Der Dalai Lama: Liebe, Lachen und gute Taten
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70 Jahre Reader's Digest Stars im Interview

Klassiker: Der Dalai Lama: Liebe, Lachen und gute Taten

Beim Gespräch mit Tensin Gyatso, dem Dalai Lama, erfüllt Heiterkeit den Raum. Denn der bescheidene buddhistische Mönch nimmt das Leben mit Humor und lacht gern laut und herzlich.

Tensin Gyatso kam 1935 als Kind von Bauern zur Welt. Als er zwei Jahre alt war, wurde er als die 14. Wiedergeburt des Dalai-Lama erkannt. Mit fünf machte man ihn zum religiösen Oberhaupt der tibetischen Buddhisten. Generationen von Dalai-Lamas haben das „Land des Schnees“ seit Jahrhunderten gelenkt und die Hand schützend über ihr zutiefst spirituelles Volk gehalten. Im Jahr 1950 aber besetzten Truppen der neu ausgerufenen Volksrepublik China das Land. Der Dalai- Lama blieb in Tibet, suchte den Dialog mit den Chinesen. Doch als China 1959 einen Aufstand der Tibeter gegen die Besatzungsmacht brutal niederschlug, floh er zusammen mit 80.000 Landsleuten ins benachbarte Indien.
Der Dalai-Lama ist noch immer der geistliche und politische Führer seines Volkes. Er verkörpert die Hoffnung auf ein freies Tibet und wird von Anhängern aller Glaubensrichtungen verehrt. Wir besuchten ihn in einer Klosteranlage im indischen Dharamsala am Fuß des Himalaja, wo er sich überwiegend aufhält. Während der Unterhaltung hörten wir draußen den sonoren Gesang hunderter buddhistischer Mönche in roten Gewändern, der von den Bergen widerhallte. Die Luft duftete frisch nach Kiefern.

RD: Ihr Assistent sagte uns, dass Sie Halb-Vegetarier sind. Was darf man sich darunter genau vorstellen?
Dalai-Lama:
(Lacht) Anfang der 60er-Jahre ging ich dazu über, ausschließlich vegetarische Kost zu essen. Das hielt ich auch zwei Jahre lang konsequent durch. Aber dann bekam ich Hepatitis. Mein Körper färbte sich gelb – meine Augen, meine Nägel, alles. Ich sah aus wie der leibhaftige Buddha – nicht aufgrund meiner Spiritualität, sondern wegen meiner Krankheit! Deswegen ernährte ich mich wieder wie früher. Später aß ich dann einen Tag lang vegetarisch, den nächsten normal. Seit einem Jahr nehme ich nahezu ausschließlich vegetarische Kost zu mir, was aber nicht heißen soll, dass ich zu 100 Prozent Vegetarier bin. Auf Reisen zum Beispiel akzeptiere ich auch Fleisch, wenn es im Hotel auf den Tisch kommt. Üblicherweise esse ich aber vegetarisch. Es scheint mir, dass dadurch mein Magen kleiner geworden ist.

RD: Man sagt, Sie entspannen sich nach einem anstrengenden Tag gern vor dem Fernseher. Was sehen Sie denn am liebsten?
Dalai-Lama:
Naturdokumentationen, die Sendungen von National Geographic, den Discovery Channel.

RD: Haben Sie ein Lieblingstier?
Dalai-Lama:
Vögel vielleicht. Friedfertigen Tieren gebe ich oft zu fressen. Ich bin für Gewaltlosigkeit, aber wenn ein Habicht auftaucht, während ich andere Vögel füttere, kann ich mich nicht beherrschen. Dann hole ich mein Luftgewehr.

RD: Sie haben ein Luftgewehr?
Dalai-Lama:
Ja. Obwohl ich es nur benutze, um die Habichte zu verjagen.

RD: Sie stehen jeden Morgen um drei Uhr auf und meditieren täglich drei Stunden. Sind Sie mürrisch, wenn die Zeit fürs Meditieren mal nicht reicht?
Dalai-Lama:
Ja, wenn ich etwa über Monate jeden Tag sehr viel zu tun habe. Mich ärgern auch Audienzen mit Leuten, die es nicht ernst meinen. Aber grundsätzlich möchte ich neue Orte und Menschen kennen lernen.

RD: Welche Persönlichkeiten schätzen Sie besonders?

