchtsäurebehandlung beim Dermatologen) und mildert so die Intensität vieler Altersfl ecken. Zudem wirkt er schwach bleichend. Für eine Behandlung träufeln Sie den Saft auf einen Wattebausch und reiben die betroffenen Stellen zweimal täglich damit ein.

 

Vielleicht hilft Buttermilch

Für die Wirksamkeit dieser alten Volksmedizin gibt es eine wissenschaftliche Erklärung: Die in der Milch enthaltene Milchsäure kann durch ihren leichten Peelingeffekt helfen, die Intensität von Altersfl ecken zu reduzieren, indem sie die obersten Hautschichten ablöst.

 

Oder Aloe vera

Ein Blatt abbrechen und das herausgeschabte Gel direkt auf die betroffenen Stellen tupfen.

 

Oder Zwiebelsaft und Essig

Sehr beliebt war es einst, die Flecken mit einer Mischung aus Apfelessig und Zwiebelsaft zu behandeln. Dazu 1 Zwiebel fein hacken oder pürieren, in ein Sieb oder Mulltuch geben und den Saft auspressen. Mit derselben Menge Apfelessig verrühren. Auftragen und 30 Minuten einwirken lassen. Einmal täglich anwenden.

 

Oder Kichererbsen

Eine kleine Portion Kichererbsen zerdrücken und mit etwas Wasser zu einer Paste verrühren. Auftragen und einwirken lassen, bis sie getrocknet ist.

 

Oder Rizinusöl

Das Öl ein- bis zweimal täglich auf die Altersfl ecken tupfen und einmassieren. Nach einem Monat sollten die Male weitgehend verblasst sein.

 

Wann zum Arzt?

Statt von Altersflecken sprechen Hautärzte lieber von Sonnenflecken – denn sie bilden sich an Stellen, die der Sonne besonders häufig ausgesetzt sind: im Gesicht sowie an Armen und Händen. In der Regel sind sie nur ein kosmetisches Problem, allerdings können sie auch die Vorstufe eines bösartigen Hautkrebses sein – eine Gewebeprobe schafft hier Klarheit.

 

 

Hinweis: Die in diesem Artikel enthaltenen medizinischen Informationen sind kein Ersatz für eine ärztliche Diagnose und Behandlung. Der Verlag empfiehlt allen Patienten mit Krankheits- bzw. Schmerzsymptomen, sich an einen Arzt zu wenden. Dieser Artikel ist sorgfältig erarbeitet worden. Dennoch erfolgen alle Angaben ohne Gewähr. Weder Autoren noch Verlag übernehmen eine Haftung für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den im Artikel enthaltenen praktischen Hinweisen resultieren. Die Informationen und Ratschläge in diesem Werk wurden von den Autoren und vom Verlag sorgfältig erwogen und geprüft, dennoch kann eine Garantie nicht übernommen werden. Eine Haftung der Autoren bzw. des Verlags und seiner Beauftragten für Personen-, Sach- und Vermögensschäden ist ausgeschlossen.


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RD Abbinder
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