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Schädlingsabwehr im Garten ohne Chemie: so funktioniert's
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Aus der
aktuellen
Ausgabe

RatTipp

Schädlingsabwehr im Garten ohne Chemie - so funktioniert's

Es muss nicht immer gleich die chemische Keule sein. Auch auf sanfte Weise kann man Ungeziefer zu Leibe rücken: Entweder mit Spritzmitteln auf pflanzlicher Basis oder durch Aussaat von Pflanzen, die Plagegeister durch Ihren Geruch oder ihre Wurzel-Ausscheidungen vertreiben.

 

Autor: Reader's Digest Book

Gut zu wissen: Finden Nützlinge im Garten genügend Lebensraum, haben Schädlinge weniger Chancen. Ohrwürmer lieben Blattläuse. Sie fühlen sich in Blumentöpfen wohl, die mit Holzwolle oder Stroh gefüllt umgekehrt in Astgabeln hängen. Ein Totholzhaufen, Hecken, Holzstöße, Trockensteinmauern oder Laubhaufen bieten Igel, Blindschleiche, Erdkröte oder Eidechse Unterschlupf.

  • Blattläuse © manfredxy / Fotolia.com
  • Ameise © Rainer Fuhrmann / Fotolia.com
  • Schnecke © rcfotostock / Fotolia.com
  • Raupe des Frostspanners © fancyfocus / Fotolia.com
  • Kartoffelkäfer © MARIMA / Fotolia.com
  • Raupe des Kohlweißling © TwilightArtPictures / Fotolia.com
  • Wühlmaus © rrichard29 / Fotolia.com
  • Blattläuse
  • Ameise
  • Schnecke
  • Raupe des Frostspanners
  • Kartoffelkäfer
  • Raupe des Kohlweißling
  • Wühlmaus
  • Blattläuse

    Zum Schutz von Bäumen einfach Anis oder Koriander zwischen die Stämme pflanzen. Das hält Blattläuse ab. Um Rosen gegen Blattläuse zu schützen, hilft die Anpflanzung von Knoblauch, Lavendel, Tagetes und Kapuzinerkresse. Sind bereits Pflanzen befallen, spritzen Sie diese morgens mit einer milden Spülmittel-Lösung ab. Das Gießen mit Rainfarn- oder Brennnesseltee hilft ebenfalls. Marienkäfer ernähren sich von Blattläusen. Setzen Sie die kleinen Käfer vorsichtig auf die befallene Pflanze.
  • Ameise

    Unerwünschte Ameisenstraßen bestreut man mit den Blättern stark riechender Kräuter wie Kerbel, Minze, Thymian sowie Wacholder oder mit Gewürzen wie Chilipulver oder Salz. Auch Rheinfarn, Feldsalat oder Farnkraut vertreiben Ameisen und verhindern Ameisenstraßen.
  • Schnecke

    Bei mildem Wetter oder feuchter Wärme gefährden Schnecken Jungpflanzen aller Art sowie weichblättrige Pflanzen. Treten die Tiere vereinzelt auf, kann man sie morgens und abends absammeln. Gegen Nacktschnecken hat sich Gerstenstreu um die Beete bewährt, da Schnecken nicht gerne über Scharfkantiges kriechen. Hilfreich gegen Schnecken sind auch Schutzpflanzungen mit Bohnenkraut, Kamille, Kapuzinerkresse, Petersilie Salbei und Senf.
  • Raupe des Frostspanners

    Die Raupen des Frostspanners schädigen die Blätter von Gehölzen bis hin zum Kahlfraß. Die Weibchen bewegen sich krabbelnd fort. Deshalb bringt man vor Oktober, wenn sie ihre Eier ablegen, Leimringe an den Baumstämmen an. Die Leimringe erst im späten Winter wieder abnehmen. Wer zur Zeit des Blattaustriebs mit Rainfarn-Tee spritzt, schützt seine Bäume ebenfalls vor den gefräßigen Plagegeistern. Sorgen Sie dafür, dass sich Singvögel in Ihrem Garten wohlfühlen. Sie ernähren sich von den Faltern.
  • Kartoffelkäfer

    Der aus Mexiko stammende Schädling frisst die Blätter der Kartoffelpflanze und anderer Nachtschattengewächse. Bei geringem Befall können Sie die Eier entfernen sowie die Larven und Käfer absammeln. Dann wird die Pflanze mit Steinmehl bestäubt. Es tötet die Larven ab. Vorbeugend sollte man zwischen die Kartoffelpflanzen Kümmel setzen. Ihre Ausdünstungen vertreiben Kartoffelkäfer.
  • Raupe des Kohlweißling

    Die Raupen des Kohlweißlings schädigen mit Ausnahme des Grünkohls alle Kohlarten und andere Kreuzblütler: Sie fressen die Blätter bis auf die Rippen ab – besonders in der Zeit zwischen Mai und September. Bei geringem Befall kann man die Kohlweißlings-Raupen einsammeln und vernichten. Vorbeugend sollte man Mischkulturen mit Beifuß, Pfefferminze, Salbei, Sellerie, Thymian oder Tomaten anpflanzen. Es hilft auch, das Gemüse unter einem Fliegennetz anzubauen.
  • Wühlmaus

    Wühlmäuse beeinträchtigen vor allem Gehölze, aber auch Rosen, Stauden, Zwiebel- und Knollengewächse und Wurzelgemüse sind vor den Wühlmäusen nicht sicher. Gießen Sie stark riechende Jauche aus Holunder- oder Nussbaumblättern, Thujazweigen oder Heringsköpfen in die Gänge. Stinkt erstmal fürchterlich, hilft aber! Als Abwehrpflanzen setzt man kreuzblättrige Wolfsmilch, Hundszunge, Steinklee, Knoblauch, außerdem Narzissen und Kaiserkrone in den Garten.

 

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