Fit im Winter: Skilanglauf
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GesundheitKörper

Fit im Winter: Skilanglauf

Skilanglauf ist eine großartige Sportart für Menschen jeden Alters. Man bewegt sich in der freien Natur, beansprucht viele verschiedene Muskeln, kann selbst entscheiden, mit welcher Intensität man den Sport betreibt, und lernt dabei häufig auch noch neue Leute kennen.

Autor: Reader's Digest / ALD

Die Vorteile

•    weniger verletzungsträchtig als die alpinen Skisportarten

•    Stürze sind selten und wegen des langsameren Tempos oft weniger gefährlich.

•    Die Bewegung in der Natur setzt körpereigene Glückshormone frei, die sich positiv auf das Seelenleben auswirken.

•    Skilanglauf stärkt Herz und Kreislauf und wirkt Bluthochdruck entgegen.

•    verbraucht viel Energie – ideal für Menschen, die Gewicht verlieren wollen

•    die Gelenke werden nicht im Übermaß beansprucht. Die angenehme Folge: Die Gelenke werden besser durchblutet und mit Nährstoffen versorgt.

Allerdings sollten Untrainierte unbedingt ihren Arzt fragen, ob Skilanglauf für sie die geeignete Sportart ist. Denn unter Umständen können gesundheitliche Aspekte (z. B. Schultergelenkprobleme) dagegen sprechen.

Unter Anleitung erlernen

Wer noch nie auf Langlaufskiern gestanden ist, sollte sich die richtige Technik des Skilanglaufs unbedingt zeigen lassen. Denn erstens gibt es verschiedene Arten des Skilanglaufs und zweitens kann man doch so einiges falsch machen. In fast allen Skigebieten (auch in den Mittelgebirgen) gibt es Skilanglaufkurse, die auf die Bedürfnisse der Teilnehmer zugeschnitten sind.

Die Skier

Für Anfänger, die eine der klassischen Langlauftechniken erlernen möchten, eignen sich entweder klassische Langlaufskier oder Nowax-Skier am besten.

•    Klassische Langlaufskier: Die Mitte der Lauffläche muss mit einem Haftwachs behandelt werden, damit die Skier einen gewissen Halt beim Erklimmen von Steigungen bieten. Auf den vorderen und hinteren Abschnitt wird ein Gleitwachs aufgetragen.

•    Nowax-Skier besitzen in der Mitte der Lauffläche eine sogenannte Steigzone. Dabei handelt es sich oft um schuppenähnliche Einkerbungen der Lauffläche. Mithilfe dieser Steigzone können auch Einsteiger in der Regel Steigungen leicht überwinden.
Der Nachteil: Die schuppenähnliche Struktur bremst den Ski beim Gleiten manchmal etwas, auch wenn die Steigzone beim Gleiten den Schnee eigentlich nicht berühren soll. Doch für Anfänger und vor allem für Läufer, die eher auf Fitness denn auf hohe Geschwindigkeit Wert legen, ist das meist kein Problem. Trotz der Bezeichnung „Nowax“ (dt.: kein Wachs) muss man übrigens auch hier auf die Gleitzonen Gleitwachs auftragen.

•    Skating-Skier besitzen keine Steigzone und werden auf der gesamten Lauffläche mit Wachs behandelt, weshalb sie gleitfreudiger sind. Deshalb eignen sie sich für Einsteiger weniger gut. Sie sind im Allgemeinen etwas kürzer als klassische Langlauf- oder Nowax-Skier.
Die ideale Länge von Skating-Skiern lässt sich nach der Faustformel „Körpergröße zuzüglich 10 Zentimeter“, die von klassischen und Nowax-Skiern nach der Formel „Körpergröße plus 20  Zentimeter“, errechnen.

Die Langlaufstöcke

Beim Skating errechnet man die ideale Länge der Skistöcke mit der Faustformel „Körpergröße multipliziert mit der Zahl 0,9“.
Die Stöcke für den klassischen Skilanglauf sind ein wenig kürzer. Ihre Länge ergibt sich, wenn man seine Körpergröße mit der Zahl 0,85 malnimmt.

Die Schuhe

Die Wahl der Skischuhe ist abhängig davon, ob man für sich eine der klassischen Techniken oder die Skating-Technik wählt. Schuhe fürs Skating sind in der Regel höher und umfassen oft den Fußknöchel. Zudem benötigen sie eine andere Bindung als klassische Skilanglaufschuhe. Wichtig ist bei allen Skischuhen, dass sie den Füßen genügend Platz und zugleich einen festen Halt bieten.


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