Amüsante Begegnungen mit dem Weihnachtsmann
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Amüsante Begegnungen mit dem Weihnachtsmann

Witzige und lustige Geschichten der Reader’s Digest-Leser über den Mann im roten Anzug.

Ausgabe: Dezember 2018 Autor: Reader's Digest
  1. Meine Tochter backte in der Vorweihnachtszeit mit ihrem dreijährigen Sohn die ersten Plätzchen. Da fragte dieser: „Feiern wir heute meinen Geburtstag?“ Daraufhin erklärte sie ihm: „Nein, das sind Kekse für Weihnachten, wenn wir den Geburtstag von Jesus feiern, Gottes Sohn.“ Empört entgegnete mein Enkel: „Und kriegt er dann alle Kekse?“
    Anke Pohle, Halstenbek


  2. Am Abend des 24. Dezembers saß die ganze Familie zusammen und wartete auf den Weihnachtsmann. Er kam pünktlich, verteilte die Geschenke an die Kinder und ging. Einige Minuten später verschwand auch der dreijährige Hugo. Kurz darauf tauchte er wieder im Wohnzimmer auf und zeigte seine Beute: eine rote Jacke, eine rote Hose und einen falschen Bart. „Ich glaube“, erklärte Hugo mitfühlend, „der Weihnachtsmann ist nackt weggelaufen.“ 
    Nicole Garin, Frankreich


  3. Vor einigen Jahren hatte ich so viele Verpflichtungen um die Ohren, dass bei mir keine weihnachtlichen Gefühle aufkommen wollten. Eines Tages wartete ich im Auto an einer Ampel und ging die Liste unerledigter Aufgaben durch, als neben mir eine zerbeulte Limousine stoppte. Am Steuer saß der Weihnachtsmann und sang aus voller Brust „Sweet Caroline“ von Neil Diamond. Der Mann hatte anscheinend keinerlei Sorgen. Als er bemerkte, dass ihm jemand zuhörte, wandte er sich mir zu und blickte mir geradewegs in die Augen. Dann rief er: „Fröhliche Weihnachten!“ Als er weiterfuhr, hatte seine Begeisterung meine Stimmung aufgehellt. Das war der offizielle Beginn meiner Weihnachtszeit. 
    Thomas Warner, USA


  4. In der Adventszeit hatte ich großen Spaß, das Kostüm anzuprobieren, mit dem ein Freund als Weihnachtsmann seine Nichten und Neffen erfreut. Nachdem ich mich samt Hut und Bart vor dem Spiegel begutachtet hatte, fotografierte mich mein Mann mit der Polaroid Kamera. Einige Tage später entdeckte meine drei Jahre alte Enkelin das Foto. Nachdem sie es eingehend betrachtet hatte, meinte sie: „Schau mal, der Weihnachtsmann hat sich als Oma verkleidet.“
    Mireille Laroche, Frankreich


  5. Meine Freundin Jo und ihr Mann hatten wenig Geld. Ihr fünfjähriger Sohn Tinker war davon überzeugt, dass ihm der Weihnachtsmann ein Fahrrad bringen werde, da er das ganze Jahr über brav gewesen war. Er wünschte sich nicht irgendein Fahrrad, sondern ein seltenes, gelbes. „Mach dir keine Sorgen, Mama“, sagte er. „Er bringt es sicher.“ Jos Schwester und ihr fünfjähriger Sohn wohnten im gleichen Haus. Und ich wusste, dass er ein rotes Fahrrad bekommen würde. Als ich am Abend vor Weihnachten meiner Mutter die Geschichte von Tinker erzählte, erklärte sie: „Das darf nicht geschehen. Der Kleine wird nicht verstehen, warum der Weihnachtsmann seinem Cousin ein neues Fahrrad bringt und ihm nicht!“ Mutter drückte mir ein paar Geldscheine in die Hand und gab mir den Auftrag, ein Fahrrad zu kaufen. Es war spät, und die meisten Läden waren bereits geschlossen. Ich rief den einzigen Laden an, von dem ich wusste, dass dort Räder verkauft wurden. Ein Mann hob ab. Ich fragte ihn, ob er noch Fahrräder für Jungen hatte. „Nur eins“, sagte er. Dann fügte er entschuldigend hinzu: „Aber es ist gelb.“
    Carole Martinez, USA


  6. Es war Vorweihnachtszeit. Wir holten nachmittags unseren Sohn vom Kindergarten ab. Statt einer Begrüßung sprudelte er gleich los: „Papa, gibt’s den Weihnachtsmann in Wirklichkeit?“ Ich habe ihm dann erklärt, dass der Weihnachtsmann eine Märchenfigur sei wie Aschenputtel oder Hänsel und Gretel. Das erzähle man den Kindern, um Weihnachten spannend zu machen. Dann habe ich ihm aber gesagt: „Wenn andere Menschen an den Weihnachtsmann glauben, dann ist das in Ordnung. Es ist nicht unsere Aufgabe, ihnen zu erklären, wie es wirklich ist.“ Am Wochenende darauf besuchten wir Oma und Opa. Auf dem Rückweg zupfte mich mein Sohn am Ärmel und raunte mir zu: „Oma und Opa glauben an den Weihnachtsmann – ich hab ihnen aber nichts gesagt.“
    Hans-Joachim Heincke, Hamburg

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