Mit guter Planung den Streit ums Erbe vermeiden
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Geld & Recht

Mit guter Planung den Streit ums Erbe vermeiden

Vererben will geplant sein. Sonst kann es sein, dass die Erben sich später erbittert darum streiten, was ihnen zusteht.

Ausgabe: November 2016 Autor: Kirstin von Elm

Umgerechnet 900 000 Euro in bar – ein stolzes Erbe, über das sich der 46-jährige Bret Carr allerdings kaum freuen konnte. Vielmehr fühlte er sich ungerecht behandelt: Denn der Liebling seiner Mutter, die fünfjährige Conchita, erbte bei deren Tod die dreifache Summe, außerdem den goldenen Cadillac und die Luxusvilla am Strand. Wäre Conchita seine kleine Schwester gewesen, hätte Carr die ungleiche Behandlung vielleicht noch verkraftet. Doch seine Mutter, die 2010 verstorbene US-Millionärin Gail Posner aus Florida, vermachte den größeren Teil ihres Vermögens ihrer Chihuahua-Hündin. Carr zog vor Gericht. So wie Jahr für Jahr viele andere enttäuschte Erben – auch in Deutschland.
Hundedame Conchita allerdings hätte Carr nach deutschem Erbrecht nicht vor den Kadi zerren müssen. Tiere gelten in Deutschland juristisch als Sache und nicht als Person und sind deshalb nicht erbfähig.

 

Kinder, Kollegen, Kirche – jeder kann erben

Grundsätzlich dürfen Sie in Ihrem letzten Willen als Erben einsetzen, wen Sie wollen. Alternativ können Sie Ihren Nachlass ganz oder in Teilen einem guten Zweck widmen. Nicht nur natürliche, auch juristische Personen können erben – zum Beispiel ein Verein oder die Kirche. Für die „Bildung und Erziehung begabter und besonders engagierter Schülerinnen und Schüler sowie für besondere Unterrichtsangebote“ hat zum Beispiel ein kinderloses Ehepaar aus Heikendorf bei Kiel im Jahr 2004 dem örtlichen Gymnasium einen sechsstelligen Betrag vererbt.

 

Gesetzliche Erbfolge – Kind und Kegel zuerst

Ohne gültiges Testament greift in Deutschland die gesetzliche Erbfolge. Sie sieht vor, dass jeweils die nächsten noch lebenden Verwandten erben.

▶ Kinder und Ehegatten: Kinder gelten als Erben erster Ordnung, egal ob leiblich, adoptiert, ehelich oder unehelich. Ehegatten und eingetragene Lebenspartner sind den Erben erster Ordnung gleichgestellt. Ohne Ehevertrag wird der Witwe oder dem Witwer vorab pauschal ein Viertel des Nachlasses als Zugewinn zugesprochen, als Vermögenszuwachs während der Ehe. Darüber hinaus erbt der Ehegatte ein weiteres Viertel, den Rest bekommen die Kinder. Gibt es mehrere Kinder, müssen sie sich also die Hälfte des Erbes teilen. Haben Sie mit Ihrem Ehepartner dagegen Gütertrennung vereinbart, entfällt der Zugewinnausgleich. Dem überlebenden Ehegatten steht dann per Gesetz nur ein Viertel des Nachlasses zu.

▶ Eltern und Geschwister: Hinterlässt der Verstorbene keine Kinder, kommen als Erben zweiter Ordnung neben der Witwe oder dem Witwer seine Eltern zum Zuge. Ihnen steht aber maximal die Hälfte, bei Zugewinngemeinschaft sogar nur ein Viertel des Erbes zu. Falls die Eltern den Erbfall nicht erleben, treten ihre Abkömmlinge, also die Geschwister des Erblassers – ersatzweise wiederum deren Kinder – in die Erbfolge ein.

▶ Großeltern und deren Nachwuchs: Die dritte Ordnung bilden Großeltern und deren Abkömmlinge. Erben der dritten Ordnung kommen in der Regel nur zum Zuge, wenn es weder Erben erster oder zweiter Ordnung noch eine Witwe oder einen Witwer gibt. „Die gesetzliche Erbfolge nimmt keine Rücksicht auf Gefühle“, erklärt Dr. Anton Steiner, Fachanwalt für Erbrecht aus München und Präsident des Deutschen Forums für Erbrecht. Ihrem langjährigen Lebensgefährten etwa können Sie nur dann etwas hinterlassen, wenn Sie ihn ausdrücklich im Testament bedenken. Sogar enge Verwandte wie Enkel oder Geschwister gehen ohne entsprechendes Schriftstück meist leer aus. „Wer selbst entscheiden möchte, was später mit dem eigenen Vermögen geschieht, sollte zu Lebzeiten seine Gestaltungsmöglichkeiten nutzen und ein gültiges, zweifelsfrei formuliertes und sicher verwahrtes Testament anfertigen“, rät Dr. Steiner.

