Witzige April-Scherze aus aller Welt
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Aus der
aktuellen
Ausgabe

Lachen

Witzige April-Scherze aus aller Welt

Von leuchtendem Popcorn, vertikalen Badewannen und digitalen Nachrichtensprechern...

Autor: Annemarie Schäfer

  • Vertikales Badevergnügen milkovasa / Fotolia.com
  • Popcorn, das im Dunkeln leuchtet eyegelb / Fotolia.com
  • Kein Tempolimit für Deutsche Kurmyshov / Fotolia.com
  • Eiswürfel für Hummeln Tim UR / Fotolia.com
  • Hund entlarvt Schwarzfahrer Petra Eckerl / Fotolia.com
  • Wiener Schnitzel ade? Jacek Chabraszewski / Fotolia.com
  • Digitale Nachrichtensprecher PrettyVectors / Fotolia.com
  • Vertikales Badevergnügen
  • Popcorn, das im Dunkeln leuchtet
  • Kein Tempolimit für Deutsche
  • Eiswürfel für Hummeln
  • Hund entlarvt Schwarzfahrer
  • Wiener Schnitzel ade?
  • Digitale Nachrichtensprecher
  • Vertikales Badevergnügen

    Wer in seinem Badezimmer keinen Platz für eine Badewanne hat, darf sich auf eine „Weltneuheit“ freuen. Am 1. April 2013 verkündete Bathstore, ein britisches Unternehmen für Badezubehör, eine sensationelle Erfindung – die vertikale Badewanne. „Wir alle lieben es, bei einem Vollbad zu entspannen. Und da die modernen Wohnungen immer kleiner werden, haben wir nach einer Möglichkeit gesucht, auch für kleinste Badezimmer eine Wanne zu kreieren“, sagte Dr. Nisan Aptal, der Entwicklungsleiter von Bathstore. Um die vertikale Badewanne zu nutzen, müsse man lediglich hineinsteigen, die Tür gut verschließen und sie mit Wasser füllen. „Ein Sprudelbad können wir jedoch nicht empfehlen, denn es kann sehr schaumig darin werden“, fügte Aptal hinzu.
  • Popcorn, das im Dunkeln leuchtet

    Die britische Webseite pocket-lint.com verkündete am 1. April 2013, dass Wissenschaftler in einem Forschungslabor in Cambridge eine neue Art von Popcorn erfunden hätten. Der speziell für Kinogänger entwickelte Puffmais leuchte im Dunkeln. So könnten die Besucher während der Vorstellung mühelos und zielsicher in ihre Naschtüte greifen. Kinobetreiber hofften zudem, das neuartige Popcorn würde dazu führen, dass die Besucher nicht mehr ihre halbvollen Popcorntüten auf dem Boden zurücklassen, was bisher ein großes Problem darstelle. Dr. A. Täuschen, der Leiter des Forschungsteams, betonte in dem Online-Artikel, dass das grün leuchtende Popcorn genauso schmecke wie herkömmliches. Er forderte die Verbraucher auf, es als „eine Bereicherung“ anzusehen und nicht als etwas, wovor man „Angst haben“ müsse.
  • Kein Tempolimit für Deutsche

    Von einer Sonderregelung für deutsche Autofahrer berichtete die französische Tageszeitung l’Humanité am 1. April 1992. Diese dürften auf den Autobahnen aller EU-Staaten so schnell fahren, wie sie wollten. Die Europäische Union hätte diese Entscheidung damit gerechtfertigt, dass es in Deutschland meist keine Geschwindigkeitsbegrenzungen gäbe und die Deutschen deswegen an hohe Geschwindigkeiten gewöhnt seien. Obwohl Frankreich mit diesem Ausnahmefall einverstanden sei, bedauerte l’Humanité, dass französische Autofahrer sich an die üblichen 130 km/h halten müssten.
  • Eiswürfel für Hummeln

    Kennen Sie die bläulich gefärbte Gletscherhummel? Eigentlich ist sie in Nordskandinavien, im östlichen Grönland und in Spitzbergen zu Hause. Doch bald wird sie auch in Norddeutschland zu finden sein. Diese biologische Sensation meldete der Naturschutzbund Nabu in Niedersachsen am 1. April 2015: Aufgrund des kalten Klimas in der letzten Zeit ziehe die Insektenart Richtung Süden. Für Laien sei die Gletscherhummel einfach und schnell zu identifizieren. Aufgrund ihres höheren Gewichts summe sie lauter als die heimischen Arten. Die Umweltschützer baten die Bewohner, Eiswürfel für die Gletscherhummeln in ihrem Garten oder auf dem Balkon auszulegen. Es ist nicht bekannt, wie viele Tierfreunde dieser Aufforderung tatsächlich gefolgt sind.
  • Hund entlarvt Schwarzfahrer

    Schwere Zeiten für Schwarzfahrer: In Kassel gab die Verkehrsgesellschaft KVG am 1. April 2015 bekannt, dass sie einen Hund abgerichtet habe, der Passagiere öffentlicher Verkehrsmittel ohne gültigen Fahrschein aufspüren könne. Aron von der Brackwarte, ein fünf Jahre alter schwarzer Korthals Griffon (Bild oben: ein Hund der Rasse Australian Ridgeback), habe dazu eine dreimonatige Ausbildung an einer Hundeschule absolviert und sei Deutschlands erster Schwarzfahrerhund, so die KVG. Laut der Verkehrsgesellschaft habe sich bei diversen internationalen Studien gezeigt, dass Schwarzfahrer neben dem üblicherweise bei Kontrollen entstehenden Angstschweiß zusätzliche „spezifische Pheromone“ ausscheiden. Hunde könnten diese riechen. In einem ersten Testlauf mit Freiwilligen habe Aron eine Trefferquote von mehr als 94 Prozent gehabt.
  • Wiener Schnitzel ade?

    Österreicher lieben Paniertes – sei es das Backhendl, Cordon Bleu oder das klassische Wiener Schnitzel. Viele Leser waren daher schockiert, als sie von der Tageszeitung Die Presse am 1. April 2015 erfuhren, dass die sogenannte Panier, die Hülle aus Ei, Mehl und Semmelbröseln, auf der roten Liste der EU stehe. Dem Bericht zufolge hätten neue wissenschaftliche Untersuchungen ergeben, dass die Panade einen Allergencocktail enthalte, den Experten als gefährlich einschätzten. Deshalb werde die Europäische Union solche Produkte nicht nur mit speziellen Warnhinweisen versehen, sondern die Panade gänzlich aus dem Verkehr ziehen. Ein Politiker der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) fiel auf den Aprilscherz herein und machte seinem Unmut auf seiner Facebook-Seite Luft: „Jetzt drehen sie völlig durch …“
  • Digitale Nachrichtensprecher

    Tagesschau-Zuschauern werden ihre wohlbekannten Sprecher bald etwas verändert vorkommen. „Die Nachtsendungen sowie die Tagesschau in 100 Sekunden werden künftig von Avataren, also digital simulierten Personen, verlesen“, verkündete Christiane Krogmann, Digital-Chefin der Tagesschau am 1. April 2015. Die neue Technik solle Entlastung und Planungssicherheit schaffen, zum Beispiel bei kurzfristig angesetzten Sondersendungen oder Vertretungen bei Schwangerschaften und Urlauben. Damit die Zuschauer nicht auf die gewohnten Gesichter verzichten müssten, würden Mimik, Gestik und Körpersprache der Sprecher biometrisch vermessen – bei derselben Special-Effects-Firma, die auch für die Filmreihen Herr der Ringe und Hobbit tätig war.


 

RD Abbinder
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