Reine Bauchsache!
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Reine Bauchsache!

Ein gesunder Darm ist der Schlüssel zu einem glücklichen, langen Leben...

Ausgabe: Juni 2018 Autor: Helen Signy

Wenn wir etwas essen, ernähren wir nicht nur unseren Körper – wir schaffen auch die Lebensgrundlage für Billionen von Darmbakterien. Diese Kleinstlebewesen wiegen zusammen bis zu zwei Kilogramm – ein wenig mehr als das Gehirn eines Erwachsenen. Sie atmen, nehmen Nahrung auf, sondern Ausscheidungen ab und wirken sich genau wie Nahrungsmittel auf unsere Gesundheit und sogar auf unser Verhalten aus. Um zu überleben, brauchen die Bakterien unterschiedliche Nahrungsmittel, sonst verhungern sie.

Den ersten Hinweis auf die zentrale Bedeutung des Darms für die Gesundheit gab bereits der griechische Arzt Hippokrates in der Antike: „Lass die Nahrung deine Medizin sein!“ Aber erst seit etwa zehn Jahren ermöglicht es die Technologie, die Bakterien im menschlichen Darm genauer zu untersuchen. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass nur 50 Prozent der Zellen im menschlichen Körper Humanzellen sind. Der Rest sind Bakterien, Pilze, Viren und sogar mikroskopisch kleine Insekten, die Haut, Mund und Darm besiedeln. Alles zusammen bezeichnet man als menschliches Mikrobiom.

Während der Evolution des Menschen entstand auch diese Gemeinschaft aus Organismen. Jede Art hat sich auf bestimmte Aufgaben spezialisiert, um uns am Leben zu erhalten. Rund 1000 verschiedene Bakterienarten leben im menschlichen Darm. Ihr Überleben hängt von einem komplexen Beziehungsgeflecht ab – vergleichbar mit dem Ökosystem des Amazonas-Regenwaldes. Die meiste Zeit leben die Bakterien in Harmonie, doch schon kleine Veränderungen der Nahrung können bestimmte Stämme krank machen, ein einziges Medikament sie töten und andere Bakterien die Führung übernehmen lassen. Wie der Erhalt des Regenwalds im Amazonasgebiet für unseren Planeten wichtig ist, spielt die Pflege der Darmflora eine wichtige Rolle für unsere Gesundheit. Ist das Gleichgewicht gestört, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für viele Krankheiten – von Krebs bis zu Adipositas, Typ-2-Diabetes, Herzerkrankungen, Allergien, Autismus oder Alzheimer. Erfreulicherweise ist es einfach, die Zusammensetzung der Darmbakterien zu verändern und das Darm-Gleichgewicht zu „reparieren“...

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Juni 2018-Ausgabe des Reader’s Digest Magazin. 

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