Dalai-Lama: Zunächst natürlich die anderen geistlichen Führer, den Papst. Der ehemalige tschechische Ministerpräsident Vaclav Havel ist, denke ich, einer der Menschen, die mir am nächsten stehen. Er hat einen sehr spirituellen Hintergrund. Indiens früherem Premierminister Pandit Nehru gehört meine Hochachtung, weil er damals großes Interesse für die Flüchtlinge aus Tibet und das tibetische Ausbildungsprogramm zeigte. Es gab einen regen Austausch zwischen Pandit Nehru und mir, hinsichtlich der Belange Tibets ebenso wie auf freundschaftlicher Ebene. Ich hege außerdem große Bewunderung für den ehemaligen Bundeskanzler Willy Brandt. Obwohl die Lage zur Zeit des Kalten Krieges ausgesprochen schwierig war, konnte er das Vertrauen der sowjetischen Führung wenigstens teilweise gewinnen, ohne dabei im Wesentlichen die Rechte seines Landes aufs Spiel zu setzen. Das ist der richtige Weg – um die eigenen Rechte und Werte kämpfen und doch ein gutes Verhältnis bewahren.

RD: Gibt es sonst noch jemanden?

Dalai-Lama: Den chinesischen Politiker Mao Tse-tung. Unsere erste Zusammenkunft verlief ziemlich formell, und ich war nervös. Aber wenn wir später bei offiziellen Anlässen gemeinsam zu Abend aßen, sorgte er dafür, dass ich neben ihm am Tisch saß, und behandelte mich wie einen Sohn. Manchmal fütterte er mich sogar mit seinen Essstäbchen! Ich war etwas in Sorge, ich könnte mich anstecken, weil er immer so schwer hustete (lacht). Er lobte mich dafür, dass ich nicht rauchte. Er selbst konnte das Rauchen nämlich nicht lassen. Mir gefiel die Art dieses Geständnisses, und ich würde sagen, es entwickelte sich eine enge Freundschaft zwischen uns. Ich hatte große Achtung vor ihm. Zweifellos war er ein bedeutender Revolutionär, auch wenn er sich gelegentlich benahm wie ein Bauer. Im Großen und Ganzen war er sehr nett.

RD: Sind Sie zuversichtlich in Bezug auf eine Annäherung zwischen Tibet und China?

Dalai-Lama: Im September letzten Jahres reiste eine tibetische Delegation nach China, wo die anschließende Zusammenkunft mit den Chinesen recht positiv verlief. Früher wollten sie uns maßregeln; beim letzten Treffen war das anders. Sie zeigten wesentlich mehr Entgegenkommen. China befindet sich in einem anhaltenden Prozess der Veränderung. Auch seine autoritäre Führung wird sich diesem Wandel früher oder später anpassen müssen.

RD: Wird das ein langsamer Wandel sein?

Dalai-Lama: Das wäre mir lieber. Denn kommt der Wechsel zu plötzlich, besteht die Gefahr, dass das Land ins Chaos stürzt. Daran kann niemandem gelegen sein. Ich glaube, dass ein Teil der Chinesen, auch einige politische Führer, spüren, dass die Macht des zentralistischen Regimes schwinden wird. Die derzeitige Lage in Tibet bedeutet für China ein Sicherheits-risiko. Das zwingt die Herrschenden, das Volk zu unterdrücken und zu indoktrinieren. Ich glaube auch, dass Chinas Intellektuelle zusammen mit weitsichtigen chinesischen Politikern einen klügeren Weg finden werden, einen, der eher durchsetzbar ist. Die Frage ist aber, wann das sein wird.

RD: Halten Sie es für möglich, dass die jungen Menschen in Tibet eines Tages Gewalt anwenden könnten, wenn man sich nicht diplomatisch einigt?
Dalai-Lama:
Diese Gefahr besteht.

 

RD: Was würden Sie tun, wenn die Tibeter den gewaltsamen Weg wählten?
Dalai-Lama:
Ganz einfach: Ich würde zurücktreten.

 

RD: Als Chef der tibetischen Regierung oder als der Dalai-Lama?

Dalai-Lama: (Lacht) Als wiedergeborener Dalai-Lama kann ich nicht zurücktreten – es sei denn, ich wechsle den Körper! Aber seit 2001 haben wir eine demokratisch gewählte politische Führung. Demnach bin ich schon mehr oder weniger von der politischen Bühne abgetreten. Dagegen werde ich meinen Einsatz für menschliche Werte, Harmonie zwischen den Religionen und den Schutz der Umwelt fortführen bis zu meinem Tod.