 

Mit einem Testament beugen Sie Streit vor

„In meiner Kanzlei erlebe ich es immer wieder, dass sich erwachsene Menschen, gebildet und gut situiert, erbittert auch um Dinge zanken, die wertmäßig im Vergleich zum sonstigen Nachlass völlig unbedeutend sind“, erzählt der Erbrechtsexperte. „Vor Kurzem hatte ich den Fall, dass sich zwei wohlhabende Brüder, der eine Arzt, der andere Apotheker, um ein altes Boot des verstorbenen Vaters gestritten haben. Als Kinder waren sie mit dem Vater oft darin gesegelt. Jeder wollte das Erinnerungsstück unbedingt haben, obwohl das Boot stark reparaturbedürftig war. Nach langwierigen Verhandlungen haben sich die beiden zum Glück darauf einigen können, das Boot gemeinsam zu halten und genau zu regeln, wer es wann nutzen darf.“ Erben ist eben eine sehr emotionale Angelegenheit. Für viele wird dabei zum letzten Mal die Frage verhandelt: Wen hat der Verstorbene am meisten geliebt, wer hat ihm nahegestanden?

 

Erbschaftssteuer – das Finanzamt erbt mit

Ein Testament aufzusetzen und so das Erbe beispielsweise auf einen größeren Kreis zu verteilen, erspart den Hinterbliebenen Frust und Streit, möglicherweise auch Geld.

Wenig Steuer zahlen: Ehegatten und eingetragene Lebenspartner erben bis zu 500 000 Euro steuerfrei, Kinder bis zu 400 000. Ein noch größerer Teil des Vermögens bleibt vom Zugriff des Fiskus verschont, wenn Sie Ihre Enkel einbeziehen: „Für jeden Enkel gilt ein Freibetrag von 200 000 Euro“, erklärt Hildegard Filz vom Bund der Steuerzahler in Berlin. Erben die Enkel anstelle ihrer bereits verstorbenen Eltern, gilt auch für sie der entsprechende Freibetrag von 400 000 Euro. Erst danach greifen Steuersätze von 7 bis maximal 30 Prozent.

Mehr Steuer zahlen: Geschwister, Nichten, Neffen oder Schwiegerkinder erben maximal 20 000 Euro steuerfrei, was darüber hinausgeht, müssen sie – je nach Höhe der Erbschaft – mit 15 bis 43 Prozent versteuern.

Viel Steuer zahlen: Nicht eheliche Lebensgefährten zahlen genau wie Nachbarn, Freunde oder Kollegen auf Beträge oberhalb des Freibetrags von 20 000 Euro 30 Prozent Erbschaftssteuer, bei sehr großen Vermögen ab sechs Millionen Euro müssen sie sogar die Hälfte ans Finanzamt abgeben. Ein möglicher Ausweg: Bei richtiger Vertragsgestaltung können Paare in wilder Ehe dem überlebenden Partner im Todesfall mit einer Lebensversicherung größere Summen zukommen lassen.
Auch mit Schenkungen zu Lebzeiten lässt sich die Steuerlast verringern: „Hier gelten dieselben Freibeträge wie bei Erbschaften, die sie aber alle zehn Jahre erneut in Anspruch nehmen dürfen“, sagt Hildegard Filz.

 

Streitfaktor Pflichtteil

Die eigene Familie zu bedenken, hat also steuerliche Vorteile, doch nicht jeder verträgt sich mit seinen engsten Angehörigen. So mancher Erblasser möchte dem eigenen Nachwuchs lieber möglichst wenig hinterlassen. Rechtlich ist das bis zu einem gewissen Grad möglich: Selbst Ihre engsten Angehörigen dürfen Sie in Ihrem Testament enterben. Allerdings: Den Erben erster Ordnung steht stets ein sogenannter Pflichtteil zu. Wenn Sie Ihren undankbaren Sohn also zugunsten des Tierschutzvereins enterben, kann der Enterbte später einen finanziellen Ausgleich verlangen – und das unverzüglich! Der Pflichtteil beläuft sich auf die Hälfte des gesetzlichen Erbteils. Aber Vorsicht: „Der Pflichtteil ist immer ein Geldanspruch“, erklärt Erbrechtsexperte Dr. Steiner: „Er kann den Erben, der ihn zahlen muss, deshalb in größte Zahlungsschwierigkeiten stürzen, wenn zum Nachlass zum Beispiel nur eine Immobilie zählt.“

 

Zettel als Testament?

