Acht Umweltschutzmaßnahmen für Ihren Alltag
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Aus der
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Ausgabe

Familie & Leben

Acht Umweltschutzmaßnahmen für Ihren Alltag

Probieren Sie doch mal die folgenden neun Umwelttipps!

Ausgabe: März 2013 Autor: Readers Digest

Sie können jeden Tag etwas für die Umwelt tun – und dabei übrigens auch noch Geld sparen. Probieren Sie es doch mal mit den folgenden neun Umwelttipps:

1. Geschirr in der Maschine spülen

Sie brauchen viel weniger Warmwasser als beim Spülen von Hand. Am energiesparendsten spülen Sie, wenn Sie die Maschine ganz voll laden, den Vorspülgang nur bei Bedarf verwenden und das Geschirr kalt oder an der Luft trocknen lassen.

2. Computer drosseln

Wenn Sie Ihren Rechner 20 Minuten lang nicht benutzen, schalten Sie den Monitor aus. Brauchen Sie ihn mehr als zwei Stunden nicht, fahren Sie ihn ganz herunter. Dasselbe gilt für alle anderen elektronischen Geräte – Drucker, Kabelboxen, Stereoanlagen, sogar für die Uhr an Ihrer Mikrowelle. Über längere Zeiträume verbrauchen all diese eingeschalteten, aber ungenutzten Geräte eine ganze MENGE Strom.

3. Steckdosenleisten verwenden

Damit Sie auch keinen Verbraucher vergessen, wenn Sie abends abschalten, sollten Sie Geräte wie Fernseher, Lampen und Drucker an Steckdosenleisten anschließen. Beim Schlafengehen schalten Sie dann einfach die Steckdosenleiste aus.

4. Motor abstellen

Ein sehr verbreitetes umweltschädliches Verhalten ist es, Autos morgens warmlaufen zu lassen. Das setzt lediglich unnötig Emissionen frei. Überdies kostete es Sprit und Geld. Auch an ganz kalten Tagen schadet es dem Motor nicht, wenn Sie sofort nach dem Starten losfahren. Ihr Auto läuft beim Fahren sogar schneller warm. Im Stau sollten Sie den Motor ausschalten, wenn Sie länger als 30 Sekunden stehen.

5. Den ganzen Tag über Wasser sparen

Drehen Sie den Hahn zu, während Sie sich die Zähne putzen oder die Hände einseifen. Zwicken Sie jedem Familienmitglied morgens eine Wäscheklammer mit seinem Namen ans Wasserglas. (Dann wissen Sie immer, wem welches Glas gehört und müssen nicht dauernd Gläser abwaschen.) Spülen Sie die Toilette nur, wenn Sie Feststoffe entsorgen wollen. Waschen Sie Kleidung grundsätzlich kalt. Die Waschmaschine verbraucht nämlich immerhin 85 Prozent des Stroms zum Erhitzen des Wassers.

6. Temperatur im Winter herabsetzen, im Sommer erhöhen

Stellen Sie Ihre Raumtemperatur im Winter auf 18 bis 19 Grad Celsius ein. Das ist ein bisschen kühl, reicht aber, wenn Sie im Haus etwas überziehen und nachts eine zweite Decke aufs Bett legen. Regeln Sie die Temperatur im Sommer auf 24 Grad. Das gilt als Höchstwert zum Wohlfühlen (und ist ausreichend, wenn durchs Fenster ein Lüftchen hereinweht). Mit diesen Werten wird sich Ihr jährlicher Energieverbrauch deutlich verringern.

7. Chemievorräte überprüfen

Verzichten Sie im Haushalt auf alle toxischen Produkte wie Insektenvernichter, Backofenreiniger und Holzpolitur. Entsorgen Sie sie aber nicht im Restmüll oder über den Abfluss. Die in diesen Produkten enthaltenen Chemikalien schädigen die Umwelt, wenn sie auf Deponien oder ins Abwasser geraten. Erkundigen Sie sich bei Ihrem örtlichen Recyclinghof oder beim Abfallwirtschaftsbeauftragten Ihrer Kommune, wie Sie solche Stoffe richtig entsorgen.

8. „Grün“ putzen

Ersetzen Sie Ihre Haushaltsreiniger durch umweltfreundliche, biologisch abbaubare, ungiftige Produkte. Vielleicht möchten Sie ja sogar Ihr eigenes ökologisch unbedenkliches Reinigungsarsenal zusammenstellen, aus Wirkstoffen wie Speisesoda, Essig und Teebaumöl.

9. Im Auto die Klimaanlage einschalten

Ja, die Klimaanlage erhöht den Spritverbrauch. Das macht aber nur 0,1 bis 2,1 Liter pro 100 Kilometer aus <lt. Angaben auf ADAC-Website – A.d.Ü.>. Am Ende verbrauchen Sie vielleicht sogar mehr, wenn Sie bei mittlerer bis hoher Geschwindigkeit mit offenem Fenster <lt. ADAC-Angaben ca. 0,2 l Mehrverbrauch bei beidseitig offenem Fenster – A.d.Ü.> fahren, denn das erhöht den Luftwiderstand. Mit einem kühlen Kopf fahren Sie außerdem aufmerksamer und sicherer.


 

RD Abbinder
RD Abbinder
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