 

RD: Welche Erfahrungen glauben Sie als Mönch im Vergleich zu normalen Leuten verpasst zu haben?
Dalai-Lama:
Keine Frage – die körperlichen Erfahrungen (zeigt in die Leistengegend und lacht).

 

RD: Tut Ihnen das Leid?

Dalai-Lama: Nein. Für Mönche und Nonnen bedeutet der Zölibat mehr als eine Vorschrift. Wir wollen vor allem negative Gefühle abwenden. Sexuelle Beziehungen sind an sich etwas Schönes. Daraus entstehen aber auch oft Zorn, Hass und Eifersucht. Mönche fasten; die Kleidung ist schlicht. Das Ziel dieser Praktiken ist nicht nur, inneren Frieden zu finden, sondern auch das Erlangen von Mokscha, Befreiung.

 

RD: Vor über 40 Jahren sahen Sie sich gezwungen, aus Ihrem Land zu fliehen. Seitdem ist die Kultur Tibets unterdrückt worden, viele Tibeter wurden verfolgt und kamen um. Sie müssen doch Wut oder Hass spüren?

Dalai-Lama: Manchmal bin ich wütend. Hass empfinde ich aber kaum. Man hat uns gelehrt, nicht zu hassen. Unlängst begegnete ich einem tibetischen Mönch, der fast 20 Jahre in einem chinesischen Lager verbrachte. Er erzählte mir, was er durchgemacht hatte und wie schwer er es manchmal empfunden habe. Ich dachte, er beziehe sich auf die überstandene Lebensgefahr. Doch was er meinte, war, dass er eines Tages sein Mitgefühl für die Chinesen hätte verlieren können. Er wusste, dass er aufgrund seiner früheren Leben und seines letzten Karma dazu verurteilt war zu leiden. Die Menschen, die heute Leid verursachen, erzeugen damit ein neues Karma und werden die negativen Folgen noch zu spüren bekommen. Deshalb sorge ich mich um sie. Dass wir versuchen, unseren Ärger im Zaum zu halten, soll hingegen nicht so verstanden werden, als würden wir klein beigeben. Wir kämpfen für das, was uns zusteht, für Gerechtigkeit, aber ohne Hass. Ich denke, die Bedeutung der Gewaltlosigkeit liegt nicht nur im Handeln, sondern in der Motivation. In einem seiner früheren Leben tötete der Buddha einen Menschen, um 499 andere zu retten. Jener Mensch wollte 499 seiner Gefährten ermorden und sich ihr Hab und Gut aneignen. Der Buddha war überzeugt, dass nicht nur 499 Menschen ihr Leben verlören, sondern sich ihr Mörder außerdem mit Schuld beladen würde, wenn keiner ihm Einhalt gebot. Der Buddha befreite ihn von der Sünde, indem er ihn tötete und damit das Leben von 499 anderen Menschen rettete – weil er Mitleid empfand.

 

RD: Welchen Ratschlag können Sie Eltern geben?

Dalai-Lama: Dass sie in einer engen Beziehung stehen und sich gegenseitig achten sollten. Ich bin sicher, dass sich das positiv auf die Psyche des Kindes auswirkt. Aber vor allem sollten Eltern ihren Kindern ihre Liebe schenken. Ich halte das für sehr wichtig. Ich weiß allerdings nicht so genau, ob ich selbst ein wirklich guter Vater wäre, denn mir reißt ziemlich schnell der Geduldsfaden. Das habe ich von meinem Vater geerbt.

 

RD: Bestrafte Ihr Vater Sie und Ihre Brüder?
Dalai-Lama:
Oh ja.

 

RD: Was ist Ihrer Meinung nach das Wichtigste, was Eltern ihren Kindern mit auf den Weg geben können?
Dalai-Lama:
Menschliches Mitgefühl und menschliche Zuneigung. Und zwar nicht, indem sie lediglich davon reden, sondern durch Taten.

 

RD: Es kommt also darauf an, was Eltern tun, nicht darauf, was sie sagen?