Theoretisch können Sie Ihren letzten Willen auch auf der Rückseite Ihres Einkaufszettels oder einem Stück Butterbrotpapier erklären. Empfehlenswert ist das jedoch nicht: „Je achtloser und unklarer Ihr Testament abgefasst ist, umso eher zweifeln Gerichte den Testierwillen an“, erläutert Experte Dr. Steiner. So wie im Falle einer alten Dame aus Nordrhein-Westfalen. Als sie 2013 im Alter von 102 Jahren verstarb, hinterließ sie eine Tochter, vier Enkel – und ein Einfamilienhaus. Diese Immobilie wollten die Enkel nicht mit ihrer Tante teilen. Sie beriefen sich auf ein „Testament“ von 1986, das ihrer Meinung nach ihren 2009 verstorbenen Vater zum Alleinerben erklärte. Die auf ein Stück Pergament gekritzelten Worte „Tesemt/­Haus/Das für J.“ erkannte das Oberlandesgericht Hamm trotz eigenhändiger Unterschrift der Oma aber nicht an. Ihrer Tochter stand somit als gesetz­licher Erbin die Hälfte zu, die Kinder des Sohnes mussten sich mit der anderen Hälfte begnügen.
Damit Ihr Testament gültig ist, müssen Sie es vom ersten bis zum letzten Wort eigenhändig verfassen. Versehen Sie das Dokument unbedingt mit einer entsprechenden Überschrift (zum Beispiel „Letzter Wille“, „Testament“) und unterschreiben Sie persönlich mit Vor- und Zunamen, Datum und Ort. Um Missverständnissen und Manipulationsversuchen vorzubeugen, sollte die Unterschrift direkt unter dem letzten Satz stehen. Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen sind nur dann gültig, wenn sie jeweils mit vollem Namen und Datumsangabe unterschrieben werden.

 

Das Berliner Testament

Für Ehegatten, die ein gemeinschaftliches Testament aufsetzen möchten, gilt: Ein Partner verfasst den gemeinsamen letzten Willen handschriftlich, dann unterschreiben beide eigenhändig. So eine gemeinsame Erklärung kann später auch nur gemeinsam widerrufen werden. Eine oft gewählte Form des gemeinschaftlichen Testaments ist das sogenannte Berliner Testament. Hier setzen die Ehepartner sich gegenseitig zum Alleinerben ein, die Kinder gehen zunächst leer aus. Sie werden als sogenannte Schlusserben bestimmt. Das heißt: Die Kinder erben also erst, sobald beide Ehegatten verstorben sind. Vorteil: „Das Berliner Testament bringt eine maximale Absicherung des überlebenden Partners“, sagt Rechtsanwalt Dr. Steiner. Derjenige, der länger lebt, kann über das gesamte Vermögen verfügen und bildet nicht mit den Kindern eine möglicherweise konfliktträchtige Erbengemeinschaft oder muss sich, weil die Kinder noch minderjährig sind, beispielsweise beim Verkauf einer Immobilie mit dem Vormundschaftsgericht auseinandersetzen.
Der Haken: Der überlebende Ehegatte kann ein Berliner Testament später nicht mehr ändern, es sei denn, die Ehepartner haben eine entsprechende Klausel aufgenommen. Wer sich zum Beispiel mit seinen Kindern überwirft oder weitere Kinder aus einer neuen Ehe bekommt, kann das Erbe später nicht mehr neu aufteilen. Zudem sollte durch Absprachen oder entsprechende Auflagen im Testament sichergestellt werden, dass die Kinder nach dem Tod des ersten Elternteils keine Pflichtteilansprüche geltend machen. „Auch steuerlich kann das Berliner Testament ungünstig sein, weil Frei­beträge der Kinder ungenutzt verfallen“, ergänzt Hildegard Filz.

 

Lieber zum Notar?

Sie können Ihr Testament auch von einem Notar aufsetzen lassen. Ihren Erben erspart das notarielle Dokument später den Erbschein, der bei größeren Nachlässen schnell mehrere hundert Euro kostet. Zudem ist das Testament beim Notar automatisch sicher verwahrt. „Wie viele Testamente jährlich verschwinden, weil sie dem Finder nicht gefallen, weiß niemand. Aber es ist sicher keine kleine Zahl“, warnt Dr. Anton Steiner. Der Gang zum Notar empfiehlt sich auch, wenn Sie einen sogenannten Nießbrauch vereinbaren möchten. Also beispielsweise Ihr Haus schon heute Ihrer Tochter (steuergünstig) vererben, aber ein Nutzungsrecht auf Lebzeiten behalten möchten. Tipp: Ein privatschriftliches Testament können Sie kostengünstig und sicher beim Nachlassgericht verwahren, also beim Amtsgericht an Ihrem Wohnort. Unabhängig vom Wert des Nachlasses und der Verwahrungsdauer kostet die amtliche Verwahrung einmalig pauschal 75 Euro.

