Speiseöle: Edle Tropfen für mehr Geschmack
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Ausgabe

ErnährungGesundheit

Speiseöle: Edle Tropfen für mehr Geschmack

Gute Speiseöle verleihen dem Essen mehr Geschmack und sind gesund.

Ausgabe: Januar 2015 Autor: Karin Kerber

Rapsöl

Der Aufsteiger: Vor 30 Jahren noch fast unbekannt, steht Rapsöl mittlerweile ganz oben in der Verbrauchergunst.

Eignung: Kalt gepresstes Rapsöl ist wenig hitzebeständig. Verwenden Sie es daher nur für kalte oder gedünstete Speisen. Raffiniertes Rapsöl hingegen ist hitzebeständig bis etwa 200 Grad und eignet sich deshalb auch zum Braten und Frittieren.

Gesundheitsbeitrag: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt Rapsöl wegen seiner optimalen Mischung an Ölsäure, Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren als herzgesundes Alltagsöl. Kalt gepresst weist es besonders viele zellschützende Inhaltsstoffe wie Vitamin E und Provitamin A auf.

Geschmack: Raffiniertes Rapsöl schmeckt neutral. Kalt gepresst hat es ein nussiges Aroma.

Lagerung: Nach Anbruch neigt kalt gepresstes Rapsöl dazu, schnell ranzig zu werden. Lagern Sie es im Kühlschrank, und verbrauchen Sie es rasch.

Sonnenblumenöl

Der Allrounder: Wegen seines besonders milden, angenehmen Geschmacks ist Sonnenblumenöl der Favorit vieler Verbraucher.

Eignung: Kalt gepresstes Sonnenblumenöl kommt nur für die kalte Küche oder zum Verfeinern von Speisen infrage, denn es hält den üblichen Brattemperaturen (180 Grad und mehr) nicht stand. Bereits bei 107 Grad bilden sich schädliche Stoffe. Raffiniertes Sonnenblumenöl hingegen können Sie universell in der Küche einsetzen – also auch zum Braten und Frittieren.

Gesundheitsbeitrag: Sonnenblumenöl enthält viel zellschützendes Vitamin E sowie das für die Nerven wichtige Lecithin.

Geschmack: Sowohl raffiniertes als auch kalt gepresstes Sonnenblumenöl schmeckt neutral.

Lagerung: Kalt gepresstes Sonnenblumenöl wird rasch ranzig. Bewahren Sie es deshalb im Kühlschrank auf – in Mengen, die Sie bald verbrauchen.

Olivenöl

Der Südländer: Mit der Mittelmeerküche hat das Olivenöl in den heimischen Küchen Einzug gehalten.

Eignung: Selbst kalt gepresstes Olivenöl ist hitzebeständig bis 180 Grad. Sie können es für kalte Gerichte wie Salate genauso verwenden wie zum Kochen und Braten.

Gesundheitsbeitrag: Sein herzgesundes Image hat Olivenöl zu Recht. Der hohe Anteil an Ölsäure ist Balsam für die Blutfettwerte. Vitamin E und Pflanzenstoffe schützen vor Zellschädigung.

Geschmack: Je nach Olivensorte, Herkunft sowie Verarbeitung schmeckt das Öl mild, fruchtig oder würzig.

Lagerung: Olivenöl können Sie bei Raumtemperatur lagern. Das gilt auch für Kaltpressungen.

Warenkunde:"Natives Olivenöl" ist ein kalt gepresstes Öl. Wurden beim Pressvorgang 27 Grad nicht überschritten, darf der Zusatz "Erste Kaltpressung" oder"Erste Kaltextraktion" aufs Etikett."Natives Olivenöl extra" ist geschmacklich besonders hochwertig. Steht nur"Olivenöl" auf der Flasche, handelt es sich um eine Mischung aus raffiniertem und kalt gepresstem Öl.

 

Besondere Öle

Besonders gesund: Kalt gepresstes Leinöl liefert mehr herzgesunde Omega-3-Fettsäuren als jedes andere Öl. Leinöl eignet sich nicht zum Erhitzen. Im Kühlschrank gelagert ist es etwa vier Wochen haltbar.

Besonders edel: Walnussöl zeichnet sich durch sein sehr feines Aroma aus und ist außerdem reich an Omega-3-Fettsäuren. Auch Walnussöl eignet sich nur für die kalte Küche und bleibt im Kühlschrank gelagert wenige Wochen frisch.

Besonders kräftig: Kürbiskernöl verleiht kalten Speisen mit seinem ausgeprägt nussigen Geschmack eine feine Note. Sie können es bei kühler Raumtemperatur aufbewahren.

 


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