Dalai-Lama: Ganz genau. In vielen Familien hält mehr und mehr die Routine Einzug – wenn beide Elternteile berufstätig sind und die Familienmitglieder kaum mehr miteinander kommunizieren. Die Eltern reden ständig übers Geld, ihren Arbeitsalltag – eine triste Atmosphäre. Oder sie streiten sich, sind vielleicht sogar geschieden. Das Kind erlebt all dies bewusst mit – Tag für Tag. Das kann nicht gut sein. Da die Kinder heute viel Zeit in Kindergarten und Schule verbringen, sollten ihnen auch die Lehrer von Anfang an Zuneigung entgegenbringen, anstatt sie nur zu unterrichten.

 

RD: Religiöse Intoleranz scheint derzeit einer der Hauptgründe für Gewalt zu sein. Was ist dagegen zu tun?

Dalai-Lama: Dazu kann ich vier Vorschläge machen: Erstens sollten sich Wissenschaftler und Gelehrte zusammensetzen, um die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der einzelnen Religionen zu analysieren. Zweitens sollten sich Anhänger verschiedener Glaubensrichtungen treffen. Ein derartiger Austausch geistiger Erfahrungen kann beim Verstehen anderer Traditionen ausgesprochen nützlich sein. Drittens empfehle ich Wallfahrten zu heiligen Stätten. Ich selbst war in Jerusalem, in Lourdes und in Fatima in Portugal. Hier in Indien habe ich außerdem christliche Kirchen, Synagogen, Moscheen, Hindu- und Jaintempel besucht. Ich glaube nicht an Gott und nicht an den Schöpfer. Aber ich habe Respekt. Vor einigen Jahren kamen ein paar Katholiken aus England ins indische Bodh Gaya (die Stadt, wo der Buddha die Erleuchtung erlangte), um an einem Seminar teilzunehmen. Christliche und buddhistische Brüder und Schwestern, auch einige Moslems und Jainas trafen sich dort jeden Morgen unter einem Baum zur gemeinsamen Meditation in der Stille. Alle hatten einen unterschiedlichen Glauben, doch ein jeder von uns strebte nach innerem Frieden und danach, ein guter Mensch zu sein. Viertens schlage ich Versammlungen vor wie das Treffen von Assisi, wo religiöse Oberhäupter verschiedener Glaubensrichtungen zusammenkommen, um von einer gemeinsamen Plattform aus zu sprechen.

 

RD: Sehen Sie bei den religiösen Führern eine ökumenische Tendenz?

Dalai-Lama: Ja, ihre Mehrheit respektiert den Pluralismus. Doch ein katholischer Priester in Paris versuchte vor Jahren, mich zum Christentum zu bekehren. Das ist unmöglich! (Lacht) Das Hauptproblem bei den Fundamentalisten liegt meines Erachtens darin, dass sie zumeist unter sich bleiben. Viele tibetische Buddhisten, auch ich, waren, solange wir in Tibet lebten, fest davon überzeugt, der Buddhismus sei das einzig Richtige. Aber der Austausch mit anderen Menschen hat mich gelehrt, dass man andere Religionen respektieren muss. Der Versuch, die Menschen in ihrem Glauben zu bekehren, schafft viele Probleme. Weil in Indien so viele Hindus, Sikhs und Jainas nebeneinander leben, ist die Haltung der indischen Moslems gegenüber anderen Religionen viel offener im Gegensatz zu ihren arabischen Glaubensgenossen, die sehr isoliert sind. Mehr Kontakt mit anderen Traditionen hilft, extreme fundamentalistische Haltungen zu relativieren.

 

RD: Gibt es ein Sprichwort, woran Sie sich im täglichen Leben halten?

Dalai-Lama: Ja, ein Gebet. Wenn ich mutlos oder traurig bin oder mich wieder einmal frage, was wohl der Sinn des Lebens ist, dann geben mir diese Verse Lebensmut und Kraft: Solange der Weltenraum ist, solange fühlende Menschen sind, die leiden, werde ich sein, zu helfen und zu dienen. Wenn die Dinge gut sind, erfreue ich mich an diesem Wort: Ich bin nicht mehr als ein Diener der anderen. Das sollte man wissen; sonst gerät man leicht in Versuchung zu denken: „Ach, ich bin ja so wichtig.“ Dadurch wird man arrogant und nutzt andere aus. Wer seinen Mitmenschen ein wenig Freude macht und Trost gibt, dessen Leben hat einen Sinn. Wer Ursache ist für die Nöte oder das Leiden anderer, dessen Existenz ist ohne Sinn.

 

 


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