 

Vermächtnis oder Erbe?

Beim Verteilen des Nachlasses steckt der Teufel gern im Detail. „Der Laie verwendet viele Formulierungen anders als der Jurist“, warnt Fachanwalt Jan Bittler, Geschäftsführer der Deutschen Vereinigung für Erbrecht und Vermögensnachfolge (DVEV). Insbesondere die Formulierung „Ich vermache“ sei mit Umsicht zu gebrauchen. Sie bewirkt nämlich, dass der so Bedachte nicht zum Erben, sondern zum Vermächtnisnehmer wird – mit erheb­lichen rechtlichen Konsequenzen. Mit einem Vermächtnis können Sie im Testament festlegen, dass eine Person oder auch eine Organisation ein bestimmtes Teil aus dem Nachlass erhält, zum Beispiel ein Schmuckstück oder eine bestimmte Summe Bargeld. Auch die lebenslange Nutzung des Ferienhauses oder der Eigentumswohnung können Sie jemandem vermachen. Im Gegensatz zu den Erben treffen den Vermächtnisnehmer keine Pflichten wie Nachlassverwaltung oder das Auszahlen von Pflichtteilen. Von den Erben kann er einfach die Herausgabe seines Vermächtnisses verlangen.
Für die Erben liegt der Fall dagegen meist komplizierter: Sie bilden nämlich automatisch eine Erbengemeinschaft und werden so gemeinschaftliche Eigentümer des kompletten Nachlasses. Doch wie soll der Einzelne seinen Anteil an einem bestimmten Erbstück, etwa an einem Haus oder an einem Möbelstück, sinnvoll nutzen? Es muss verteilt werden. Sind die Erben sich nicht einig, bleibt als Ausweg meist nur die Zwangsversteigerung. Jan Bittlers Tipp: Mit einem Vorausvermächtnis oder per Teilungsanordnung können Sie vermeiden, dass Ihr Nachlass unter den Hammer kommt oder in „die falschen“ Hände fällt. Auch hier kommt es auf eindeutige Formulierungen an, beispielsweise „Meine Kinder A und B erben zu gleichen Teilen. Mein Sohn A erhält im Wege der Teilungsanordnung und somit in Anrechnung auf seinen Erbteil die Eigentumswohnung in der Blumenstraße 17“.

 

Mein vorletzter Wille?

Auch wenn Sie Ihren Nachlass geregelt haben, stehen Ihnen hoffentlich noch viele gesunde Jahre bevor. Das bedeutet aber auch: Mindestens alle fünf Jahre sollten Sie prüfen, ob das Testament noch Ihren Vorstellungen und Lebensumständen entspricht. Auch Gesetzesänderungen können zu Anpassungsbedarf führen – zum Beispiel, wenn Sie Ihren Ruhestand im Ausland verbringen. Seit 2015 sieht die neue EU-Erbrechtsverordnung vor, dass bei Nachlassfällen künftig das Erbrecht des Landes zur Anwendung kommt, in dem der Verstorbene seinen letzten Wohnsitz hatte. Um böse Überraschungen zu vermeiden, können Sie als Deutscher im Ausland in Ihrem Testament explizit die Anwendung von deutschem Erbrecht wählen. Wer also bereits ein Testament verfasst hat, sollte dieses prüfen und dann vorsorglich um die sogenannte Rechtswahlklausel ergänzen. Nutzen Sie Ihren steuerlichen Gestaltungsspielraum zu Lebzeiten – Ihre Erben werden es Ihnen danken.

 

Auf einen Blick

 

• Ohne Testament gilt die gesetzliche Erbfolge. Dann erben Kinder und Ehegatte in der Regel zur Hälfte. Gibt es keine Kinder, kommen weitere Verwandte zum Zug.
• Möchten Sie andere Personen bedenken oder genau festlegen, welches Ihrer Kinder was erben soll, benötigen Sie ein Testament.
• Ein Testament muss vom ersten bis zum letzten Wort von Hand geschrieben sein. Vergessen Sie nicht Datum und Unterschrift.
• Den Pflichtteil können Sie Ihren nächsten Angehörigen selbst per Testament in der Regel nicht entziehen. Er beträgt die Hälfte des gesetzlichen Erbteils.
• Verwahren Sie Ihr Testament sicher, aber auffindbar. Am besten beim örtlichen Amtsgericht. Kve

 

 

 


 

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